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Authors: Becker, Frank
Title: Water benign process innovations and environmental regulations : a case study of German chemical firms during the 1990s
Other Titles: Gewässerschützende Verfahrensinnovationen und Umweltregulierungen : eine Fallstudie anhand chemischer Unternehmen in Deutschland in den 90er Jahren
Issue Date: 2002
metadata.ubs.publikation.typ: Dissertation
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-10747
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/5458
http://dx.doi.org/10.18419/opus-5441
Abstract: Insbesondere verfolgt diese Studie zwei Hauptziele. Erstens wird das Ausmaß an abwasservermindernden Verfahrensinnovationen bei chemischen Unternehmensstandorten aus dem früheren Bundesgebiet für die 1990er Jahre untersucht. Diese Verfahren können extern erworben oder mit Hilfe unternehmensinterner Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt sein. Hierbei untersuchen wir die Bedeutung von auf Ingenieurdienstleistungen spezialisierten Unternehmen als externe Informationsquelle. Hinsichtlich der unternehmensinternen Entwicklung von abwasservermindernden Technologien stellt sich die Frage, ob große Unternehmen diese dominieren. Das zweite Hauptziel besteht in der Untersuchung der Gründe, warum chemische Unternehmen abwasservermindernde Verfahrensinnovationen durchführen oder warum sie von deren Durchführung absehen. Empirsche Informationen wurden gewonnen über i) die Analyse von Patentanmeldungen ii) die Analyse von Umweltberichten chemischer Unternehmen, iii) eine schriftliche Fragebogenerhebung bei einer repräsentativen Auswahl chemischer Unternehmen und iv) Interviews mit Experten aus chemischen Unternehmen und des Umweltbundesamtes. Die wichtigsten Ergebnisse sehen folgendermaßen aus. Es konnte ein eindeutiger Zusammenhang zwischen FuE-Tätigkeit und der Größe chemischer Unternehmen ermittelt werden. Weiterhin resultierte, dass große, auf Ingenieurdienste spezialisierte Unternehmen ähnlich viele Patente im Bereich der End-of-pipe Verfahren anmeldeten wie die größten chemischen Unternehmen. Umweltregulierungen sind bei weitem der wichtigste Impuls sowohl für End-of-pipe als auch für integrierte Innovationen. Im Bereich der End-of-pipe Innovationen stellt die fehlende Verschärfung von Grenzwerten das wichtigste Innovationshemmnis für die Unternehmensstandorte dar. Bei integrierten Innovationen stellte die Kosteneffizienz schon bestehender Produktionsanlagen ein ebenso wichtiges Innovationshemmnis wie die fehlende Verschärfung von Grenzwerten dar.
The overall objective of our study is twofold. First, we will investigate the pattern of process innovations of West German chemical firms to reduce waste water during the 1990s. These technologies can be acquired externally or can be developed by internal resources. We will describe the role of specialised engineering firms (SEFs) as external technology suppliers and analyse what kind of chemical firms are most likely to develop waste water reducing process technologies in-house. Second, we will examine the establishments´ reasons for (i) carrying out or (ii) refraining from process innovations to reduce water pollution. The empirical information is obtained by the examination of patent data and by the evaluation of environmental reports and questionnaires filled in by representatively collected chemical firms. The main results are as follows. In particular the very large firms and their establishments such as Bayer, Aventis (former Hoechst) and BASF had the technological strength to develop end-of-pipe and recycling technologies in-house. Large outside suppliers carried out R&D activities and applied for patents especially in the field of end-of-pipe technologies. Reaction to environmental regulations of the government and public authorities was the most important reason for water benign process innovations. And consistent with the last findings is our result that missing impulses due to non-tightened emission standards were an impediment to end-of-pipe innovations that the highest proportion of establishments perceived as most important. With regard to integrated innovations, missing impulses due to non-tightened standards lost their predominant role as innovation impediment. Here, cost-efficiency of incumbent plants and missing impulses due to non-tightened emission standards were equally important impediments.
Appears in Collections:10 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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