Universität Stuttgart
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Item Open Access Einbindung von Informations-Ressourcen in informelle Prozesse(2016) Weder, BenjaminInformelle Prozesse sind Business Prozesse, bei denen der Großteil der Aktivitäten von Menschen durchgeführt wird. Deshalb sind die Aktivitäten nur schwer vorhersehbar und übliche Modellierungsmöglichkeiten für Business Prozesse können nicht eingesetzt werden. Ein Ansatz ist es, die Aktivitäten implizit zu beschreiben. Dazu werden die im informellen Prozess verwendeten Ressourcen modelliert. Weil zu den Ressourcen auch menschliche Akteure gehören und diese die Aktivitäten durchführen, ist dies eine Möglichkeit einen informellen Prozess indirekt zu beschreiben. Da informelle Prozesse einen großen Teil der Prozesse in Unternehmen ausmachen, bringt eine teilweise automatische Ausführung dieser Prozesse in vielen Fällen einen erheblichen Gewinn. Um die teilweise automatische Ausführung zu ermöglichen, müssen die Ressourcen von informellen Prozessen automatisch initialisierbar sein. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Informations-Ressourcen in informelle Prozesse. Dazu werden Eigenschaften von Informations-Ressourcen analysiert und daraus Anforderungen an eine Software zur Integration von Informations-Ressourcen abgeleitet. Anschließend wird eine Integrations-Software konzeptuell ausgearbeitet, die besonders den Aspekt der einfachen Erweiterbarkeit verfolgt. Diese Eigenschaft ist besonders wichtig, da es sehr viele verschiedene Informations-Ressourcen gibt. So soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Software durch Erweiterungen an die Bedürfnisse eines informellen Prozesses anzupassen. Das Resultat der Arbeit ist eine Integrations-Software für informelle Prozesse, die einen Teil der Informations-Ressourcen integrieren kann und zudem einfach um weitere Ressourcen erweitert werden kann. Zur Funktionalität der Software gehört unter anderem das Auflisten und Initialisieren von Ressourcen in informellen Prozessen.Item Open Access Topologie-basierte und verteilte Provisionierung von IoT Anwendungen(2019) Weder, BenjaminDas Paradigma des Internet of Things (IoT) beschreibt die Vernetzung von beliebigen Dingen innerhalb des Internets. Mit dem zunehmenden Erfolg des IoT Paradigmas steigt die Anzahl verbundener Dinge bzw. Geräte kontinuierlich an. Für Anbieter von IoT Anwendungen entstehen damit neue Herausforderung bei der Provisionierung und Wartung solcher Anwendungen. Eine manuelle Provisionierung und Wartung ist aufgrund der großen Anzahl an Komponenten und ihrer Heterogenität eine komplexe, fehleranfällige und teure Aufgabe. Deshalb werden Techniken und Technologien benötigt, um diese Aufgaben zu automatisieren. Im Anwendungsbereich des Cloud Computing kann die Provisionierung von Anwendungen durch sogenannte Deployment Systeme vollständig automatisiert werden. Ein Einsatz von Deployment Systemen in IoT Szenarien ist ebenfalls möglich, allerdings kann die Heterogenität von Geräten und die Verteilung von Anwendungen über verschiedene private Netzwerke dazu führen, dass die Provisionierung scheitert. So können zum Beispiel Firewalls den Zugriff auf Geräte verhindern, auf denen Teile einer Anwendung provisioniert werden sollen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde deshalb ein Konzept entwickelt, um die automatische Provisionierung von verteilten IoT Anwendungen mit einem Deployment System zu ermöglichen. Dazu wird gezeigt, wie ein verteiltes Deployment System die Probleme, die bei der Provisionierung von verteilten IoT Anwendungen mit einem zentralisierten Deployment System auftreten, umgehen kann. Weiterhin wird ermittelt, auf welche Weise die verteilten Knoten eines solchen Deployment Systems kommunizieren können und wie anhand der Topologie einer Anwendung bestimmt werden kann, welcher Knoten für die Provisionierung von welchen Teilen der Anwendung verantwortlich ist. Das entwickelte Konzept wurde prototypisch im OpenTOSCA Container, einem auf dem TOSCA-Standard basierenden, automatischen Deployment System, implementiert und anschließend validiert.