05 Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik
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Item Open Access Analytical and numerical investigations of form-finding methods for tensegrity structures(2007) Gomez Estrada, Giovani; Bungartz, Hans-Joachim (Prof. Dr.)The analysis of statically indeterminate structures requires the calculation of an initial equilibrium geometry. Tensegrity structures are one of such statically indeterminate structures, with the additional constraint of holding their equilibrium configuration with the action of internal forces and without any anchorage point or external forces. The only source of balance is the state of self-stress held among tensile and compression forces. Tensegrity structures are thus statically indeterminate structures in a stable state of self-stressed self-equilibrium. The basic problem with the modelling of statically indeterminate structures is that there is no unique solution for the forces or geometry that equilibrate a structure. This is where form-finding comes into play. The process of determining their three-dimensional equilibrium shape is commonly called form-finding. This dissertation presents two investigations, one analytical and one numerical on the form-finding of tensegrity structures. Both are in fact complementary. The main results from these investigations appear in [77, 78, 79, 80]. The analytical form-finding for a class of highly symmetric structures with cylindrical shape is first presented, while the numerical procedure for general structures is given in the second part. A thorough analysis of tensegrity cylinders, e.g., the triplex and the quadruplex, is presented in analytical form. Moreover, the numerical procedure here presented is able to reproduce the results obtained with other form-finding methods with great accuracy. The versatility of the novel numerical form-finding procedure is nonetheless demonstrated by solving not only cylindrical and spherical but also new tensegrity structures.Item Open Access Reduktion von Verzögerungsunterschieden bei der Gruppenkommunikation im Internet(2007) Klöcking, Jens-Uwe; Rothermel, Kurt (Prof. Dr.)Eine Vielzahl neuer Anwendungsgebiete des Internets basiert auf der effizienten Übertragung einer Nachricht an eine Gruppe von Empfängern, der so genannten Gruppenkommunikation. Beispiele für derartige Anwendungen sind Nachrichten- und Softwareverteilung, verteilte Berechnungen, Videokonferenzen, Fernunterricht sowie Spiele. Die Netzwerkressourcen werden durch Gruppenkommunikation sehr effizient genutzt, denn das einmalige Senden einer Nachricht reicht aus, um von allen Teilnehmern einer Gruppe empfangen zu werden. Einige Einschränkungen der Dienstqualität derzeitiger Gruppenkommunikationslösungen im Internet behindern jedoch ihre generelle Nutzung. Hiervon betroffen ist unter anderem die Fairness bezüglich der Verzögerung der Nachrichtenauslieferung. Dieser spezielle Parameter der Gruppenkommunikation bezeichnet die Zeitspanne zwischen dem ersten und letzten Eintreffen einer Nachricht bei einer Gruppe von Empfängern. Messungen mittels eines dafür entwickelten passiven Verfahrens zeigen für einige Anwendungen nicht tolerierbare Verzögerungsunterschiede auf. Das Ziel der Arbeit besteht darin, die Verzögerungsunterschiede zu minimieren, um einen fairen Dienst für nicht kooperative Anwendungen der Gruppenkommunikation im Internet, wie z. B. Informationsdienste und elektronische Märkte bereitzustellen. Zur Lösung des Problems wurden drei Ansätze erarbeitet. Durch den Einsatz von Servern konnten Verzögerungsunterschiede der Nachrichten ausgeglichen werden. Die in der Anwendungsschicht angesiedelten Ansätze stellen keine besonderen Anforderungen an die Netzkomponenten und können daher schrittweise eingeführt werden. Darüber hinaus berücksichtigen sie die aktuelle Netzwerklast und sind so in der Lage, die Gesamtverzögerung der Nachrichtenauslieferung gering zu halten. In einem der Ansätze überwacht sichere Hardware in Form von Smart Cards direkt bei den Empfängern den Auslieferungszeitpunkt der Nachrichten. Hierfür wurden drei Protokolle entwickelt, die die Synchronisation der Smart-Card-Uhren, die Auslieferung der Daten und eine Rückmeldung der tatsächlichen Verzögerung ermöglichen. Mittels Analyse und Simulationen wurde eine signifikante Reduktion der Verzögerungsunterschiede der Nachrichten zwischen den Empfängern nachgewiesen. Ein Prototyp wurde implementiert, um die mit gegenwärtiger Smart-Card-Hardware erreichbare Reduktion von Verzögerungsunterschieden zu ermitteln und die Tragfähigkeit des Ansatzes zu demonstrieren.Item Open Access Fehlerbehandlung in Mensch-Maschine-Dialogen(2007) Gieselmann, Petra; Rohrer, Christian (Prof.)Seit es Computer gibt, existiert auch der Wunsch des Menschen, mit ihnen reden zu können wie mit einem anderen Menschen. Eines der berühmtesten Beispiele dafür ist sicherlich Eliza, ein Computerprogramm, das einen Psychologen simuliert, mit dem der Benutzer ein Therapiegespräch führen kann. In vielen Science-Fiction-Filmen finden sich auch immer wieder Beispiele für solche sprechenden Maschinen, wie beispielsweise HAL in 2001: Odysee im Weltraum'' oder auch der Computer auf dem Raumschiff Enterprise''. So reichen erste Dialogsysteme bereits zurück bis in die Anfänge der künstlichen Intelligenz in den fünfziger Jahren. Dennoch hatten diese Dialogsysteme bis vor wenigen Jahren noch mit so vielen Problemen zu kämpfen, dass sie kaum für einen praktischen Einsatz geeignet waren. Erst in letzter Zeit ist es durch die stetigen Verbesserungen im Bereich von Spracherkennung und Sprachverstehen und das Aufkommen von immer schnelleren und mächtigeren Rechnern möglich geworden, solche Systeme für den realen Einsatz zu bauen. Nach wie vor gibt es aber noch eine ganze Reihe ungelöster Probleme, die zum einen auf die Komplexität natürlicher Sprache und zum anderen auf den immensen Fundus an vernetztem Weltwissen und Kontextbeziehungen, über den Menschen verfügen, zurückzuführen sind. Eine der bislang größten Herausforderungen liegt darin, ein solches Dialogsystem auch für den realen Einsatz unter Alltagsbedingungen zu entwerfen. Bisher fehlt den Systemen dafür noch die nötige Fehlerrobustheit, um in Situationen, in denen das System etwas falsch verstanden hat und es zu Problemen kommt, angemessen reagieren zu können. In dieser Arbeit geht es genau um solche Fehler im Dialog, wie sie vermieden und während des laufenden Dialogs wieder behoben werden können, wenn sie nicht vorher zu vermeiden waren. Der Gegenstand dieser Arbeit ist eine datengetriebene Analyse der Fehler, die in der Mensch-Roboter-Kommunikation auftreten mit dem Ziel, diese möglichst im Vorfeld zu vermeiden. Es wird eine Fehlerklassifikation aufgestellt und es werden Methoden für die Vermeidung der verschiedenen Fehlerklassen entwickelt und evaluiert. Darüberhinaus werden auch generische Methoden zur Fehlerbehebung für die Fälle implementiert, die nicht vorher vermieden werden konnten, ebenfalls mit Hilfe datengetriebener Analysen. Damit soll es ermöglicht werden, Dialogsysteme über die Laborumgebung hinaus in realen Situationen einsetzen zu können. Dies wird am Beispiel eines Haushaltsroboters diskutiert und evaluiert. Diese Ausarbeitung gliedert sich in vier Teile: Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Stand der Forschung in den Bereichen, die hier eine Rolle spielen. Dazu werden verschiedene Ansätze für Mensch-Maschine-Dialogsysteme beleuchtet. Im Anschluss wird die menschliche Informationsverarbeitung im Dialogbereich erläutert. Dabei geht es auch um Fehlerdialoge in zwischenmenschlichen Dialogen, die hier als Vorbild für Mensch-Roboter-Dialoge dienen. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den durchgeführten Benutzertests und Datensammlungen und der Klassifikation von Fehlern im Dialog, die die Grundlage für die folgenden Arbeiten zur Fehlervermeidung und -behebung bilden. Zunächst erfolgt eine detaillierte Analyse von Fehlern, die bei der Mensch-Roboter-Interaktion auftreten können. Dazu werden verschiedene aufeinander aufbauende Benutzerstudien und Datensammlungen, bei denen der Roboter dem Menschen im Haushalt zur Hand geht und einfache Tätigkeiten verrichtet, durchgeführt, um eine große Menge an möglichst realistischen Daten gewinnen zu können, die nicht nur unter Laborbedingungen entstanden sind. Im dritten Teil werden verschiedene Methoden zur Fehlervermeidung und -behebung vorgestellt. Zur Fehlervermeidung werden zusätzliche Wissensquellen in den Dialogmanager integriert. Außerdem werden Mechanismen zur Anaphernresolution, Kontextmodellierung, Auflösung von Ellipsen, multimodalen Fusion und zum Umgang mit komplexen, zusammengesetzten Äußerungen entwickelt und evaluiert. Zur Fehlerbehebung werden verschiedene Strategien für effektive Klärungsfragen untersucht. Metakommunikation, wie sie in den durchgeführten Benutzertests vorkommt, wird analysiert, um eine effektivere Kommunikation gewährleisten zu können. Außerdem wird ein Mechanismus entwickelt, der es dem Roboter erlaubt, problematische Situationen zu erkennen und diese selbst durch Metakommunikation aufzulösen. Im vierten Teil werden die entwickelten Methoden anhand eines abschließenden Benutzertests evaluiert. Dabei geht es darum, das System mit allen entwickelten Mechanismen zur Fehlerbehandlung zu testen und es mit dem Basissystem zu vergleichen. Das besondere Augenmerk liegt hier auf der Übertragbarkeit der entwickelten Mechanismen auf andere Domänen und Systeme. Danach folgt das Fazit der gesamten Arbeit und eine Diskussion der zukünftigen Arbeiten im Hinblick auf mögliche Erweiterungen dieses Systems.Item Open Access Verfahren zur Spezifikation funktionaler Sicherheitsanforderungen für Automatisierungssysteme in Temporallogik(2007) Bitsch, Friedemann; Göhner, Peter (Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c.)Durch formale Verifikation kann die Einhaltung funktionaler Sicherheitsanforderungen im Modell der Systemfunktionen eines Automatisierungssystems mit Sicherheitsverantwortung mit mathematischer Exaktheit überprüft werden. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass die Sicherheitsanforderungen in einer formalen Spezifikationssprache, d. h. mit einer eindeutigen Syntax und Semantik, formuliert werden. Eine entscheidende Ursache für die wenig verbreitete Anwendung formaler Verifikation liegt in der Schwierigkeit der formalen Spezifikation temporaler Relationen, die bei der Formulierung funktionaler Sicherheitsanforderungen für Automatisierungssysteme ausgedrückt werden müssen. Wird die formale Spezifikationssprache nicht vollständig beherrscht, werden Sicherheitsanforderungen leicht fehlerhaft spezifiziert, woraus die Entwicklung eines Automatisierungssystems resultieren kann, von dem Gefahren ausgehen. Dasselbe ist der Fall, wenn eine Sicherheitsanforderung falsch interpretiert wird. Diesen Schwierigkeiten kann durch ein Verfahren begegnet werden, bei dem Expertenwissen für die formale Spezifikation von funktionalen Sicherheitsanforderungen vermittelt wird. Dies wird durch die Adaption und Nutzung von aus der Softwaretechnik bekannten Wiederverwendungskonzepten erreicht. Mithilfe des daraus resultierenden Safety-Pattern-Konzepts wird die Formalisierung funktionaler Sicherheitsanforderungen vereinfacht, indem Safety-Pattern mit generischen formalen Spezifikationen verwendet werden. Die Safety-Pattern, die für das jeweilige Spezifikationsproblem geeignet sind, müssen aus einem Katalog selektiert werden. Die korrekte Interpretation von Sicherheitsanforderungen, die mithilfe von Safety-Pattern spezifiziert worden sind, wird unterstützt, indem die Bedeutung im Safety-Pattern-Katalog nachgeschlagen werden kann. Um alle Arten funktionaler Sicherheitsanforderungen spezifizieren zu können, wurde der Katalog so entwickelt, dass er durch die Verwendung einzelner generischer Formulierungen sowie durch deren Komposition eine vollständige Grundlage zur Spezifikation aller Arten funktionaler Sicherheitsanforderungen für Automatisierungssysteme bietet. Darüber hinaus enthält der Katalog generische Formulierungen, durch welche die Handhabbarkeit des Verfahrens gewährleistet wird. Durch die Verwendung einer Safety-Pattern-Normsprache wird neben der formalen Spezifikation eine präzise und einfach interpretierbare Spezifikation funktionaler Sicherheitsanforderungen in einer eingeschränkten Terminologie der natürlichen Sprache ermöglicht. Zudem wurde eine spezielle grafische Notation für die Veranschaulichung komplizierter logischer Zusammenhänge entwickelt. Durch ein Werkzeugkonzept und den Einsatz multimedialer Techniken (Interaktionen, textuelle sowie grafische Beschreibungen und Simulationen) wird die Selektion, Interpretation und Instanziierung der Safety-Pattern unterstützt. Durch das Fallbeispiel „Eingleisiger Bahnübergang im Funk-Fahr-Betrieb“ wird die Anwendung des Verfahrens für die Entwicklung sicherer Automatisierungssysteme demonstriert.Item Open Access Anwendung der Methode der Parabolischen Gleichung in Strahlenkoordinaten zur Analyse dielektrischer Linsenantennen(2007) Maier, Marcus; Landstorfer, Friedrich (Prof. Dr.-Ing. habil.)Die Arbeit behandelt ein neuartiges Verfahren zur Analyse von Linsenantennen, d.h. zur Berechnung der Eigenschaften der Linse als dielektrischer Streukörper mit dem Ziel, die Richtcharakteristik der gesamten Antenne zu bestimmen. Für die Analyse von dielektrischen Linsen sind bisher zwei grundsätzlich verschiedene Verfahren gebräuchlich, die Geometrische Optik und asymptotisch exakte Methoden. Bei Linsen, die sehr groß gegenüber der Wellenlänge sind, kommt das strahlenbasierte Verfahren der Geometrischen Optik in Betracht. Dieses setzt aber voraus, dass ein einziger Strahl eine lokal ebene Welle repräsentiert und Strukturen, auf die ein Strahl trifft, groß gegenüber der Wellenlänge sind. Die Folge ist eine zunehmende Ungenauigkeit der Geometrischen Optik, je kleiner die Linse wird. Eine unabhängig von der Linsengröße genaue Möglichkeit zur Analyse von dielektrischen Linsen besteht in der Verwendung von sogenannten asymptotisch exakten Verfahren wie der Momentenmethode (MoM) oder Finiten Differenzen im Zeitbereich (FDTD). Für deren effiziente Anwendung ist die Linse mit ihrem Durchmesser von mehreren Wellenlängen bis einigen zehn Wellenlängen jedoch i.Allg. zu groß, d.h. die Analyse erfordert eine beträchtliche Rechenzeit und hat einen erheblichen Bedarf an Speicherplatz. Die Tatsache, dass die Linse für die Anwendung der Geometrischen Optik eher zu klein und für die Verwendung asymptotisch exakter Methoden eher zu groß ist, erfordert das Beschreiten eines Mittelwegs. Ein solcher ist aus dem Gebiet der Wellenausbreitung bekannt, und zwar die Methode der Parabolischen Gleichung (PE). Es wird diskutiert und anhand von Beispielen gezeigt, inwiefern diese Methode zur Analyse von dielektrischen Linsen, die eine nicht näher festgelegte Form aufweisen, verwendet werden kann. Dabei ist es erforderlich, die Parabolische Gleichung in orthogonalen Strahlenkoordinaten zu lösen. Da es sich um Grundsatzuntersuchungen handelt, erfolgt eine Beschränkung auf das Zweidimensionale. Der Ausgangspunkt für das Aufstellen der Parabolischen Gleichung liegt in der elliptischen Wellengleichung für ein Skalar, der Helmholtzgleichung. In Kapitel 2 werden elektrische und magnetische Vektorpotentiale eingeführt, deren Wellengleichungen angegeben, und es wird aufgezeigt, wie Potentiale und Feldstärken ineinander umgerechnet werden können. Kapitel 3 zeigt den Zusammenhang zwischen Strahlenkoordinaten und kartesischen Koordinaten. Es erfolgt eine Herleitung der Vektoroperatoren, die erforderlich sind, um die skalare Wellengleichung in Strahlenkoordinaten zu formulieren. Kapitel 4 behandelt die Herleitung der Parabolischen Gleichung aus der Helmholtzgleichung. Es wird gezeigt, wie die Parabolische Gleichung mittels finiter Differenzen in Strahlenkoordinaten gelöst werden kann. Gaußsche Strahlen werden kurz gestreift, da die Summation gaußscher Strahlen mit der bei der Linsenanalyse häufig anzutreffenden Überlagerung von Elementarquellen verwandt ist. Die gebräuchlichen Methoden zur Analyse dielektrischer Streukörper werden in Kapitel 5 genannt. Neben der Geometrischen Optik und der Verwendung asymptotisch exakter Methoden wird auf die die Fresnel-Integral-Methode eingegangen. Kapitel 6 widmet sich den Besonderheiten bei der Anwendung der Methode der Parabolischen Gleichung auf die Analyse von Linsenantennen. Der Schwerpunkt liegt in einer Erörterung, auf welche Art und Weise der Verlauf der Ausbreitungswege festzulegen ist, entlang derer die Parabolische Gleichung schrittweise gelöst wird. Bei der Analyse von Linsenantennen ist es zweckmäßig, die Parabolische Gleichung ausgehend von der Linseneintrittsfläche zu lösen. Es wird ein Verfahren aufgezeigt, wie die Parabolische Gleichung in Bereichen gelöst werden kann, in denen die Ausbreitungswege nicht im rechten Winkel zur Anfangsfront stehen. Dadurch ist es möglich, im Verlauf einer Rechnung zwischen zwei Koordinatensystemen umzuschalten, z.B. um sich schneidende Strahlen zu vermeiden oder die Richtung der Ausbreitungswege an die tatsächliche Ausbreitungsrichtung der elektromagnetischen Welle anzupassen. Anwendungsbeispiele sind in Kapitel 7 zu finden. Zunächst wird gezeigt, wie sich schräg von einer Anfangsfront abgehende Ausbreitungswege in der Praxis bewähren und wie das Ergebnis durch eine während der Berechnung zweifach erfolgte Anpassung des Verlaufs der Ausbreitungswege an die zu erwartende Ausbreitungsrichtung der elektromagnetischen Welle verbessert werden kann. Anschließend wird eine aus der Literatur bekannte Linsenantenne analysiert und das Ergebnis mit der Berechnung nach einer asymptotisch exakten Methode verglichen. Dadurch kann gezeigt werden, dass die Methode der Parabolischen Gleichung die Probleme der Geometrischen Optik bei kleinen Streukörpern zu überwinden hilft, ohne dass ein Rechenzeit- und Speicherplatzaufwand entsteht, wie er bei den asymptotisch exakten Methoden anzutreffen ist.Item Open Access Observing physical world events through a distributed world model(2007) Bauer, Martin Peter; Rothermel, Kurt (Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c.)The topic of this dissertation is the observation of physical world events through a distributed world model. So the events of interest occur in the world we live in. The basis for their observation is a model of the relevant aspects of the physical world. These include more static aspects like geometric models of stationary objects, e.g., houses and streets, but also dynamic aspects, e.g., the position of mobile users or the temperature. With the proliferation of mobile computing devices like personal digital assistants or mobile phones with significant computing and communication capabilities, there is a trend to extend computer support from the desktop to the physical world. As the focus of the mobile user may be on other tasks, computer support should be proactive, providing the user with information and services relevant in his current situation. The observation of high-level physical world events is an enabler for these new kinds of services. Due to the size of the data, different characteristics of the data, and a multitude of providers, the world model data needed for the observation can be distributed over a number of servers. We present a novel event service architecture that allows the observation of complex high-level events through a distributed world model. As the accuracy of the data is limited due to the characteristics of both the underlying sensor data and the computer network, this has to be taken into account. We propose a concept for specifying physical world events together with a threshold probability above which the event is considered to have occurred. We then show how physical world events can be observed, calculating the occurrence probability and comparing this to the specified threshold probability. Finally, we present an evaluation based on a prototype implementation with a number of concrete events. The focus of the evaluation is on both the performance and the quality of the observation, showing the general feasibility of our approach.Item Open Access Vorabübertragung schwach strukturierter Informationen in ortsbasierten mobilen Systemen(2007) Bürklen, Susanne Gudrun; Mitschang, Bernhard (Prof. Dr.)Die rasant fortschreitende Entwicklung der Mobilkommunikation in Verbindung mit immer leistungsfähigeren mobilen Endgeräten weckt den Wunsch, an jedem Ort und zu jeder Zeit auf entfernte Informationen zugreifen zu können. Drahtlose Weitverkehrsnetze wie die Mobilfunknetze der zweiten oder dritten Generation bieten zwar nahezu überall eine Netzverbindung, weisen jedoch negative Eigenschaften wie eine hohe Latenz, hohe monetäre Kosten und unzuverlässige Verbindungen auf, die teilweise zum entkoppelten Betrieb führen können. Eine hohe Latenz führt dazu, dass auf Grund der hieraus entstehenden langen Übertragungszeiten der Informationen der Energieverbrauch der Funkschnittstelle ansteigt, was in Anbetracht der geringen Energieressourcen mobiler Endgeräte nicht wünschenswert ist. Um diesen Nachteilen entgegen zu wirken, wurden zugriffsoptimierende Methoden wie beispielsweise Caching oder die Vorabübertragung entwickelt, die jedoch unterschiedlichen Zielsetzungen folgen. Eine solche Methode ist die Vorabübertragung von Informationen an solchen Orten, an denen eine breitbandige und kostengünstige Verbindung zur Verfügung steht. In dieser Dissertation wird zur Optimierung des mobilen Informationszugriffs ein generisches Verfahren zur Vorabübertragung von beliebigen schwach strukturierten Informationen in ortsbasierten Anwendungen vorgestellt, das neben einer Verringerung der Latenz den entkoppelten Betrieb unterstützt. Für die Selektion der vorab zu übertragenden Informationen werden je nach Art der Informationen unterschiedliche Methoden angeboten. Als Basis wird eine Infrastruktur von so genannten Infostationen benötigt, an denen mobilen Benutzern mittels drahtloser lokaler Netze ein breitbandiger und kostengünstiger Zugriff auf Informationen ermöglicht wird. Sie sind in Gebieten verteilt, an denen sonst keine oder nur eine Kommunikation mit der maximalen Datenrate eines drahtlosen Weitverkehrsnetzes, wie beispielsweise GSM, GPRS oder UMTS möglich ist. Eine Infostation selektiert die in ihrem Dienstgebiet für einen Benutzer relevanten Informationen und überträgt sie vorab auf dessen mobiles Endgerät. Zukünftige Informationsanfragen können somit lokal aus dem Cache beantwortet werden, was jedoch eine gute Vorhersage voraussetzt. Um eine hohe Relevanz der vorab geladenen Informationen zu erreichen, werden als Selektionskriterium neben der Ortsabhängigkeit von Informationszugriffen auch Beziehungen zwischen den Informationen ausgewertet. Eine Infostation beobachtet das typische Zugriffsverhalten aller Benutzer, die sich in ihrem Dienstgebiet aufhalten und benutzt dieses Wissen zur Vorhersage der Informationen. Das Beobachten des kollektiven Zugriffsverhaltens hat den Vorteil, dass überwiegend diejenigen Informationen vorab geladen werden, die in einem Dienstgebiet zum aktuellen Zeitpunkt populär sind. Dieses Verfahren unterstützt somit auch solche Benutzer, die sich zum ersten Mal in diesem Gebiet aufhalten. Bisweilen können Informationen derart stark zusammenhängen, dass sie für einen Benutzer nur als Gruppe interessant sind und es keinen Sinn ergibt, einzelne Objekte dieser Gruppe isoliert von den anderen zu übertragen. In einem solchen Fall müssen Gruppen (Cluster) gebildet werden, die vollständig vorab übertragen werden. Des Weiteren resultiert die Auswertung des Zugriffsverhaltens einer Menge von Benutzern nicht immer in einer optimalen Entscheidung für einen individuellen Benutzer. Dieser Effekt kann jedoch verringert werden, wenn Nutzungsprofile in die Übertragungsentscheidung mit einbezogen werden. Das generische Vorabübertragungsverfahren wurde für den mobilen Zugriff auf das Web spezialisiert und evaluiert. Zur systematischen Leistungsbewertung wurde ein Modell für das Navigationsverhalten von Benutzern im Web entwickelt und implementiert, das Sequenzen von synthetischen Zugriffen auf das Web erzeugt. Mit dem clusterbasierten Auswahlverfahren konnten Trefferraten erzielt werden, die andere Ansätze um mehr als das Dreifache übertreffen. Schließlich ist der Energiebedarf der Funkschnittstelle ein nicht zu vernachlässigender Faktor für die Lebensdauer der Batterie, so dass die Zeit zum Senden und Empfangen von Daten möglichst gering gehalten werden sollte. In einem drahtlosen lokalen Netz steht eine um mindestens eine Größenordnung höhere Bandbreite als in drahtlosen Weitverkehrsnetzen zur Verfügung, wodurch die Übertragungszeit von Informationen deutlich verkürzt wird. Eine Analyse des Leistungsbedarfs von Funkschnittstellen beider Technologien hat gezeigt, dass durch den Einsatz des vorgestellten Verfahrens zur Vorabübertragung von Informationen in jedem Fall Energieeinsparungen möglich sind. Bei Kenntnis der zu erzielenden Trefferrate kann somit die Größe des Caches bestimmt werden, die den Energieverbrauch beim Laden der Informationen minimiert.Item Open Access Monolithische Integration von Millimeterwellenbauelementen auf rückseitenstrukturiertem Silizium(2007) Hasch, Jürgen; Kasper, Erich (Prof. Dr.)Die vorliegende Arbeit untersucht die monolithische Integration aktiver und passiver Millimeterwellen-Komponenten auf hochohmigem Silizium in der sogenannten Silicon Millimeter Wave Integrated Circuit (SIMMWIC)-Technologie. Ziel ist es, mit Hilfe von Standard-Prozessen aus der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, ein Integrationskonzept darzustellen, mit dem sich der Hochfrequenzteil eines Radar-Sensors als monolithisch integrierte Schaltung im Millimeterwellenbereich realisieren lässt. Ein solcher Hochfrequenzteil besteht zumindest aus Sendesignalerzeugung, passiven Strukturen zur Signalverteilung, einem Antennenelement als Schnittstelle zu den elektromagnetischen Wellen im Freiraum und einer Empfängerschaltung, die typischerweise in Form eines Mischers ausgeführt wird. Der Einsatz eines solchen "Radar-ICs" als komplett monolithisch integrierte Schaltung bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem bisher verbreiteten Aufbau aus diskreten Komponenten. So kann durch den Wegfall diskreter Hochfrequenz-Komponenten die Anzahl der eingesetzten Bauelemente reduziert und die Baugröße des Sensors verringert werden. Durch die Integration aller Hochfrequenz-Komponenten ist außerdem eine wesentlich vereinfachte elektrische Kontaktierung möglich, da keine Hochfrequenzsignale von der Halbleiterschaltung nach außen geführt werden müssen. Dies ermöglicht auch den Einsatz einer einfachen Leiterplattentechnologie für die umgebenden Schaltungskomponenten. Durch den Einsatz einer Standard-Backend-Technologie aus der Mikroelektronik können Leiterstrukturen im Mikrometerbereich realisiert werden. Dies erlaubt die präzise Herstellung von Schaltungskomponenten mit sehr geringen Abmessungen, eine Voraussetzung für Arbeitsfrequenzen oberhalb von 100 GHz. Zusätzlich zur Strukturierung der Leiterstrukturen auf der Oberseite des Siliziumwafers, wird mit Hilfe eines Verfahrens zum anisotropen Ätzen von Silizium (dem sogenannten Bosch-Prozess) die Rückseite des Siliziumwafers selektiv rückgedünnt, damit dort partiell eine dünne Siliziummembran entsteht. Im Bereich dieser Membran können Mikrostreifenleitungsstrukturen mit sehr günstigen Hochfrequenzeigenschaften und einer Leitungsdämpfung von weniger als 0,3 dB/mm für den Frequenzbereich von 90-140 GHz realisiert werden. Diese günstigen Eigenschaften konnten durch messtechnische Untersuchung nachgewiesen werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Integrationskonzeptes ist die Verfügbarkeit eines integrierten Antennenelements. Erst damit ist eine vollständige monolithische Integration der grundlegenden Millimeterwellenkomponenten auf der Siliziumschaltung erreicht. Dazu wurde eine Mikrostreifen-Patchantenne untersucht und charakterisiert. Trotz der hohen Permittivität von Silizium konnte gezeigt werden, dass sich ein Patch-Antennenelement auf Basis von Mikrostreifenleitungen mit einem Wirkungsgrad von mehr als 50% realisieren lässt. Die Integration aktiver Bauelemente wurde anhand einer Impatt-Diode untersucht, die mittels Molecular Beam Epitaxy direkt auf dem Siliziumwafer hergestellt wird. Mit Hilfe dieses Verfahrens können Halbleiterschichten mit einer genau definierten Schichtdicke und Dotierung erzeugt werden. Durch aufeinander folgendes Abscheiden mehrerer dotierter Halbleiterschichten und anschließendem selektiven Ätzen konnten Impatt-Dioden mit Lawinenfrequenzen von bis zu 110 GHz hergestellt und gemessen werden. Die Impatt-Dioden wurden bis 140 GHz messtechnisch in ihren Kleinsignaleigenschaften charakterisiert. Durch Parameterextraktion konnte ein einfaches Ersatzschaltbild für die Impatt-Diode bestimmt und das Hochfrequenzverhalten der Diode in Abhängigkeit vom Arbeitspunkt untersucht werden. Basierend auf einer Impatt-Diode als aktivem Element wurden Oszillatoren auf Basis von Koplanarleitungen entworfen und charakterisiert. Es konnten Oszillatoren mit einer Arbeitsfrequenz von bis zu 124 GHz bei 1dBm Ausgangsleistung realisiert werden. Die maximale Ausgangsleistung wurde für einen 104 GHz-Oszillator mit 11,4dBm erreicht. Abschließend wurde eine Transmitterschaltung entworfen und realisiert, die mikromechanisch strukturierte passive Strukturen und aktive Bauelemente in Form von Impatt-Dioden enthält.Item Open Access Brain, meaning, and computation(2007) Klein, Michael; Kamp, Hans (Prof. Dr. h.c. PhD)This thesis deals with the question how the human brain acquires, represents, and processes the meaning of natural language expressions. A computational neural theory of meaning is introduced with the goal of overcoming the strong prevalence of empirical results over theoretical understanding that is currently present in the neuroscience of language. In this context, the brain is regarded as a goal-directed system, which acquires language and meaning as one means for achieving its goals. To accomplish complex learning tasks, such as acquiring a language, the brain uses subsystems, which differ especially with respect to their learning strategies, but interact so as to achieve the global goals of the system.Item Open Access A generalized broadcasting technique for mobile ad hoc networks(2007) Khelil, Abdelmajid; Rothermel, Kurt (Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c.)Broadcasting is a major communication primitive required by many applications and protocols in Mobile Ad Hoc Networks (MANETs). It is frequently deployed for content distribution, service discovery or advertisement, and sensor data dissemination. Broadcast protocols are also a fundamental building block to realize principal middleware functionalities such as replication, group management and consensus. Broadcasting in MANETs has therefore been an active area of research recently. Most of the research conducted on broadcasting in MANETs has primarily focused only on carefully selected application and evaluation scenarios. Consequently, the developed broadcasting schemes do not yield good performance for other scenarios. Different comparative studies show that the existing broadcasting techniques are tailored to only one class of MANETs with respect to node density and node mobility, and are unfortunately not likely to operate well in other classes. Node spatial distribution is a key issue for the performance of broadcast protocols, since it determines the connectivity of the MANET. Our survey of potential MANET application scenarios shows a wide range of possible node spatial distributions and node mobilities. This leads to that a MANET generally shows a continuously changing network connectivity over space and time. Therefore, a generalized solution for broadcasting that accounts for the requirements of the various applications and adapts to the heterogeneous and evolving node spatial distribution and mobility is a major contribution. In this thesis, we present hypergossiping, a novel generalized broadcasting technique for MANETs. Hypergossiping integrates two adaptive schemes and efficiently switches between them depending on local node density. The first scheme is adaptive gossiping, which distributes messages within connected parts of the MANET. We adapted gossiping as follows. First, we established an analytical model for gossiping through adopting the SI mathematical model from the epidemiology. Then, we used the model to adapt the gossiping forwarding probability to local node density. As a result, we provide a simple analytical expression that nodes use to set the appropriate forwarding probability depending on the current number of neighbors. Simulation results showed that adaptive gossiping efficiently propagates messages within a network partition independent of the node spatial distribution and node mobility in that network partition. The second scheme is a broadcast repetition method, which detects partition joins using an efficient and localized heuristic and efficiently repeats the needed broadcasts upon detection of a partition join. Our approach is mobility-assisted since it exploits the mobility of nodes to efficiently deliver messages in frequently partitioned scenarios. We defined mobility metrics that simplify the design of mobility-assisted concepts, and used some of them to design a mobility-aware buffering strategy, which can significantly reduce the buffer overhead of hypergossiping. Simulation results in the standard network simulator ns-2 show that hypergossiping outperforms all existing strategies. Hypergossiping significantly increases the delivery ratio for a broad range of MANETs with respect to node density, node mobility and network load while providing high efficiency and scalability.
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