15 Fakultätsübergreifend / Sonstige Einrichtung
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Item Open Access Wissensbasiertes CASE : theoretische Analyse, empirische Untersuchung, Entwicklung eines Prototyps(1993) Herzwurm, GeorgDie vorliegende Arbeit erforscht das Potential des wissensbasierten CASE und untersucht, inwiefern diese Technologie bereits in die Praxis umgesetzt werden kann. Zu diesem Zweck werden u. a. auf der Basis einer umfassenden empirischen Untersuchung etwa 300 existierende wissensbasierte Systeme im CASE analysiert und im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten klassifiziert. Der Verfasser stellt ein Konzept zur wissensbasierten Methodenunterstützung im CASE vor und belegt dessen Machbarkeit durch die Implementierung eines eigenen wissensbasierten Systems, das in ein existierendes konventionelles CASE-Werkzeug integriert ist. Die Ergebnisse dieser Arbeit bieten konkrete Gestaltungsempfehlungen für die Hersteller von CASE-Werkzeugen und enthalten ferner Anregungen, die insbesondere für mit der Entwicklung von Anwendungssystemen beauftragte Praktiker von Interesse sind. Durch die wissenschaftlich fundierte Herleitung und Systematisierung der Aussagen in Form von Thesen ist die Arbeit darüber hinaus auch für Interessenten aus den Bereichen Forschung und Lehre empfehlenswert.Item Open Access Untersuchungen zum Mechanismus und zur Modellierung elektrooptischer Schaltvorgänge in ferroelektrischen Flüssigkristallphasen(1992) Gießelmann, FrankGegenstand der vorliegenden Arbeit sind Studien zur Beschreibung der Dynamik und des Mechanismus elektrooptischer Schaltvorgänge in der S*c Phase niedermolekularer und polymerer Flüssigkristalle. Die Thematik wurde durch kombinierte Anwendung von Meß- und Simulationsverfahren bearbeitet. Ausgehend von Messungen der Direktortrajektorien in S*c Phasen während des elektrooptischen Schaltvorgangs liefern die Ergebnisse dieser Arbeit über eine direkte experimentelle Bestätigung bisheriger mechanistischer Vorstellungen hinaus weitere, qualitativ neue Aspekte zum Schaltmechanismus von S*c Phasen. Diese betreffen eine reversible Schichtbewegung in Chevron-Strukturen und den Einfluß konformativer Wechselwirkungen auf den Schaltvorgang bei Seitengruppenpolymeren. Das entwickelte Simulationsverfahren ermöglicht eine realistische und konsistente Beschreibung des elektrooptischen Verhaltens der untersuchten Systeme. Darüberhinaus ermöglicht es eine simultane Bestimmung relevanter Materialkonstanten und liefert technisch wichtige Kenngrößen der Schaltcharakteristik.Item Open Access Bestimmungsfaktoren des kommunalen Investitionsverhaltens : eine empirische Untersuchung der Investitionsausgaben rheinland-pfälzischer Städte auf den Gebieten Kultur, Sport/Erholung und Verkehr in den Jahren 1978 bis 1985(1990) Gabriel, Oscar W.; Kunz, Volker; Zapf-Schramm, ThomasPraktischer Ausgangspunkt ihrer empirischen Analyse ist die Einordnung der kommunalen Investitionspolitik in den Gesamtzusammenhang der Daseinsvorsorgefunktionen der Kommunen. Untersucht werden drei zentrale Politikfelder, nämlich die Investitionsausgaben für Sport und Erholung, die Kulturinvestitionen und die Investitionen im - auch für die Privatwirtschaft besonders interessanten - Verkehrssektor. Theoretisch handelt es sich dabei um eine Policy-Output-Studie. Dieser Ansatz wurde in der Bundesrepublik zwar bisher kaum zur Analyse der kommunalen Ausgabenpolitik verwendet, seine Anwendung verspricht aber interessante Ergebnisse. Die Autoren suchten mit ihrer Untersuchung vor allem auf die folgenden drei Fragen eine Antwort: 1. Welche Rolle spielt die parteipolitische Kräfteverteilung in einer Kommune für die Investitionspolitik? 2. läßt sich eine Außensteuerung der kommunalen Investitionspolitik durch staatliche Zweckzuweisungen nachweisen? 3. Welche Bedeutung kommt lokalen Bedarfs- und Ressourcengrößen für die kommunalen Investitionsausgaben zu?Item Open Access Subjekt, Prädikat, Objekt : eine semantische Definition grammatischer Funktionen(1991) Pafel, JürgenDie Berechtigung der Unterscheidung von grammatischem und logischem Subjekt und Prädikat ist abhängig von der Klärung des Status der grammatischen Funktionen und der Grundzüge der Satzsemantik. Bei dem Versuch zu zeigen, daß sie unberechtigt ist und daß die grammatischen Funktionen satzsemantisch definiert werden können, waren die drei folgenden Annahmen von ausschlaggebender Bedeutung: - Prädikate drücken Propositionsformen aus, deren wesentlicher Bestandteil ein Begriff ist, der weder mit einer Menge noch mit einer Funktion identifiziert werden kann - Der Gegenstand, den ein Subjekt spezifiziert, wird zu einem Begriff über die Relation der Erfüllung in Beziehung gesetzt, der Gegenstand, den ein Objekt spezifiziert, reichert einen Begriff an - Quanteren sind Ergänzungsangaben und keine Prädikate zweiter Stufe Diese Annahmen, die wir eingehend begründet haben, erlauben es, die vier grammatischen Funktionen Subjekt, Prädikat, Objekt und Adnexial durch ihren spezifischen Beitrag zum propositionalen Gehalt einer Prädikation zu definieren.Item Open Access Julius und die anomale Dispersion : Facetten der Geschichte eines gescheiterten Forschungsprogrammes(1991) Hentschel, KlausIm Rahmen meiner Serie von Fallstudien zur Geschichte von Theorien und Experimenten zur Rotverschiebung der Spektrallinien ist die hiermit vorgelegte Studie zu der Geschichte der Theorie eines holländischen Physikers bereits die zweite Episode, in der es um Erkenntnisse geht, die von angesehenen und etablierten Wissenschaftlern produziert wurden, sich aber nach teilweise erregten Debatten letztendlich nicht durchsetzen konnten. Ich habe mich aus mehreren Gründen dafür entschieden, gerade den Fall des Willem Renri Julius so detailliert zu behandeln.Item Open Access Achtdimensionale stabile Ebenen mit quasieinfacher Automorphismengruppe(1991) Stroppel, MarkusIn der vorliegenden Arbeit wird das systematische Studium achtdimensionaler stabiler Ebenen mit großer Automorphismengruppe begonnen. Stabile Ebenen stellen eine Verallgemeinerung kompakter zusammenhängender projektiver Ebenen dar. Viele Methoden und manche Ergebnisse lassen sich übertragen. Die genaue Problemstellung und ihr Hintergrund sind in der Einleitung skizziert, dort werden auch die wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit genannt.Item Open Access Der Einstein-Turm : Erwin F. Freundlich und die Relativitätstheorie; Ansätze zu einer "dichten Beschreibung" von institutionellen, biographischen und theoriengeschichtlichen Aspekten(1992) Hentschel, KlausDer Einstein-Turm wurde von den Zeitgenossen einhellig als das Symbol eines "neuen Zeitalters" aufgefaßt, ganz im Gegensatz zu den in der Anwendung historisierender Stilarten wie z.B. romanischer Bogen schwelgenden Bauten des Astrophysikalischen Observatoriums, gleichfalls auf dem Telegraphenberg in unmittelbarer Nachbarschaft des Einstein-Turmes. Einsteins Relativitätstheorie ebenso wie das nach ihm benannte Turmteleskop wurden weithin als Bruch mit der Tradition verstanden, übrigens unter der für solche Phasen revolutionären Umschwungs typischen Verkennung der gleichsam subkutanen historischen Kontinuitäten.Item Open Access Technik- und Wissenschaftsethik : ein Leitfaden(1993) Hubig, ChristophDer Leitfaden enthält einen Überblick über Problemstellungen und Lösungsansätze. Er folgt dem Anliegen, die Diskussion um Fragen einer Technik- und Wissenschaftsethik von der Ebene allgemeinen Moralisierens oder öffentlichkeitswirksamer politischer Manifestationen herunterzuholen auf die Ebene konkreter Arbeit in der Praxis des Wissenschaftlers, des Ingenieurs und des Managers. Daher sind zu Beginn überhaupt erst einmal die ungeheuren Probleme zu thematisieren, die sich einer Verfolgung dieses Anliegens in den Weg stellen. Die Behandlung solcher Problemstellungen hat zugleich den Zweck, die Adressaten entsprechender Lehrveranstaltungen für Fragen einer Technik- und Wissenschaftsethik überhaupt zu sensibilisieren.Item Open Access Gravitational viscoelastodynamics for a hydrostatic planet(1993) Wolf, Detlef Karl-HeinzThe response of planetary bodies to perturbations with periods of less than several days is conventionally studied assuming elastic constitutive behaviour. The defining feature of elastic solids is the proportionality between stress and strain. The phenomena governed by the associated field theory of elastodynamics can be classified into the propagation of seismic waves, free oscillations, and short-period body and load tides. For the latter two classes, it is necessary to account also for gravity and the presence of initial stress in planetary interiors. This is accomplished by the field theory of gravitational elastodynamics (GED).Item Open Access Stable planes with large groups of automorphisms : the interplay of incidence, topology, and homogeneity(1993) Stroppel, MarkusThe theory of topological planes (or stable planes, to stress the importance of the stability axiom) originates from the foundations of geometry. In fact, a simultaneous axiomatic treatment of the "classical plane geometries" - the euclidean, hyperbolic and elliptic plane - has to combine incidence properties with topological (or ordering) properties as well as some assumptions that nowadays are conveniently stated by means of a group action (distance, or angles, among others). The use of topology instead of an ordering makes it also possible to include, e.g., the complex plane geometries. Of course, the theory will be substantial only if one imposes some conditions on the topologies involved. It turns out that the assumption of locally compactness in combination with connectedness singles out a very manageable class of topological planes. This class includes the planes whose point space is a two-dimensional manifold; i.e., the (topologically) nearest relatives of the classical plane geometries.