15 Fakultätsübergreifend / Sonstige Einrichtung

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    Verantwortung für die Technik - ein Institutionenproblem
    (1991) Hubig, Christoph
    Die Übernahme einer Verantwortung für die Technik erscheint daher nach wie vor als zwar schwieriges, aber sukzessiv lösbares Institutionenproblem, das nicht auf Individualethik reduzierbar ist, das aber auch nicht an Institutionen und Bürokratien delegierbar ist. Es bedarf vielmehr eines neuen Typus von Institutionen im Umgang mit der Technik. Diese Institutionen sind charakterisiert durch ihre Transparenz und Offenheit hinsichtlich der Einwirkungsmöglichkeiten von Individuen auf sie selbst.
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    Prinzipien institutionellen Handelns : über das Subjekt politischer Gestaltung
    (1992) Hubig, Christoph
    Die Frage nach dem Subjekt politischer Gestaltung stellt sich als eine doppelte: Zum einen wäre danach zu fragen, ob die Individuen, die tagtäglich die Möglichkeiten und Grenzen ihrer politischen Einflußnahme verspüren, gut daran tun, bestimmte Grenzen zu akzeptieren und im eigenen Interesse einen Teil ihrer Handlungskompetenz wegdelegieren - also zum Beispiel zur langfristigen Erhaltung ihrer Freiheit. Aus der gegensätzlichen Perspektive wäre hingegen zu fragen, ob es zur anthropologischen Verfaßtheit des Menschen gehört, sich unter Instanzen zu bewegen, über die ihm die Disposition naturgemäß vorenthalten ist, deren Grenzen er nicht berühren darf und die unter Umständen einen kategorial verschiedenen Subjektcharakter für sich reklamieren dürfen. Auf solcherlei Fragestellungen richten sich die philosophischen Ansprüche und Interessen der Anthropologen der Institutionsphilosophie.
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    Werkzeuge, Maschinen und Systeme - Leben in der Technik
    (1994) Hubig, Christoph; Jelden, Eva
    In dieser ersten Studieneinheit des Funkkollegs sollen einige Probleme vorgestellt werden, aus denen deutlich wird, wie notwendig es ist, Folgen bestimmter Techniken einzuschätzen, die bei dieser Einschätzung gewonnenen Ergebnisse unter bestimmten Kriterien (z. B. hinsichtlich der Sozial- und Umweltverträglichkeit) zu beurteilen und diese Techniken schließlich auf der Basis von Wertvorstellungen zu bewerten. Zugleich sollen aber auch die Schwierigkeiten verdeutlicht werden, die sich einem derartigen Unternehmen in den Weg stellen. Die Studieneinheit ist als eine erste Einführung gedacht; in ihr können die zentralen Probleme der Technikeinschätzung, -beurteilung und -bewertung im wesentlichen nur benannt und vorläufig diskutiert werden - Probleme, deren Erörterung in den nachfolgenden Studieneinheiten vertieft wird. In dieser ersten Studieneinheit des Funkkollegs sollen einige Probleme vorgestellt werden, aus denen deutlich wird, wie notwendig es ist, Folgen bestimmter Techniken einzuschätzen, die bei dieser Einschätzung gewonnenen Ergebnisse unter bestimmten Kriterien (z. B. hinsichtlich der Sozial- und Umweltverträglichkeit) zu beurteilen und diese Techniken schließlich auf der Basis von Wertvorstellungen zu bewerten. Zugleich sollen aber auch die Schwierigkeiten verdeutlicht werden, die sich einem derartigen Unternehmen in den Weg stellen. Die Studieneinheit ist als eine erste Einführung gedacht; in ihr können die zentralen Probleme der Technikeinschätzung, -beurteilung und -bewertung im wesentlichen nur benannt und vorläufig diskutiert werden - Probleme, deren Erörterung in den nachfolgenden Studieneinheiten vertieft wird.
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    Ökologische Ethik und Wissenschaft - zur Problematik ästhetischer Naturerfahrung
    (1990) Hubig, Christoph
    Daß wir die Verantwortung für die Natur in unseren Horizont einbeziehen müssen, ist in Zeiten der Naturkrisen und des rapiden Naturverlustes common sense. Bei der Begründung dieses common sense besteht jedoch ein Widerstreit zweier Argumentationsstrategien: Die einen begründen unsere Verantwortlichkeit für die Natur mit deren Autonomie, Heiligkeit und Selbstzweckhaftigkeit. Die Natur wird gedacht als ein Subjekt, demgegenüber wir verantwortlich sind. Die anderen begründen unsere Verantwortlichkeit gegenüber der Natur mit unserem eigenen Interesse, dem wir langfristig nicht nachkommen können, wenn wir die Natur zerstören. Wir sind nur der Menschheit gegenüber verantwortlich, auch in Ansehung der Natur.
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    Ethikfolgenabschätzung? : die Wirkungen ethischer Normative richten sich zu allererst nach dem Handelnden
    (1994) Hubig, Christoph
    Wer unsere Diskussionslandschaft überblickt und wer sich über die institutionellen Maßnahmen vergewissert, von denen die Diskussionslandschaft ihre Impulse erhält, wird feststellen, daß Ethik "Konjunktur" hat. Wer unter dem Etikett "Ethik" seine Projekte entwirft und verteidigt, kann auf Resonanz und Unterstützung rechnen. Mit diesem Trend geht aber auch die Frage einher: Was leistet Ethik? Die Ethik bedarf der Ergänzung durch Erfahrungswissen. Von sich aus leistet sie nichts, von sich aus zeitigt sie keine Folgen und keine Wirkungen, und von sich aus kann sie auch deshalb nicht in ihren Wirkungen abgeschätzt werden.
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    Verantwortung für die Technik - ein Institutionenproblem
    (1991) Hubig, Christoph
    Grundsätzlich gilt, daß der moralische Diskurs über die Redeweise von Haftung hinaus auf Institutionen und Organisationen ausgedehnt werden muß. Institutionen oder Organisationen, die die Gesellschaft mit unkalkulierbaren Risiken oder Makrorisiken belasten, indem sie sich z. B. der gesellschaftlichen Kontrolle durch Produktionsverlagerung entziehen, verdienen es, moralisch sanktioniert zu werden mit allen Konsequenzen für ihren gesellschaftlichen und ökonomischen Einfluß. Die gängige Denkweise, daß Politik und Ökonomie einem anderen Kalkül zuzuordnen sei als dem moralischen, muß verabschiedet werden. Darüber hinaus muß aber schrittweise gewährleistet werden, daß die Institutionen wissenschaftlicher und technischer Innovationen, sowohl was Entwicklung als auch Produktion betrifft, in politisch angreifbarer Weise repräsentiert werden.
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    Probleme und Perspektiven der Wissenschaftsethik an Fachhochschulen
    (1991) Hubig, Christoph
    Wer im Blick auf die seit etwa dreißig Jahren geführten Diskussionen über eine Ethik der Wissenschaften, entsprechenden den Problemen an den Fachhochschulen, behandelt sehen will, stößt auf Zurückhaltung, die wohl begründet ist. Sie beruht im wesentlichen auf vier Vorurteilen - ohne Anspruch auf Vollzähligkeit. Im Gegensatz zu selbsternannten Aufklärern sollte man davon ausgehen, daß etablierte Vorurteile einen wahren Kern aufweisen - gerade deshalb konnten sie sich etablieren - und eine realistische Problemsicht repräsentieren, die nicht einfach von außen aufgebrochen werden kann, sondern ernstzunehmen und behutsam auf ihre Leistungsfähigkeit zu überprüfen ist. Dabei werden Aspekte deutlich, die auf eine Ergänzungsbedürftigkeit der bisher vorliegenden Ansätze und Aktivitäten verweisen.
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    Verantwortung in Wissenschaft und Technik : Fragen und Probleme
    (1990) Hubig, Christoph
    Das neue Problemfeld einer Ethik der Wissenschaft und Technik erstreckt sich von ihren handlungstheoretischen Grundlagen über die Erschließung der neuen Dimensionen der Folgen (Risiken und Gratifikationen) bis hin zu den Instanzen (Wirtschaft, Politik) als Organisationen und Institutionen, die in die neue komplexe Verantwortungsproblematik involviert sind, jenseits der alten Wertfreiheitsdiskussion und der alten Forderung nach der Verantwortung des Wissenschaftlers und Technikers als Individuum.
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    Technik
    (1993) Hubig, Christoph
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    "Die Blendung" zwischen Psychologie und Logik : Versuch einer philosophischen Annäherung an Elias Canettis Roman
    (1994) Hubig, Christoph
    Meine These ist, daß Canetti in der 'Blendung' Kritisches zu bestimmten Paradigmen der philosophischen Anthropologie, insbesondere der Philosophie der Institutionen sowie der Geschichtsmetaphysik vorführt und daß es in dieser Kritik immanente Probleme gibt. Und daß er zweitens, zentriert um den Topos der "Verwandlung", vorführt (nicht beschreibt), was hermeneutisches Philosophieren ist und was es zu leisten vermag zwischen schlechteren Psychologisieren auf der einen und überforderter Logik auf der anderen Seite.