Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-7459
Authors: Gabriel, Oscar W.
Title: Konflikt oder Kooperation? : zur Beziehung zwischen traditioneller und empirischer Politikwissenschaft in der Bundesrepublik
Issue Date: 1990
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Haungs, Peter (Hrsg.): Wissenschaft, Theorie und Philosophie der Politik : Konzepte und Probleme. Baden-Baden : Nomos-Verl., 1990 (Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) 7). - ISBN 3-7890-2029-X, S. 63-100
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-59645
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/7476
http://dx.doi.org/10.18419/opus-7459
Abstract: Da die empirisch-verhaltenswissenschaftliche Politikwissenschaft andere Ziele verfolgt als die traditionelle Politikwissenschaft, stellt sich gar nicht die Frage, ob man eine traditionelle oder eine empirisch ausgerichtete Politikwissenschaft benötigt. Beide Ansätze eignen sich zur Lösung verschiedenartiger wissenschaftlicher Probleme, sie stehen also zueinander in einer komplementären Beziehung. Auch ihre praktischen Leistungsmöglichkeiten scheinen auf unterschiedlichen Gebieten zu liegen. Die empirische Politikwissenschaft eignet sich als Grundlage einer Sozialtechnologie, deren Empfehlungen sich auf präzise definierte, sachlich begrenzte Probleme beziehen. Die Leistungen der traditionellen Politikwissenschaft liegen eher in ihrer Bedeutung als Bildungswissenschaft und als Kulturträger. Als technologische Wissenschaft und als Bildungswissenschaft erfüllt unser Fach eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, und es ist unsinnig, eine dieser beiden Konzeptionen als überlegen oder als überflüssig darzustellen.
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