15 Fakultätsübergreifend / Sonstige Einrichtung

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    Das Projekt "Sozialverträglichkeit von Energiesystemen" : Konzept, Methodik und Ergebnisse
    (1986) Renn, Ortwin; Albrecht, Gabriele; Kotte, Ulrich; Peters, Hans Peter; Stegelmann, Hans U.
    Das Jülicher Projekt hat sich vor allem mit dem Aspekt der politischen Konsensfähigkeit eines Energiesystems befaßt, deren Bedingungen analysiert werden. Unter Sozialverträglichkeit wird die Übereinstimmung einer Entwicklung in einem gesellschaftlichen Bereich (etwa Technik, Wirtschaftsordnung oder auch Energiepolitik) mit den in der Gesellschaft vorfindbaren Wertvorstellungen verstanden. Dabei ist die Grundannahme der Studie, daß die (individuelle) Akzeptanz eines Energiesysterns vom Ausmaß wahrgenommener Verletzung von normativ besetzten Zielvorstellungen (Werten) abhängt, jeweils verglichen mit ebenfalls möglich erscheinenden Alternativen.
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    Die alternative Bewegung : Ursprünge, Quellen, Ziele
    (1982) Renn, Ortwin
    Die industrielle Revolution hat dem Menschen einen Vorteil beschert, den man kaum hoch genug bewerten kann: Die Differenzierung von Berufs- und Lebensrollen. Wer die Vorteile der Arbeitsteilung, der gesellschaftlichen Differenzierung und der besseren Lebenschancen für die Gesamtheit der Bürger auf dem Altar der "Naturidylle" opfern will, muß sich darüber im klaren sein, daß dieser Weg zwangsläufig in einer durch Natur, Umgebung und Lebensgemeinschaft bestimmten Einheitskultur endet, die unserem heutigen Verständnis von menschlicher Freiheit und Gleichheit der Lebenschancen widerspricht. Im Endeffekt wird es in der alternativen Gesellschaft unmöglich sein, nicht alternativ zu leben.
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    Risk communication on the community level : european experiences from the Seveso directive
    (1988) Renn, Ortwin
    The following paragraphs will describe the major provisions of the Soveso Directive, report on the implementation of and experiences with the Seveso Directive in the EC member states, analyze the relationships between regulatory style and risk communication, and summarize the findings in forms of recommendations for future activities of risk communications in the US.
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    Langzeitverantwortung
    (1992) Renn, Ortwin
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    The social amplification of risk : theoretical foundations and empirical applications
    (1992) Renn, Ortwin; Burns, William J.; Kasperson, Jeanne X.; Kasperson, Roger E.; Slovic, Paul
    The article presents the framework of social amplification of risk which integrates the technical assessment and the social experience of risk. Risk perception research has revealed that contextual factors shape individual risk estimations and evaluations. Identification of these factors, such as voluntariness, personal ability to influence risks, familiarity with the hazard, and catastrophic potential, provides useful information about the elements that individuals consider in constructing their interpretation of risks. In addition, analyses of people's heuristics in making inferences have shed some light on how risk information is generalized and evaluated intuitively. These psychological studies fail to explain, however, why individuals attend to certain characteristics of risks and ignore others. Furthermore, in focusing only on the individual as an information processor, these studies exclude from the analysis the social and cultural variance of risk interpretations. The social amplification framework postulates that the social and economic impacts of an adverse event are determined not only by the direct physical consequences of the event, but by the interaction of psychological, cultural, social, and institutional processes that amplify or attenuate public experience of risk and result in secondary impacts.
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    Decision analytic tools for resolving uncertainty in the energy debate
    (1986) Renn, Ortwin
    Within the context of a Social Compatibility Study on Energy Supply Systems a complex decision making model was used to incorporate scientific expertize and public participation into the process of policy formulation and evaluation. The study was directed by the program group “Technology and Society” of the Nuclear Research Centre Jülich. It consisted of three parts: First, with the aid of value tree analysis the whole spectrum of concern and dimensions relevant to the energy issue in Germany was collected and structured in a combined value tree representing the values and criteria of nine important interest groups in the Federal Republic of Germany. Second, the revealed criteria were translated into indicators. Four different energy scenarios were evaluated with respect to each indicator making use of physical measurement, literature review and expert surveys. Third, the weights for each indicator were elicited by interviewing randomly chosen citizens. Those citizens were informed about the scenarios and their impacts prior to the weighting process in a four day seminar. As a result most citizens favoured more moderate energy scenarios assigning high priority to energy conservation. Nuclear energy was perceived as necessary energy source in the long run, but should be restricted to meet only the demand that cannot be covered by other energy means.
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    Technology, risk, and public perception
    (1983) Renn, Ortwin
    Das Spektrum der psychologischen und soziologischen Arbeiten über die Wahrnehmung von Risiken aufzuzeigen, ist das Anliegen des vorliegenden Artikels. Bislang orientieren sich die meisten Studien zu diesem Thema an drei unterschiedlichen methodischen Ansätzen: - dem Modell universeller Wahrnehmungsfaktoren, wie Freiwilligkeit oder persönliche Kontrollmöglichkeit, - dem Modell der Einstellungsbildung gegenüber riskanten Objekten, - dem Modell der Ableitung von Wertorientierungen auf konkrete Risikoobjekte oder Situationen. Auf der Basis dieser Ansätze entwickelten wir ein integratives Konzept, um die Wahrnehmungs-Muster bei einer Vielzahl von Risikoquellen zu erfassen. Unsere empirischen Untersuchungen weisen nach, daß die Bevölkerung zwar die statistisch errechneten Verlustraten von Risiken ungefähr kennt, sie aber diese nur als eine Einflußgröße unter vielen für die Einschätzung der Riskantheit von Objekten zugrundelegt. Auch die universellen Wahrnehmungs-Muster spielen eine wichtige Rolle bei der intuitiven Einschätzung von Risiken; die These aber, daß sie den Grad der empfundenen Riskantheit bestimmen, mußte zurückgewiesen werden. Von größerer Bedeutung sind die Vorstellungen und Assoziationen, die mit der Risikoquelle verbunden sind.
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    Sozialverträglichkeit von Energieversorgungssystemen
    (1984) Peters, Hans Peter; Stegelmann, Hans U.; Albrecht, Gabriele; Renn, Ortwin
    Welche energiepolitische Strategie wird am ehesten der Gesellschaft und ihrer weiteren Entwicklung gerecht? Das Projekt "Sozialverträglichkeit von Energieversorgungssystemen" versucht zur Beantwortung dieser Frage beizutragen. Sozialverträglichkeit bedeutet die Übereinstimmung einer Entwicklung in einem gesellschaftlichen Bereich (etwa Technik, Wirtschaftsordnung oder auch Energiepolitik) mit den in der Gesellschaft vorfindbaren Wertvorstellungen und das Offenhalten mehrerer Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft. Am Beispiel der vier von der Enquete-Kommlssion des Deutschen Bundestages "zukünftige Kernenergie-Politik" ausgearbeiteten "Pfade", die denkbare künftige Energleszenarien - vom massiven Ausbau der Kernenergie bei geringen Energieeinsparungen (Pfad 1) bis zu drastischen Energieeinsparungen und Einsatz regenerativer Energiequellen bei Auslaufen der Kernenergie (Pfad 4) - beschreiben, wurden die Zielvorstellungen, Vorlieben und Bewertungen von über 400 Bürgern erfaßt. Diese Bürger waren nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und eingeladen worden, sich vier Tage lang in sog. "Planungs"zellen mit dem Energieproblem vertraut zu machen und schließlich energlepolltische Empfehlungen zu formulieren.
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    Kernenergie kontrovers : sozialpsychologische und soziologische Erklärungsversuche zur Risikoakzeptanz. T. 1
    (1979) Renn, Ortwin
    So viele Sozialwissenschaftler sich bislang mit der Kernenergie und dem sich daran entzündenden Protest beschäftigt haben, so viele Erklärungs- und Theorieansätze haben sie hervorgebracht. Um in etwa einen Überblick zu vermitteln, wurde die Vielzahl der Ansätze klassifiziert. Aus der Vielzahl der möglichen Ansätze scheinen die ökonomischen, sozialpsychologischen und sozialen Determinanten für die Fragen der Risikoakzeptanz grundlegend für das Verständnis der Kontroverse zu sein.