15 Fakultätsübergreifend / Sonstige Einrichtung
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Item Open Access Dialektik und Wissenschaftslogik : eine sprachphilosophisch-handlungstheoretische Analyse(1978) Hubig, ChristophDie vorliegende Studie machte sich zum Ziel, Dialektik als Methode in der Hegelnachfolge zu rekonstruieren. Von vorneherein wurde hierbei eine Fixierung der Dialektik auf Naturdialektik und Ontologie zurückgewiesen, was nicht nur durch die Engelskritik zahlreicher Verfechter dieses Methodenideals motiviert war, sondern auch durch dessen spezifischen Status als Selbstreflexion, mittels derer den Defiziten subjektiv-historischen Handelns sowohl im theoretischen Bereich (Ideologie) als auch im praktischen Bereich (Selbstentfremdung) begegnet werden soll. Dadurch wird sowohl eine Restriktion auf "objektive" oder "subjektive" Dialektik vermieden, als auch jene Dichotomie überhaupt abgelehnt - vielmehr eine "Vermittlung" zwischen praktischem und theoretischem Bereich zu begründen versucht, was zu rekonstruieren war.Item Open Access Einleitung: Konsequenzen kritischer Wissenschaftstheorie - Grundprobleme und Grundbegriffe(1978) Hubig, ChristophEine Wissenschaftstheorie, die analytisch rekonstruierend den Wissenschaftsprozess nachvollzieht, kann Konsequenzen nur bezogen auf eine philosophieinterne Geltungsdiskussion von Resultaten erbringen. Für den faktischen Wissenschaftsbetrieb sind solche Überlegungen in den wenigsten Fällen interessant. Wie die verschiedenen zur Diskussion gestellten Ansätze jedoch zeigen werden, erschöpfen sich die Möglichkeiten von Wissenschaftstheorie keineswegs in jenem restringierten Feld. Allerdings stellt sich die Frage weniger als Desiderat der Fachwissenschaften an die Wissenschaftstheorie, sondern als Desiderat der Bewußtmachung und normativen Rechtfertigung von Wissenschaft in der Gesellschaft.Item Open Access Ein paradigmatisches Beispiel : Vorbemerkungen zum "Experiment Bremen"(1978) Hubig, ChristophEs mag auf den ersten Blick etwas unmotiviert erscheinen, an das Ende eines ohnehin theorielastigen Buches eine Fallstudie anzufügen, in der ein detaillierter Eindruck von den Problemen einer Reformuniversität gegeben wird. Die ausschließliche Konzentration auf die Universität Bremen gründet sich auf die Tatsache, daß trotz aller Radikalität der Problemlage im vorliegenden Fall, sowie trotz der extremen Positionen, in deren Lichte sich Bremen entweder als wissenschaftliche Katastrophe oder letzter verbliebener Hoffnungsschimmer nach den durch die Studentenbewegung provozierten Reformen darstellt, mehrere Faktoren das Beispiel zu einem paradigmatischen Lehrfall werden lassen; denn die Faktoren, die in den vorangegangenen theoretischen Beiträgen thematisiert wurden, präsentieren sich hier in seltener Explizitheit.