Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-5387
Authors: Ziegler, Heide
Title: Virginia Woolf - KünstlerIn?
Issue Date: 1991
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Altner, Helmut (Hrsg.): Emanzipiert und doch nicht gleichberechtigt? Regensburg : Mittelbayerische Druckerei- u. Verl.Ges., 1991 (Schriftenreihe der Universität Regensburg 18). - ISBN 3-921114-67-5, S. 211-222
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-86001
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/5404
http://dx.doi.org/10.18419/opus-5387
Abstract: Woolfs Androgynität kann nur als Verweis auf die ihrem Romanwerk zugrunde liegende Philosophie verstanden werden, welche mit der Betonung der Grenze zwischen Leben und Tod, Vergänglichkeit und Dauer, sich einer säkularen Mystik anzunähern scheint. Aber unabhängig davon, ob man sich als Woolf-Leser von einer solchen säkularen Mystik angezogen fühlt oder nicht - die künstlerische Bewältigung ihrer philosophisch nicht zu bewältigenden Lebensproblematik ist unbezweifelbar. Es ist also keineswegs abwegig, wenn das Interesse des Woolf-Lesers feministisch ist - aber festzuhalten bleibt, daß die Leistung von Virginia Woolf darin besteht, mittels ihrer Kunst ein solches Interesse neben anderen als annehmbar erscheinen zu lassen. Die im Titel dieses Vortrags gestellte Frage: "Virginia Woolf - Künstlerin?" muß also verneint werden, aber nur, weil im Falle Virginia Woolfs das kleine "i" das größere ist.
Appears in Collections:09 Philosophisch-historische Fakultät

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