05 Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik
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Item Open Access Ein Repository für semantische Geschäftsprozesse(2008) Anstett, TobiasDer Bereich des Computer-Aided Software Engineering gewinnt immer stärker an Bedeutung. Die Idee ist es, die Bearbeitung von Software über den kompletten Software-Lebenszyklus zu unterstützen (vgl. Ca94, HL93, LL07). Ein Repository kann dabei als eine Basiskomponente verstanden werden und liefert eine vollständige, aktuelle und konsistente Sicht auf alle Daten des Diskursbereichs (vgl. Mc93). Durch die zentrale Verfügbarkeit und Dokumentation der Daten kann das Repository als organisationsweite Informationsquelle genutzt werden. Geschäftsprozesse werden heute als eine wichtige Ressource einer Organisation gesehen und in Repositorys verwaltet. Betrachtet man einen Geschäftsprozess aus einer technischen Perspektive, so spricht man von einem Workflow [LR00]. Aufgrund des stetigen Wandels der Marktsituation durch neue Anbieter, verkürzte Produktionszeiten und der Verwendung neuster Technologien unterliegen Geschäftsprozesse einer kontinuierlichen Veränderung. Bisher getroffene Annahmen sind in der neuen Situation nicht länger gültig, und die zugrunde liegenden Prozessmodelle müssen angepasst werden. Ein wichtiger Aspekt der Anpassung bestehender Geschäftsprozesse und der Modellierung neuer Geschäftsprozesse ist die Komposition bereits entwickelter Bausteine unterschiedlicher Granularität. Während Prozessfragmente eine wiederkehrende Aufgabe abbilden, ohne selbst einen eigenständigen Prozess darzustellen, werden im Kontext der Service-Orientierten Architektur [WCL+05], kurz SOA, neue Services durch die Komposition bereits vorhandener Services erzeugt. SOA ist eine abstrakte Architektur und kann u.a. durch Web Service Technologie [WCL+05] realisiert werden. In diesem Zusammenhang erlangen semantische Technologien für das Auffinden eines Services über seine semantische Beschreibung an Bedeutung. In dieser Arbeit wird ein Repository für semantische Geschäftsprozesse entworfen und entwickelt. Kapitel 2 vermittelt die in diesem Dokument vorausgesetzten Grundlagen. Neben dem Semantic Business Process Management, welches mit der Hilfe semantischer Technologien die Lücke zwischen Business und IT [HLD+05] überbrückt, wird auf die Vorteile und Risiken bei der Einführung eines Repository in die Unternehmensstruktur, die Aufgaben eines Repository und die benötigten Konzepte, wie Versionsmodelle und Konfigurationsverwaltung eingegangen. Kapitel 3 stellt den Inhalt des Repository und die erweiterte Funktionalität gegenüber einem herkömmlichen Repository für Geschäftsprozesse vor. Des Weiteren wird die Integration eines Modellierungswerkzeugs für semantische Geschäftsprozesse diskutiert. Die Anforderungen an den in dieser Arbeit entstehenden Prototyp werden in Kapitel 4 anhand einer konzeptionellen Architektur analysiert und spezifiziert. Kapitel 5 beschreibt ausgehend von der konkreten Architektur den Entwurf und die Implementierung. Kapitel 6 liefert eine Zusammenfassung der Arbeit und einen Ausblick über derzeitige und zukünftige Entwicklungen im Bereich der Repositorys.Item Open Access Verteilte Versionsverwaltung von hierarchisch-sequentiellen Datenstrukturen am Beispiel von Eisenbahnfahrplänen(2009) Podolskiy, IgorDie Verwaltung von umfangreichen Datensätzen, die von mehreren Bearbeitern erstellt und gepflegt werden, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, insbesondere wenn die Daten häufigen Änderungen unterworfen sind. Versionskontrollsysteme können in solchen Fällen mit Erfolg eingesetzt werden. Die verbreiteten Werkzeuge bieten für hierarchisch strukturierte Daten, die als geordnete Bäume modelliert werden, jedoch nur einen eingeschränkten Funktionsumfang. Insbesondere die Unterschiedsfeststellung und Zusammenführung verschiedener Version ist nicht optimal gelöst. Zudem haben Versionskontrollsysteme in dieser Form nur in wenigen Einsatzgebieten wie der Softwaretechnik Verbreitung gefunden. Diese Arbeit stellt einen Ansatz für die Versionsverwaltung komplexer Datenstrukturen am Beispiel von Eisenbahnfahrplandaten vor, die sich als Beispieldatensatz durch ihre Struktur, ihren Umfang und die komplexen Prozesse in ihrem Lebenszyklus gut als Beispiel eignen. Es werden sowohl die notwendigen Algorithmen als auch Einsatzszenarien für Versionskontrollsysteme im Rahmen der Fahrplanbearbeitungsprozesse vorgestellt und bewertet. Der vorgestellte Ansatz unterstützt die Unterschiedsfeststellung und Zusammenführung nah am fachlichen Datenmodell in vollen Umfang, fügt sich unterstützend in die fahrplanspezifischen Prozesse ein und ist im Rahmen dieser Arbeit prototypisch implementiert worden.Item Open Access A mobility model for the realistic simulation of social context(2009) Fischer, DanielThe widespread use of user-carried devices with short-range communication leads to networks characterized by high dynamics, sporadic connectivity, and strong partitioning. In such networks, connectivity between mobile nodes is strongly influenced by sociological aspects. To enable the evaluation of mobile applications which communicate in such networks, we require an appropriate mobility model. In this thesis, we have designed and implemented a mobility model which focuses on the simulation of social context. It takes an arbitrary weighted social network as input and reflects its structural properties in its mobility scheme. Based on this approach, our model allows to integrate recent advances in the research of complex social networks. In addition, we focus on the simulation of different typical human characteristics such as the periodical reappearance at preferred locations and movement in groups. Furthermore, our model allows the integration of mobility models which concentrate on geographical aspects such as modeling obstacles or realistic movement between locations. We provide experimental results that show that our model reflects the input social network with an accuracy of up to 99%. In addition, we show that our model captures the characteristics measured in traces of human mobility, which shows the validity of our approach. The generalizational character of our model enables the fast integration of future research results in the areas of human mobility and complex social networks.Item Open Access Ring-Isomorphie-Probleme und das Faktorisieren großer Zahlen(2005) Staiger, StefanDie Diplomarbeit ist eine Ausarbeitung und Weiterführung der aktuellen Forschung von Neeraj Kayal und Nitin Saxena. Diese haben das algorithmische Studium von Fragen rund um Ringe begonnen. Die Diplomarbeit präsentiert die hierbei entstandenen Algorithmen und komplexitätstheoretischen Überlegungen in ausführlicher und verständlicher Weise. Behandelt werden beispielsweise die Fragen, ob zwei Ringe isomorph sind, wie viele Automorphismen sie haben und wie man Iso- und Automorphismen berechnen kann. Hierzu werden eine Reihe mathematischer Grundlagen erläutert. Darüber hinaus leitet die Diplomarbeit neue Ergebnisse zu endlichen Ringen her und korrigiert einen Fehler von Kayal und Saxena. Ferner werden die Ring-Probleme in Beziehung gesetzt zu den bekannten Problemen der Graph-Isomorphie und des Faktorisierens großer Zahlen. Die Arbeit präsentiert außerdem einen Überblick über die aktuellen Faktorisierungsverfahren und schließt mit einer Reihe noch offener Fragen, die als Grundlage für weitere Forschung dienen können.Item Open Access Analysing names of organic chemical compounds : from morpho-semantics to SMILES strings and classes(2005) Anstein, Stefanie; Kremer, GerhardThe linguistic analysis of chemical terminology is a key to biochemical text processing and semi-automatic database curation. The system described analyses systematic and semi-systematic names of chemical compounds, class terms, and also otherwise underspecified names by means of a morpho-semantic grammar developed according to IUPAC nomenclature. It yields an intermediate semantic representation which describes the information encoded in a name. Our tool provides SMILES strings for the mapping of names to their molecule structure and also classifies the analysed terms. It was implemented in Prolog as a prototype and a basis for further development to support research in the life sciences.