Externe Kosten der Stromerzeugung : methodische Probleme
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Die Internalisierung von externen Kosten der Stromerzeugung, also von negativen technologiebedingten Effekten wie etwa Luftverunreinigungen, die nicht der Produzent, sondern dritte Personen zu tragen haben, führt im allgemeinen zu einer besseren Allokation der verfügbaren Ressourcen und damit zu einer Erhöhung der Wohlfahrt. Die Diskussion um externe Kosten ist in letzter Zeit durch eine Studie von Hohmeyer verstärkt worden, in der externe Kosten von Stromerzeugungsanlagen ausgewiesen werden, die in derselben Größenordnung wie die Stromerzeugungskosten dieser Anlagen liegen. Bei näherer Betrachtung dieser Studien zeigt sich allerdings, daß dort methodische Ansätze und Daten verwendet werden, die nach Meinung der Autoren zum Teil nicht problemadäquat sind. Die quantifizierten externen Kosten werden dadurch zu hoch eingeschätzt. Deshalb wurde eine eigene grobe Abschätzung der quantifizierbaren externen Kosten vorgenommen.
Internalizing of external costs leads to a better allocation of economic ressources, and so to an improvement of welfare. If the external effects, that can be quantified, are added to the internal costs, cost relations between different electricity generation systems are not decisively changed, as extemal costs do not exceed 7% of the internal costs. However, only parts of the external effects can be quantified; external costs of effects, which can not be quantified, may be high. Furthermore, knowledge about dose-response-relationships is very limited.