Universität Stuttgart
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Item Open Access Schwamm drüber! - Vom Hygieneartikel zum Arzneilieferant aus dem Meer(2002) Brümmer, Franz; Nickel, MichaelJeder kennt ihn, viele besitzen ihn: den Badeschwamm. Doch Schwämme sind von weit höherem Nutzen: Sie produzieren eine Vielzahl bioaktiver Substanzen von großem pharmazeutischen Wert. Im Meer schützen sich die festgewachsenen Schwämme dadurch vor dem Gefressen- und Überwachsenwerden. Aber auch beim Kampf um neuen Lebensraum, zum Beispiel im dichtbesiedelten Korallenriff, werden die chemischen „Kampfstoffe“ eingesetzt (Abb. 1,2). Diese Substanzen können bisher jedoch nicht in großem Maßstab gewonnen und genutzt werden. Abhilfe können neue Methoden zur Kultivierung von Schwämmen im Meer und in Aquarien sowie zur Züchtung von Schwammzellen in der Petrischale oder im Bioreaktor leisten. Erstmals wird in einem bundesweiten Projekt die nachhaltige Nutzung mariner Schwämme in Zusammenarbeit mit internationalen Gruppen fokussiert. Durch die Bündelung und Vernetzung der Kompetenzen sollen die ersten Erfolge der am Forschungsvorhaben BIOTECmarin beteiligten Gruppen weiterentwickelt werden, Extrakte hinsichtlich der pharmazeutischen Produkte untersucht und biotechnologische Verfahren zur Produktion erarbeitet werden.Item Open Access Screening, cloning and biochemical characterisation of novel esterases from bacillus sp. associated with the marine sponge aplysina aerophoba(2005) Karpushova, Anna Alexandrovna; Brümmer, Franz; Lange, Stefan; Schmid, Rolf D.Two novel esterases (EstB1 and EstB2) were isolated from a genomic library of Bacillus sp. associated with the marine sponge Aplysina aerophoba. EstB1 shows low identity (26-44 %)with the published hydrolases of the genus Bacillus, whereas EstB2 shows high identity (73-74 %) with the carboxylesterases from B. cereus and B. anthracis. Both esterases were efficiently expressed in Escherichia coli under the control of T7 promoter using the vector pET-22b(+). Recombinant EstB1 was purified in a single step to electrophoretic homogeneity by IMAC. A method for the refolding of inclusion bodies formed by the recombinant EstB2 was established to obtain active enzyme. Substrate specificity of the two enzymes towards pnitrophenyl and methyl esters and the respective kinetic parameters Km and Vmax were determined. The temperature optima of EstB1 and EstB2 were determined to be in the range of 30-50°C and 20-35°C, respectively. The pH optima were found to be in the range of 6.5-7.5 and 6.5-8.0, respectively. Both enzymes showed the highest stability in up to 50 % (v/v) DMSO followed by methanol, ethanol and 2-propanol. The influence of high NaCl and KCl concentrations was tested. The inhibition effect of 10-50 mM Zn2+ and 50 mM Mg2+ and Ca2+ ions was observed for both esterases. 1-5 mM PMSF deactivated the enzymes, whereas β-mercaptoethanol, DTT and EDTA had no effect on the enzymes activity.Item Open Access Intrazelluläre Bakterien – Freunde oder Feinde?(2000) Brümmer, Franz; Görtz, Hans-DieterLegionärskrankheit aus Klimaanlagen? Augeninfektionen durch Kontaktlinsen? Bergen Protozoen und Niedere Tiere neue Krankheitserreger? Lange bevor es Tiere und Pflanzen gab, wurden die Zellen der einzelligen Lebewesen (Protozoen) von Bakterien befallen. Wir wissen somit, Infektionskrankheiten sind viel älter als die Menschheit. Und manche dieser garstigen Krankheitserreger haben sich gewissermaßen in den Menschen verirrt, da sie sonst in Protozoen, beispielsweise in Amöben, leben. Aber auch heute finden wir in jedem Tümpel, im Meer oder im Boden Protozoen und kleine Tiere, die von Mikroorganismen besiedelt werden. Den intensiven Kontakt mit solchen infizierten Kleinstlebewesen sollten wir meiden, aus ihrem Studium können wir jedoch eine Menge lernen.