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    Methodik zur Gestaltung wertschöpfungsintegrierter Kompetenzentwicklung in der hybriden Montage
    (Stuttgart : Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, 2021) Groß, Erwin; Bauernhansl, Thomas (Prof. Dr.-Ing.)
    Steigende Variantenzahlen in der Montage bei gleichzeitig kleiner werdenden Losgrößen führen zu steigenden Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeitenden. Weiterqualifizierungen finden überwiegend außerhalb der Wertschöpfungsprozesse statt und sind ein Lernen auf Vorrat - das neu Erlernte wird meist erst zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt, sofern es überhaupt noch vorhanden ist. Eine teilformalisierte Kompetenzentwicklung während des Wertschöpfungsprozesses der Montage, z. B. durch eine flexible Automatisierung der hybriden Montage mittels Robotereinsatz, kann dem entgegenwirken. So können Einlernzeiten von Mitarbeitenden verkürzt und Kompetenzen zur richtigen Zeit sowie am benötigtem Ort (der Wertschöpfung) erlernt werden. Ziel dieser Arbeit ist die Gestaltung der Kompetenzentwicklung im Wertschöpfungsprozess der hybriden Montage. Hierzu wurde die Fragestellung beantwortet, wie hybride Montagearbeitsplätze für die Kompetenzentwicklung im Wertschöpfungsprozess zu gestalten sind. Dazu wurde eine Methodik zur Gestaltung wertschöpfungsintegrierter Kompetenzentwicklung in der hybriden Montage entwickelt, deren Fokus auf der Gestaltung der Interaktionsschnittstellen liegt. Die entwickelte Methodik wurde anschließend für die Planung und Umsetzung eines hybriden Montagearbeitsplatzes herangezogen. Mit Versuchspersonen wurde die Wirkweise des entwickelten Montagearbeitsplatzes und die Methodik überprüft und somit die vorliegenden Anforderungen aus der Praxis und Wissenschaft erfüllt. Es konnte gezeigt werden, dass eine Kompetenzentwicklung im Wertschöpfungsprozess der hybriden Robotermontage unter Beachtung der richtigen Gestaltung der visuellen, auditiven und haptischen Interaktionsschnittstellen realisierbar ist und von Mitarbeitenden akzeptiert wurde. Eine Kompetenzentwicklung konnte somit nachgewiesen werden.