10 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Permanent URI for this collectionhttps://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/11

Browse

Search Results

Now showing 1 - 10 of 106
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    "Vertrauen" - soziologisch betrachtet : ein Beitrag zur Analyse binärer Interaktionssysteme
    (1994) Antfang, Peter; Urban, Dieter
    Angeregt durch die Diskussion, ob die moderne Gesellschaft eine skeptische Gesellschaft ist, und die immer häufiger zu beantwortende Frage, ob und wem noch zu vertrauen ist, wo doch viele Gesellschaftsmitglieder eher ihren eigenen Vorteil, denn den Vorteil anderer achten (man denke an damit verbundene Skandale, gerade in Bereichen, die bis dato als typische Vertrauensbereiche galten, wie z.B. Medizin, Justiz, Ehe), ergibt sich die Notwendigkeit, ein soziologisches Verständnis von Vertrauen zu erarbeiten, bzw. die sozialen Funktionen einer Verhaltenssteuerung via Vertrauen zu bestimmen. Vertrauen wird in der vorliegenden Erörterung als Mechanismus zur Steuerung von Verhalten in binären Ego-Alter-Beziehungen, also auf der Ebene einfacher Interaktionssysteme thematisiert. Ausgeschlossen bleibt somit derjenige Vertrauens-Mechanismus, der auf die Gültigkeit und Funktionsweise gesellschaftlicher Institutionen bezogen ist. Ziel der Erörterung ist es, verschiedene soziologische Dimensionen von Vertrauen herauszuarbeiten und an exemplarischen Beispielen zu veranschaulichen.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Antwortlatenzzeiten in TRA-Modellen : zur statistischen Erklärung von (Geld-) Spendenverhalten
    (2007) Urban, Dieter; Mayerl, Jochen
    In diesem Beitrag wird gezeigt, wie der Modus der Informationsverarbeitung bei der Beantwortung von Survey-Fragen mittels Antwortlatenzzeiten operationalisiert werden kann. Zu diesem Zweck werden empirische Daten eines deutschlandweiten CATI-Surveys aus dem Jahr 2005 zur Erklärung von Spendenintentionen und-verhalten untersucht. Der Modus der Informationsverarbeitung wird dabei zur Erweiterung der "klassischen" Theory of Reasoned Action (TRA) eingesetzt. Empirisch bestätigt sich, dass Verhaltenseinstellungen und -intentionen innerhalb der TRA bei spontaner Informationsverarbeitung prädiktiver sind als bei überlegtem Prozessieren. Subjektive Normen wirken hingegen unabhängig vom Modus der Informationsverarbeitung. Diese Analyse zeigt, dass durch die Berücksichtigung von Antwortlatenzzeitmessungen auch "klassische" Einstellungstheorien mit den aktuell diskutierten, dualen Prozessmodellen der Einstellungs-Verhaltens-Beziehung verknüpft werden können.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Informationskriterien zur latenten Klassenidentifikation für Multiple Indicator Growth Mixture Models
    (Stuttgart : Universität Stuttgart, Institut für Sozialwissenschaften, Abt. f. Soziologie u. empirische Sozialforschung, 2019) Krause, Thomas
    In dieser Arbeit werden Informationskriterien für die Klassenidentifikation im Rahmen von Multiple Indicator Growth Mixture Modellen evaluiert. Diese Identifikation von latenten Verlaufsklassen wird unter den Simulationsbedingungen von fehlender Invarianz der Messung und unterschiedlichen Klassendistanzen bewertet. Die dabei verwendeten Daten basieren auf einer Monte-Carlo-Simulationsstudie. Dieses Paper erweitert bisherige Ergebnisse dahingehend, dass ein breiteres Spektrum an IC-Indizes evaluiert wird. Dabei werden alle bisher vorgeschlagenen IC-Maße auf ihre Fähigkeit zur Klassenidentifikation untersucht und mit neueren Vorschlägen in Bezug gesetzt. Darunter auch der Hierarchical BIC, welcher die latente Klassenstruktur explizit bei seiner Berechnung berücksichtigt. Die Auswertungen der Simulationsergebnisse zeigen, dass der Hierarchical BIC eine gänzlich andere Indentifikationsstruktur aufweist als alle anderen betrachten IC-Indizes und besonders bei geringer Distanz zwischen den Verlaufsklassen vergleichsweise gute Ergebnisse liefert.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Speicher für die Stromwende: Akteursperspektive und Transitionspfade
    (Stuttgart : Institut für Sozialwissenschaften, Abt. für Technik- und Umweltsoziologie, Universität Stuttgart, 2016) Wassermann, Sandra; Deissenroth, Marc
    Für den weiteren Charakter der Transformation des Stromsystems ist entscheidend, welche Speichertechnologien mit welcher Funktion zukünftig zum Einsatz kommen und welche Akteure diese betreiben. Der Beitrag analysiert unterschiedliche Akteure, ihre Innovationsaktivitäten und Strategien, die sie nutzen, um das Feld der Speicher zu prägen. Der Beitrag endet mit einer Diskussion, inwiefern sich aus den momentan beobachtbaren Speicheraktivitäten unterschiedlicher Akteure auch Thesen über den weiteren Verlauf des deutschen Stromwendepfads ableiten lassen.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Die Relevanz von Nachhaltigkeitsaspekten für die Kreditvergabe - Ergebnisse einer empirischen Untersuchung von Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz
    (2012) Barthruff, Christian; Sander, Corinna
    Ziel der Studie ist es, die Relevanz von Nachhaltigkeitsaspekten für die Kreditvergabe aus Sicht von Kreditinstituten im deutschsprachigen Raum zu untersuchen und verschiedene Ansätze der operativen Umsetzung im Rahmen der Kreditprüfung aufzuzeigen. Nach Erläuterung der methodischen Vorgehensweise und der Definition der Grundgesamtheit (Kapitel 2) werden für die Kreditvergabe relevante internationale Nachhaltigkeitsstandards sowie spezifische Sektor- und Themenstandards vorgestellt (Kapitel 3). In Kapitel 4 werden die Relevanz und die Gründe für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Kreditvergabe aus Sicht der Kreditinstitute vorgestellt. Kapitel 5 gibt einen Überblick über die operative Umsetzung und Integration von Nachhaltigkeitsaspekten im Firmenkunden-Kreditgeschäft bei Banken im deutschsprachigen Raum. In Kapitel 6 wird auf den Umgang der Kreditinstitute in Bezug auf die Nachhaltigkeitsprüfung aus Sicht von auf Nachhaltigkeitsratings spezialisierte Ratingagenturen eingegangen bevor in Kapitel 7 ein abschließendes Fazit der Studie gezogen wird. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass immer mehr Kreditinstitute Nachhaltigkeitsrisiken bei der Kreditvergabe berücksichtigen. Trotz der hohen Relevanz von Nachhaltigkeitsrisiken für das Firmenkundenkreditgeschäft zeigt die Untersuchung, dass sich bisher noch kein Standard zur Prüfung von Nachhaltigkeitsaspekten entwickelt hat. Unabhängig von der bisher noch nicht abgeschlossenen Diskussion über die Auswirkung von Nachhaltigkeitsrisiken auf Kreditrisiken zeigt die Studie, dass einige Kreditinstitute die Nachhaltigkeitsprüfung dazu nutzen, um die Geschäftsbeziehungen zu ihren Kunden auszubauen. So werden die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsprüfung von einigen Banken als zusätzliche Beratungsdienstleistung genutzt, um Kunden für Nachhaltigkeitsrisiken zu sensibilisieren und Finanzprodukte wie z. B. die Kreditfinanzierung von Ersatzinvestitionen in energieeffiziente Produktionssysteme oder Immobilien anzubieten. Die Implementierung einer Nachhaltigkeitsprüfung im Kreditgeschäft bietet Kreditinstituten somit neben der Reduzierung von Reputations- und Kreditrisiken auch die Chance, Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Banken zu schaffen.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Berufseintritt und Berufssituation von Soziologieabsolventen der Universität Stuttgart : deskriptive Ergebnisse einer Absolventenbefragung aus dem Jahr 2007
    (2008) Mayerl, Jochen; Urban, Dieter
    In diesem Beitrag werden erste deskriptive Ergebnisse der Stuttgarter Absolventenbefragung aus dem Jahr 2007 berichtet. Hierzu wurden insgesamt 119 Absolventen des Magister-Studiengangs Soziologie an der Universität Stuttgart zu ihrem Studienverlauf, ihrer Stellensuche, ihrer ersten sowie ihrer aktuellen beruflichen Stelle befragt. Als Methode der Datenerhebung wurde ein Mixed-Mode Design als Kombination aus online- und postalischer Befragung eingesetzt. Insgesamt zeigt sich, dass die Stuttgarter Absolventen einen erfolgreichen Berufseinstieg und -verlauf vorweisen können.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Mehrebenenanalyse (Teil 2): Zur Anwendung von CFA/SEM-Techniken bei der Schätzung von Modellen mit latenten Konstrukten (unter Verwendung von Mplus)
    (Stuttgart : Universität Stuttgart, Institut für Sozialwissenschaften, Abt. IV: Soziologie mit dem Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, 2022) Urban, Dieter
    Dieses Skript enthält eine Fortsetzung der Erläuterungen zur Mehrebenenanalyse in No. 51 der Schriftenreihe des Instituts für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart (SISS). Der Text beschreibt die Logik der graphischen Darstellung von Mehrebenenmodellen und deren programmtechnische Umsetzung, so wie sie von Mplus vorgeschlagen werden. Zudem wird die graphische Modellierung von Mplus noch durch eine weitergehende graphische Modellierung ergänzt, die bereits in SISS-51 vorgestellt wurde.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Innovationen im Netz : die Rolle von Beziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für den Wissens- und Technologietransfer. Bd. 1, Theoretische und empirische Netzwerke im Hochtemperaturbereich
    (2011) Pechmann, Agnes; Ruddat, Michael; Sautter, Alexander; Tampe-Mai, Karolin
    Die Umsetzung der Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die Praxis bietet noch immer großes Verbesserungspotential. Der Druck, die Ergebnisse schneller (oder überhaupt) nutzbar zu machen, ist gestiegen. Verschiedene Förderinstrumente (Transferstellen, Transfer über Köpfe, Patentbörsen etc.) sollen den Technologietransfer unterstützen. Ist dies praktikabel? Wie funktionieren Innovationsnetzwerke überhaupt? Welche Beispiele von Transfer aus der Grundlagenforschung gibt es? Was motiviert Forscher, was motiviert die Verwender von Forschungsergebnissen? Das von der DFG geförderte Projekt PATE (Projekt Analyse Technologietransfer) zielte auf die Verbesserung und Beschleunigung des Transfers auf der Basis empirischer Daten. Die Untersuchungen wurden im Bereich der Materialwissenschaften durchgeführt und analysiert. Die Kommunikations- und Kooperationsbeziehungen zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen wurden im Rahmen einer Netzwerkanalyse abgebildet. Parallel dazu wurden zwei theoretische Modelle entwickelt, wie die Kooperation im Idealfall aussehen sollte. Anschließend wurde die Realität am Modell gemessen. Auf das praktische Vorgehen und die Problematik bei der Ermittlung solcher Netzwerke wird im Folgenden eingegangen. Die Technologietransferstellen nahmen im erhobenen Netzwerk im Vergleich zum theoretischen Modell keine zentrale Position ein. Gerade bei sehr spezialisierten Technologien wie den Hochtemperaturanwendungen sind besondere Technikkompetenzen notwendig, um als Vermittler effektiv arbeiten zu können. Die Installation eines Verwertungsagenten, der über diese Kompetenzen verfügt, erscheint angesichts der Ergebnisse sinnvoll. Leitfadeninterviews mit Wissenschaftlern und Industrievertretern brachten zusätzlich wertvolle Erkenntnisse über den Prozess des Technologietransfers im Hochtemperaturbereich. Es hat sich in den Interviews bestätigt, dass Vertrauen und Diskretion im Hinblick auf Schutzrechte und Patentproblematik von hoher Bedeutung sind. Beim Design von Transfermaßnahmen bzw. Förderinstrumenten sind diese beiden Punkte im Besonderen zu beachten. Eine Auswertung dieser Interviews und weiterer Untersuchungen, die sich auf die Perspektive der Akteure beziehen, erfolgt in einem Nachfolgeband zu dieser Publikation. Darin enthalten sind Interviews, die mit Technologietransferstellen im Rahmen des DFG-Projektes MATRIX geführt wurden.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Psychische Gesundheit: Eine heikle Thematik in der empirischen Umfrageforschung? : zur Validierung des Crosswise Modells
    (Stuttgart : Universität Stuttgart, Institut für Sozialwissenschaften, Abt. f. Soziologie u. empirische Sozialforschung, 2020) Götze, Anna; Wahl, Andreas
    Dieses Papier beschäftigt sich mit drei Themen: Erstens soll geklärt werden, ob Fragen zur psychischen Gesundheit in Onlinebefragungen heikel sind, zweitens soll untersucht werden, ob die Erhebung von Merkmalen in diesem Themenbereich durch sozial erwünschtes Antwortverhalten verzerrt wird und drittens soll geprüft werden, ob mittels Crosswise Modell wahrheitsgemäßere Antworten erzielt werden können als mit direkten Fragen. Dazu wurde eine Onlineerhebung mit Studierenden in Deutschland durchgeführt. Im Ergebnis zeigt sich: (1) dass es sich bei der physischen Gesundheit um kein heikles Thema handelt, wenn dazu Studierende in einem Online-Survey befragt werden, (2) dass bei Onlineumfragen zu diesem Thema nicht mit sozial erwünschtem Antwortverhalten zu rechnen ist, sodass es dabei ausreichend ist, direkte Fragen zu stellen, (3) dass das Crosswise Modell keine Antworten mit erhöhter Reliabilität und erhöhter Validität liefert.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    UpStart BW Startup-Report - Erfolgsfaktoren, regionale Schwerpunkte und zukünftige Perspektiven
    (Stuttgart : Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung (ENI), 2024) Engels, Johannes; Wahl, Andreas
    Der UpStart BW Startup-Report setzt sich zum Ziel, die aktuelle Situation von neuen Gründungen in Baden-Württemberg abzubilden. Dabei werden systematische Betrachtungen der Gründungslandschaften in Baden-Württemberg sowie Interviews mit Gründenden in frühen Unternehmensphasen kombiniert, um detaillierte Einblicke in aktuelle Dynamiken, Stärken und Probleme von lokalen Gründenden, unterstützenden Akteuren politischen Entscheidungsträgern hervorzuheben. Dieser erste Bericht des UpStart BW Projektes bietet einen grundlegenden Überblick über die Landschaft frühphasiger Gründungen in 2024. Neben einem grundlegenden systematischen Überblick über die Landschaft frühphasiger Gründungen als Ganzes beinhaltet dieser Bericht auch eine Übersicht über Neugründungen, die im Zeitraum 2023-2024 deutliches Wachstum erreichen konnten, sowie einen Einblick in generelle Trends, die sich anhand dieser Firmen identifizieren lassen. Zudem werden Erkenntnisse aus Interviews mit Gründenden hinter erfolgreichen und gescheiterten Startups aus Baden-Württemberg, sowie die aus diesen Interviews gewonnenen Erkenntnisse über positive und negative Aspekte des Gründens in der Region präsentiert. Wir danken der Péter Horváth Stiftung für die tatkräftige Unterstützung bei der Analyse dieses spannenden Feldes, und freuen uns, erste Ergebnisse unserer Forschung öffentlich präsentieren zu können.