05 Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik
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Item Open Access Computational modelling of coreference and bridging resolution(2019) Rösiger, Ina; Kuhn, Jonas (Prof. Dr.)Item Open Access Organische Dünnschichttransistoren mit gedrucktem Halbleiter für Schaltungen und Anzeigen(2019) Strecker, Michael; Frühauf, Norbert (Prof. Dr.-Ing.)Die vorliegende Arbeit behandelt die Entwicklung von organischen Dünnschichttransistoren mit gedrucktem Halbleiter für Anwendungen der gedruckten Elektronik. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der Abscheidung organischer Halbleiterlösungen durch Tintenstrahldruck, während die Abscheidung und Strukturierung der übrigen Metallisierungen auf vorwiegend konventionellen Dünnschichtprozessen basieren. Entsprechend potentieller Einsatzmöglichkeiten gedruckter Elektronik wurde die Entwicklung an einen energiesparenden Betrieb ausgerichtet. Als Halbleiter wurden daher Lösungen aus einem Polymer (p-Typ) und einem Perylendiimid-Derivat (PDI, nTyp) eingesetzt, mit dem Ziel eines kompatiblen Prozesses zum Einsatz der Transistoren in komplementären Ansteuerschaltungen und Anzeigen. Ein niedriges Spannungsniveau wurde durch ein dünnes, anodisiertes Dielektrikum mit hohem Kapazitätsbelag realisiert. Die Halbleiter wurden vor allem hinsichtlich ihrer Verdruckbarkeit, der morphologischen Eigenschaften und des daraus resultierenden elektrischen Verhaltens der Transistoren untersucht. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass die Halbleiter sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Stoffeigenschaften in der Verarbeitbarkeit durch den Druckprozess erheblich unterscheiden. Der Polymerhalbleiter zeichnet sich durch ein im Wesentlichen unproblematisches Benetzungsverhalten, robuste Prozessierbarkeit und vergleichsweise geringe Ladungsträgerbeweglichkeit µ ≈10−3cm2V−1s−1 aus. Dagegen sind das Benetzungsverhalten und die Morphologie des PDI-Derivats stark vom gewählten Lösemittel abhängig. Die Morphologie variiert von körnigen, diskontinuierlichen Filmen mit amorpher Struktur (o-DCB, Tetralin) bis hin zu ebenen, polykristallinen Filmen (Dimethylphthalat, DMP). Entsprechend variiert die erzielte Ladungsträgerbeweglichkeit typischerweise von µ≈10−4cm2V−1s−1 bis µ≈10−1cm2V−1s−1. In allen Fällen zeichnet sich der Nassfilm durch eine ausgeprägte Spreitung aus. Während die Trocknung bei Lösungen aus o-DCB und Tetralin innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen ist, dauert dies bei DMP aufgrund des niedrigen Dampfdrucks mehrere Minuten. Die endgültige Lage des Halbleiters kann dabei weder vorhergesagt noch kontrolliert werden, da es während der Trocknung zur willkürlichen Wanderung des Nassfilms relativ zu den bedruckten Transistorstrukturen kommt. Daher waren technologische Maßnahmen erforderlich, um die Lokalisation des Halbleiters reproduzierbar sicherzustellen. Hierzu wurden zwei Ansätze untersucht. Einerseits erfolgte die Lokalisation durch lokal modulierte Oberflächenspannungen mithilfe von strukturierten, selbstorganisierenden Monolagen mit hydrophobem Charakter. Dieser Prozess eignet sich auch zur Lokalisierung des Polymerhalbleiters, falls eine erhöhte Integrationsdichte erforderlich ist. Für das PDI-Derivat hat sich die Lokalisierung durch strukturierte Polymerwannen als Prozess der Wahl herausgestellt. Obwohl die Halbleiter, insbesondere das PDI-Derivat, bereits an Luft eine hohe Umweltstabilität aufweisen, wurde die Verkapselung der Halbleiter untersucht. Eine Verkapselung ist unabhängig von der intrinsischen Stabilität in komplexen, mehrschichtigen Systemen, wie Schaltungen und Anzeigen, erforderlich, um den Halbleiter vor nachfolgenden Prozessschritten zu schützen. Als Material der Wahl hat sich ein fluorierter Photolack basierend auf gegenüber den Halbleitern orthogonalen Lösemitteln erwiesen. Insbesondere der Polymerhalbleiter zeigt durch die Verkapselung eine Stabilisierung der Schwellspannung und eine erhöhte Langzeitstabilität. Durch die hydrophobe Verkapselung bleibt sogar eine mehrstündige Immersion in Wasser ohne Auswirkungen auf das Verhalten der Transistoren. Für beide Halbleitertypen wurden jeweils Prozesse für ein optimales Betriebsverhalten entwickelt. Aufgrund technologischer Einschränkungen und der geforderten ähnlichen Eigenschaften der Transistoren in komplementären Schaltungen ist die Schnittmenge eines für beide Halbleitertypen kompatiblen Prozesses allerdings gering. Die Realisierung komplementärer Grundschaltungen erfolgte daher auf Basis des BGBC-Prozesses mit Abscheidung des PDI-Derivats aus o-DCB. Die hergestellten Inverter, Nand-Gatter und Ringoszillatoren waren funktionsfähig, allerdings stellte sich die Betriebsstabilität als problematisch heraus. Durch elektrische Beanspruchung trat eine signifikante Verschiebung der Schwellspannungen ein, was zur raschen Degradation der Signalpegel führte. Alternativ wurde die unipolare Pseudo-CMOS-Technik auf Basis des Polymerhalbleiters untersucht. Diese Schaltungstechnik stellte sich als wesentlich robuster heraus. Es wurde sogar eine Art Lerneffekt beobachtet, der dazu führt, dass sich das anfänglich nicht-ideale Schaltverhalten von Invertern während des Betriebs durch Angleichung der Schwellspannungen einzelner Transistoren verbessert. Die Integrierbarkeit der entwickelten Transistorprozesse in ein komplexes, mehrschichtiges System wurde durch eine funktionsfähige, elektrophoretische Aktiv-Matrix-Anzeige demonstriert. Die Anzeige hat eine Auflösung von 32×32 Bildpunkten mit Ansteuerung durch organische Transistoren mit Polymerhalbleiter. Die Lokalisation des Halbleiters wurde aufgrund der geringen Transistordimensionen erfolgreich durch selbstorganisierende Monolagen realisiert. Durch die Verkapselung hatten nachfolgende Passivierungs-, Abscheide- und Strukturierungsprozesse keine signifikanten Auswirkungen auf die Transistoren. Die maximale Temperatur bei der Prozessierung betrug 150◦C.Item Open Access Frequency-agile bandpass delta-sigma modulator for microwave transmitters(2019) Schmidt, Martin; Berroth, Manfred (Prof. Dr.-Ing.)A large part of the power consumption for mobile communications can be allotted to power amplifiers. Class-S power amplifiers promise a very high power efficiency, especially for modern communication standards. An important part of the Class-S power amplifier is the modulator that converts the input signal into a binary pulse sequence. A switching-mode power amplifier can amplify this sequence efficiently. This work covers the implementation of such a modulator as a bandpass delta-sigma modulator. The goal is an output signal which fulfills the requirements of the mobile communication standard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) in a frequency range which is as large as possible. The thesis starts with the basics of mobile communications, with power amplifiers and with the requirements for the transmit signals for UMTS. Based on a discrete-time lowpass delta-sigma modulator, a continuous-time bandpass delta-sigma modulator is derived. Due to project constraints a bipolar technology is selected for the implementation. Current-mode logic is used for amplifiers and latches in the digital part. Different circuits for a transconductance amplifier are derived and evaluated. A novel, switchable capacitance is presented. With the switchable capacitance a large frequency range of the modulator becomes possible. Two modulators are designed. The first modulator is not tunable and fulfills the UMTS requirements for the downlink channel from the base station to the user equipment at a signal frequency of 2.2 GHz. The second modulator uses the switchable capacitance and covers a frequency range between 1.55 GHz and 2.45 GHz. It fulfills the UMTS requirements within the frequency range between 1.8 GHz and 2.45 GHz.Item Open Access Ultra-high-speed digital-to-analog converter for optical communications(2019) Huang, Hao; Berroth, Manfred (Prof. Dr.-Ing.)In der vorliegenden Dissertation wird die Schaltungstechnik für schnelle DACs untersucht und ein DAC mit einer Umsetzungsrate bis zu 100 GS/s und 8 bit nomineller Auflösung in 28 nm CMOS Technologie entworfen. Um die Ausgangsbandbreite zu erhöhen, ist die Ausgangsstufe mit einer verteilten Struktur konstruiert. Dabei sind das Stromsummationsnetzwerk und die Taktverteilung an der DAC-Ausgangsstufe mittels künstlich konstruierten Leitungen realisiert, um die parasitären Kapazitäten auf die künstliche Leitung zu verteilen. Für die Charakterisierung des DACs ist ein 1 kByte Speicher integrierte, der zyklisch ausgelesen werden kann, um die Eingangsdatenströme für den DAC zu erzeugen. Die maximale Bandbreite beträgt 13 GHz bei einer Abtastrate von 100 GS/s. Die effektive Anzahl von Bits (engl. effective number of bits, ENOB) beträgt 5,3 bit bei niedrigen Ausgangsfrequenzen und reduziert sich auf 3,2 bit bei 24,9 GHz mit einer Abtastraten von 100 GS/s.Item Open Access Performance analysis of rate adaptive wireless communication system with regenerative relaying using low density parity check codes(2019) Chaoudhry, Bushra Bashir; Speidel, Joachim (Prof. Dr.-Ing.)Item Open Access Adaptive grid implementation for parallel continuum mechanics methods in particle simulations(2019) Lahnert, Michael; Mehl, Miriam (Prof. Dr.)Item Open Access B-splines for sparse grids : algorithms and application to higher-dimensional optimization(2019) Valentin, Julian; Pflüger, Dirk (Prof. Dr.)In simulation technology, computationally expensive objective functions are often replaced by cheap surrogates, which can be obtained by interpolation. Full grid interpolation methods suffer from the so-called curse of dimensionality, rendering them infeasible if the parameter domain of the function is higher-dimensional (four or more parameters). Sparse grids constitute a discretization method that drastically eases the curse, while the approximation quality deteriorates only insignificantly. However, conventional basis functions such as piecewise linear functions are not smooth (continuously differentiable). Hence, these basis functions are unsuitable for applications in which gradients are required. One example for such an application is gradient-based optimization, in which the availability of gradients greatly improves the speed of convergence and the accuracy of the results. This thesis demonstrates that hierarchical B-splines on sparse grids are well-suited for obtaining smooth interpolants for higher dimensionalities. The thesis is organized in two main parts: In the first part, we derive new B-spline bases on sparse grids and study their implications on theory and algorithms. In the second part, we consider three real-world applications in optimization: topology optimization, biomechanical continuum-mechanics, and dynamic portfolio choice models in finance. The results reveal that the optimization problems of these applications can be solved accurately and efficiently with hierarchical B-splines on sparse grids.Item Open Access Design support for performance- and cost-efficient (re)distribution of cloud applications(2019) Gómez Sáez, Santiago; Leymann, Frank (Prof. Dr. Dr. h. c.)In the last decade the IT landscape has experienced a revolutionary change in both the research and industry domains due to the strong emergence and adoption of cloud providers and services. The increase of available cloud services together with the materialization of DevOps methodologies have forced a change in how software is engineered and operated. Nowadays, organizations can leverage a wide spectrum of cloud services to build, migrate, distribute, and even replace their application components in the cloud. In summary, the transformation of capital into operational expenditures when using private or public clouds has become a reality. The emergence of cloud services, however, brought with it a substantial complexity when designing and running cloud applications. More specifically, cloud environments are intrinsically multi-tenant, where different tenants (or cloud consumers) consume computational, network, and storage resources on an on-demand basis. This type of virtualized environment causes performance to be variable and heterogeneous, therefore having consequences on application costs. When migrating applications to the cloud, this heterogeneity causes architectural decision making to be more complex, mainly due to the limited amount of knowledge about cloud services. This work tackles the aforementioned decision making challenge, by defining and realizing a design decision support framework called SCARF to assist IT organizations to efficiently migrate their applications to the cloud, with a focus on optimizing their cost and performance. In summary, SCARF is a design and decision support framework for \textit{systematically (re)distributing applications in the cloud}. SCARF equips application architects with a design process and tools (i) to model their application architectures, (ii) to automatically discover potential cloud services to (re-)deploy their application components, (iii) to evaluate them with respect to cost and performance, and (iv) to monitor and analyze application costs and performance evolution during runtime. SCARF builds upon existing concepts and techniques in the domain of cloud application topologies, case base reasoning, similarity analysis, and utility theory, in order to simplify the steps for re-engineering and migrating traditional applications to the cloud. The technological support for SCARF, SCARF-T, comprises an integrated tool chain built upon prior standards and reusing existing technologies and tools. The evaluation of SCARF and SCARF-T show a more efficient and simplified decision making process for migrating applications to the cloud, as also shown by the publications supporting this thesis. Overall, SCARF can be considered as a starting point for enabling IT organizations with architectural decision support for migrating their applications to the cloud, with a focus on optimizing the complete spectrum of application non-functional aspects.Item Open Access Quantifizierende Elektrolumineszenz für Silizium-Solarzellen und -module(2019) Kropp, Timo; Werner, Jürgen H. (Prof. Dr. rer. nat. habil.)Diese Arbeit präsentiert zwei neue Messmethoden auf Basis der Elektrolumineszenz zur Charakterisierung von Solarzellen und -modulen. Beide Methoden nutzen die Strominjektion, um ein Lumineszenzbild zu quantifizieren. Der Unterschied zwischen den Methoden besteht in der zeitlichen Variation der Strominjektion bzw. Stromextraktion. Bei der gepulsten Strominjektion sowie -extraktion hängt der zeitliche Verlauf der resultierenden Elektrolumineszenz von der effektiven Ladungsträgerlebensdauer in der untersuchten Solarzelle ab. Die eingeführte analytische Beschreibung der normierten periodischen Intensitätsdifferenz zwischen zwei unterschiedlich strommodulierten Lumineszenzbildern ist unabhängig von der Belichtungszeit der Bildaufnahme. Bei der zeitlich konstanten Strominjektion ist die Amplitude der Lumineszenzintensität zusätzlich durch den lokalen Serienwiderstand bzw. Parallelwiderstand einer Solarzelle bestimmt. Die zweite entwickelte Methode dieser Arbeit ist in der Lage, Leistungsverluste von Photovoltaikmodulen durch mechanische Defekte sowie potentialinduzierte Degradation anhand eines einzelnen Lumineszenzbildes quantitativ zu bewerten. Der durch einen Defekt hervorgerufene Leistungsverlust gegenüber der ursprünglich nach dem Datenblatt verfügbaren Leistung wird präzise vorhergesagt.Item Open Access Germanium-Lumineszenzdioden mit optischem Resonator für optoelektronische integrierte Schaltkreise(2019) Gollhofer, Martin; Schulze, Jörg (Prof. Dr. habil.)