Universität Stuttgart

Permanent URI for this communityhttps://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/1

Browse

Search Results

Now showing 1 - 3 of 3
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Analyse und Optimierung der Softwareschichten von wissenschaftlichen Anwendungen für Metacomputing
    (2008) Keller, Rainer; Resch, Michael (Prof. Dr.-Ing.)
    Für parallele Anwendungen ist das Message Passing Interface (MPI) das Programmierparadigma der Wahl für Höchstleistungsrechner mit verteiltem Speicher. Mittels des Konzeptes des MetaComputings wiederum können verschiedenste Rechenressourcen mit PACX-MPI gekoppelt werden. Dies ist einerseits von Interesse, weil Problemgrößen gelöst werden sollen, die nicht auf nur einem System ausgeführt werden könnten, andererseits, weil gekoppelte Simulationen gerechnet werden, die auf bestimmten Rechnerarchitekturen ausgeführt werden sollen oder weil Systeme mit bestimmten Eigenschaften wie Visualisierungs- mit parallelen Rechenressourcen verbunden werden müssen. Diese Koppelung stellt für die verteilten Anwendungen eine Barriere dar, da Kommunikation zu nicht-lokalen Prozessen weitaus langsamer ist, als über das rechnerinterne Netzwerk. In dieser Arbeit werden Lösungen auf den Software-Ebenen ausgehend von der Netzwerkschicht, durch Verbesserungen innerhalb der verwendeten Middleware, bis hin zur Optimierung innerhalb der Anwendungsschicht erarbeitet. In Bezug auf die unterste Softwareschicht wird für die Middleware PACX-MPI eine allgemeine Bibliothek zur Netzwerkkommunikation auf Basis von User Datagram Protocol (UDP) entwickelt. Somit können Limitierungen des Transport Control Protocols (TCP) umgangen werden, vor allem in Verbindung mit Netzwerken mit hoher Latenz und großer Bandbreite, so genannte Long Fat Pipes. Die hier implementierte Bibliothek ist portabel programmiert und durch die Verwendung von Threads effizient. Dieses Protokoll erreicht gute Werte für die Bandbreite im Local Area Network (LAN), aber auch im Wide Area Network (WAN). Getestet wird dieses Protokoll zur Veranschaulichung mittels einer Verbindung zwischen Rechnern in Stuttgart und Canberra, Australien. Innerhalb der Middleware wird die Optimierung der kollektiven Kommunikationsroutinen behandelt und am Beispiel der Funktion PACX_Alltoall die Verbesserung anhand des IMB Benchmarks auf einem Metacomputer gezeigt. Zur Analyse der Kommunikationseigenschaften wird die Erweiterung einer Tracing-Bibliothek für PACX-MPI, sowie die Implementierung einer generischen Schnittstelle zur Messung der Kommunikationscharakteristik auf MPI-Schicht erläutert. Weiterhin wird eine allgemeine MPI-Testsuite vorgestellt, die beim Auffinden von Fehlern sowohl in PACX-MPI, als auch innerhalb der Open MPI Implementierung hilfreich war. Auf der obersten Softwareschicht werden Optimierungsmöglichkeiten für Anwendungen für MetaComputing aufgezeigt. Beispielhaft wird die Analyse des Kommunikationsmusters einer Anwendung aus dem Bereich der Bioinformatik gezeigt. Weiterhin wird die Implementierung des Cachings und Prefetchings von vielfach kommunizierten Daten mit räumlicher und zeitlicher Lokalität vorgestellt. Erst die Methodik des Cachings und Prefetchings erlaubt die Ausführung der Anwendung in einem Metacomputer und ist exemplarisch für eine Klasse von Algorithmen mit ähnlichem Kommunikationsmuster.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Management von verteilten ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen in heterogenen Grid-Umgebungen
    (2007) Lindner, Peggy; Resch, Michael (Prof. Dr.-Ing.)
    Grid Technologien stellen einen Lösungsansatz für die Verteilung von Anwendungen über mehrere Rechner dar, um Simulationen von wissenschaftlichen Problemen durchführen zu können, die hohe Anforderungen an Rechenressourcen haben. Während diese Art von Anwendungen in den letzten Jahren meistens noch zu Demonstrationszwecken eingesetzt wurde, ist die Grid Technologie heute mehr und mehr ein Werkzeug im täglichen Einsatz. Dabei ist die Heterogenität der vorhandenen Grid Software Umgebungen das größte Problem mit dem Benutzer umgehen müssen, wenn sie parallele, verteilte Anwendungen effizient im Grid ausführen wollen. Im Rahmen dieser Arbeit wird das Konzept und die Implementierung eines Grid Configuration Managers (GCM) vorgestellt, der die Komplexität der Grid Umgebungen und die damit verbundenen Probleme vor dem Benutzer verbergen soll. Das wichtigste Ziel des GCM ist die Vereinfachung des Managements von Grid Umgebungen für Endanwender und Entwickler. Dafür wurden die für die Ausführung von verteilten, parallelen Anwendungen notwendigen Schritte abstrahiert. Des Weiteren wurde ein Konzept für die Integration verschiedener Grid Software Lösungen entwickelt und implementiert. Zurzeit unterstützt der GCM Globus, UNICORE und ssh basierende Umgebungen. Der GCM soll Benutzer hauptsächlich während drei Phasen der Ausführung von Anwendungen helfen: bei der Definition einer Grid Konfiguration, beim Starten und bei der Überwachung einer Grid Anwendung. Der GCM bietet außerdem noch eine spezielle Unterstützung für verteilte Anwendungen, die auf Basis der Kommunikationsbibliothek PACX-MPI entwickelt wurden. Dafür werden die benötigten Konfigurationsdateien automatisch erstellt und auf den beteiligten Rechnern konsistent gehalten. In den Grid Configuration Manager wurde ein auf Leistungsvorhersage basierender Mechanismus zur Auswahl von Rechenressourcen integriert. Ausgehend von einer durch den Benutzer spezifizierten Vorauswahl an Rechnern kann der GCM anhand einer automatischen Abschätzung von Leistungsdaten einer Anwendung vorhersagen, was die effizienteste Umgebung für die Ausführung der Anwendung ist. Für die Leistungsvorhersage wird das Programm Dimemas benutzt. Dimemas kann eine Vorhersage für das Laufzeitverhalten einer Anwendung anhand von Tracing-Daten und Parameter zur Beschreibung der Hardware treffen. Der Grid Configuration Manager wurde in verschiedenen Szenarien getestet und eingesetzt. Dabei wurde aufgezeigt, dass die Handhabung von verteilten Anwendungen durch die Verwendung des GCM signifikant vereinfacht und die Festlegung der Ausführungsumgebung erleichtert wird.
  • Thumbnail Image
    ItemOpen Access
    Integrated management framework for dynamic virtual organisations
    (2008) Wesner, Stefan; Resch, Michael (Prof. Dr.-Ing.)
    This thesis describes an Service Level Agreement based model for dynamic virtual organisations and a corresponding management framework for service providers making them able to fullfill such SLAs. The proposed framework is realised as a hierachical model starting from low level management close the hardware and network primitives necessary to realise the services up to the business relationship management layer. The concept is instantiated for the scenario of a High Performance Computing service provider.