15 Fakultätsübergreifend / Sonstige Einrichtung
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Item Open Access Sanfte Energieversorgung - eine neue Utopie?(1980) Oesterwind, Dieter; Renn, Ortwin; Voß, AlfredEine "sanfte" Energieversorgung stellt wohl nur eine Utopie und keine trag- und lebensfähige Alternative dar. Sie offeriert der breiten Bevölkerung eine falsche Hoffnung auf eine einfache, saubere, billige und sichere Lösung der Energieprobleme. Darüber hinaus ist nicht auszuschließen, daß die Idee "sanft" und die damit verbundene wissenschaftliche Kontroverse von manchen Politikern als Entschuldigung für die weitere Verzögerung wichtiger energiepolitischer Entscheidungen herangezogen wird und dies in einer Situation, in der die Probleme der Sicherung der zukünftigen Energieversorgung von Tag zu Tag zunehmen. Hierin liegt ihre eigentliche Gefahr.Item Open Access Andere Primärenergiequellen(1974) Voß, Alfred; Bundschuh, Vinzenz; Meliß, Michael; Oesterwind, DieterEs sollen im folgenden die Bedeutung der Geothermie, der Gezeiten-, Wind-, Wellen- und Gletscher- sowie der Meereswärme für die zukünftige Energieversorgung näher untersucht werden. Gemäß dem Stand des Wissens können dabei nur erste vorläufige Aussagen und Abschätzungen gemacht werden.Item Open Access Brauchen wir Kernenergie? : Versuch einer systemanalytischen Antwort(1980) Oesterwind, Dieter; Voß, AlfredDiese Ausführungen sollen einen Überblick über die langfristigen Optionen der Energieversorgung geben. Dabei standen weniger technisch-wirtschaftliche Details im Vordergrund als das Bemühen um eine Darstellung der übergeordneten Problemzusammenhänge und ihre Einordnung. Damit wurde das Ziel verfolgt, die komplexen Probleme der Energieversorgung im Sinne einer ersten Orientierungs- und Entscheidungshilfe aufzuarbeiten. Eben wegen dieser Komplexität der Energieversorgungsprobleme konnte der Überblick natürlich nicht vollständig sein. Dennoch läßt sich abschließend ein Fazit wie folgt ziehen: - Allein die Kohle könnte aufgrund ihrer bereits erprobten Nutzungstechnologien eine Alternative zur Kernenergie sein. Dem entgegen stehen neben wirtschaftlichen Problemen vor allem die ökologischen Belastungen, wobei sich die Freisetzung von CO2 als ein limitierender Faktor für eine Ausweitung der Kohlenutzung erweisen könnte. - Inwieweit Sonnenenergie einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten kann, hängt von der Kostenentwicklung und der Lösung der Transport- und Speicherprobleme ab. Dies gilt insbesondere für eine Anwendung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Umwelteffekte einer Sonnenenergienutzung scheinen weniger schwerwiegend als die der anderen Optionen zu sein, sie sind aber noch nicht vollständig analysiert. - Allein die Kernenergie ermöglicht wegen ihres bereits erreichten Entwicklungsstandes eine schnelle und dazu noch wirtschaftlich attraktive Substitution des Erdöls und Erdgases.Item Open Access Sanfte Energieversorgung : Möglichkeiten, Probleme, Grenzen(1980) Oesterwind, Dieter; Renn, Ortwin; Voß, AlfredIm Rahmen der Auseinandersetzung mit den sozio-politischen Argumenten der Vertreter eines "sanften" Energieweges haben wir versucht deutlich zu machen, daß die von den alternativen Theoretikern angestrebten gesellschaftlichen Ziele, wie mehr Selbstbestimmung, Arbeitszufriedenheit und Sozialverträglichkeit nicht unmittelbar oder überhaupt nicht im Zusammenhang mit den Merkmalen einer "harten" oder "weichen" Technik stehen. Weiterhin läßt sich aufgrund unserer Projektion einer "sanften" Gesellschaft vermuten, daß die Rückführung auf eine Subsistenzwlrtschaft den Freiheitsspielraum des Menschen durch die größere Abhängigkeit von der Natur und eine stärkere kollektive Einbindung einengen würde; eine alternative Gesellschaft bietet dann keine Möglichkeit mehr, nicht "alternativ" zu leben.Item Open Access Central versus decentral energy supply strategies for industrialized countries - soft or hard energy strategies?(1979) Düring, Klaus; Kollmann, Helmut; Oesterwind, Dieter; Orth, Detlef; Voß, AlfredOf late, the discussion about alternative ways of securing our future energy supply has received a new impulse by the introduction of the catchphrase "soft energy". This catchphrase is exemplary for widely-applied socio-political criticism of the general development of technology towards industrialized technology and for the pursuit of alternative life styles signified by decentralized, comprehensible technology. With reference to the field of energy, this is to be interpreted as the concept of an energy supply in which power is produced by a number of smaller plants at the point of consumption, and which for the main part makes use of regenerative energy sources, such as sun and wind and biomass.Item Open Access Nichtnukleare und nichtfossile Energiequellen und ihre Rolle für die zukünftige Energieversorgung(1975) Meliß, Michael; Oesterwind, Dieter; Voß, AlfredIt must be stressed that the assessment of the exploitation possibilities of the energy resources discussed in this paper requires further studies. With this proviso, the situation can be provisionally summarised as follows: The total potential of known geothermal steam sources is only 64 GW. Geothermal energy could therefore only make a significant contribution to covering the worldwide power needs if we succeed in exploiting dry geothermal reservoirs. Exploitation of tidal energy is limited to a few geographically favourable locations. The power generation potential at these locations is only about 64 GW. An important drawback of tidal power is discontinuous power generation. Large scale exploitation of wind, wave and glacier energy, and of ocean heat, requires solution of a number of technological problems. The environmental effects of exploitation of these energy resources are to some extent of a qualitatively different nature from those of operation of fossil-fuel-fired and of nuclear power plants. The scanty knowledge in this area often results in these effects being underestimated. In any case, however, it would be deliberately misleading to postulate that any form of power generation is possible without some detrimental effects on the environment. It may be stated in conclusion that, owing to their small potential or to the as yet insufficiently advanced technological development, none of the energy resources discussed in this paper can make a significant contribution to the solution of middle-term energy supply problems, i.e., to a rapid replacement of mineral oil and natural gas.