Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-6439
Authors: Schulze, Matthias
Stockmann, Ralf
Title: Open Science und Networked Science : Offenheit und Vernetzung als Leitmotive und Visionen einer digitalen Wissenschaft im 21. Jahrhundert
Issue Date: 2013
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Neuroth, Heike (Hrsg.) ; Lossau, Norbert (Hrsg.) ; Rapp, Andrea (Hrsg.): Evolution der Informationsinfrastruktur : Kooperation zwischen Bibliothek und Fachwissenschaft. Glückstadt : vwh, 2013. - ISBN 978-3-86488-043-8, S. 31-38. URL http://dx.doi.org/10.3249/webdoc-39006
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-89833
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/6456
http://dx.doi.org/10.18419/opus-6439
Abstract: Mehr oder weniger eingeführte Begriffe, Initiativen und Schlagworte prägen zunehmend den öffentlichen Diskurs, wenn es um Wissenschaftskommunikation, wissenschaftliche Infrastruktur und wissenschaftliches Arbeiten geht: Open Source, Open Access, Open Review, Open Knowledge, Open Metrics, Open Data etc., um nur einige zu nennen. Das gemeinsame Präfix "offen" beinhaltet dabei zwei unterschiedliche Facetten: Zum einen die Offenheit des Zugangs zu Daten, Code oder Ergebnissen, zum anderen das Gebot der Transparenz, also der Offenlegung von Verfahren, Methoden und Zielen. Neben der Offenheit von Wissenschaft ist als ein weiteres Paradigma, das sich immer stärker bemerkbar macht und zur Geltung gelangt, die zunehmende Vernetzung von online betriebener Wissenschaft und Forschung zu konstatieren. Etwa anderthalb bis zwei Jahrzehnte, nachdem das Internet bzw. das Digitale allgemein in der Wissenschaft bzw. der Wissenschaftskommunikation Einzug gehalten haben, wird die Vernetzung von Wissenschaft als ein dramatischer und grundlegender Wandel begriffen und beschrieben. Das Internet, Online-Kommunikation und Online-Verfahren revolutionieren nicht nur wirtschaftliche Prozesse, den (sozialen) Alltag der Menschen und weitere Lebensbereiche, sondern zunehmend auch Wissenschaft und Forschung. Einige der immer wieder in diesem Zusammenhang genannten Begrifflichkeiten sind Virtuelle Forschungsumgebungen, Forschungsdaten, Grid, Clouds usw. Ob und inwieweit diese Schlagworte und Begriffe, die dahinter stehenden Tendenzen und Initiativen am Beginn des 21. Jahrhunderts die Wissenschaft prägen und damit einen grundlegenden Strukturwandel hin zu mehr Offenheit, also zu "Open Science", und zu Vernetzung, also zu "Networked Science", Ausdruck und Geltung verschaffen und welche Rahmenbedingungen hierfür noch geschaffen werden müssen, das ist aus heutiger Sicht und Perspektive noch nicht wirklich absehbar, aber es gibt einige Anhaltspunkte und Indizien, die dies hoffen lassen.
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