Beteiligungsverfahren zwischen Inklusion und Konvergenz : ein analytisch deskriptives Modell

dc.contributor.advisorRenn, Ortwin (Prof. Dr. Dr. h. c.)
dc.contributor.authorSchröter, Regina
dc.date.accessioned2018-02-23T09:57:16Z
dc.date.available2018-02-23T09:57:16Z
dc.date.issued2017de
dc.description.abstractViele Fragen im Zusammenhang mit der praktischen Durchführung von Bürgerbeteiligung beschäftigen sich mit der optimalen Durchführung der Verfahren selbst, aber auch mit dem Erreichen bestimmter Ziele (vgl. Beierle 1998: 15; Rowe/Frewer 2004: 548f.; Rowe/Frewer 2005: 252). Zu diesen Fragen lässt sich in der fachlichen Diskussion ein weitläufiger Korpus an Literatur finden: allerdings scheint keiner die Autoren zu einem allgemein befriedigenden Ergebnis mit hinreichenden Antworten gelangt zu sein, da die Fragen über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder in ähnlicher Weise gestellt werden. Ursächlich für dieses Problem ist unter anderem, dass diese Art der Fragestellungen, neben einer theoretisch-empirischen Dimension eine normative Konnotation enthalten. Diese Grundlage erschwert es häufig, vergleichbare Forschungsergebnisse zu erzeugen, und sie führt zu einer hohen Komplexität, die sich insgesamt nur schwer bearbeiten lässt. Zwar existieren auch Untersuchungen, die Beteiligungsverfahren stärker aus einer theoretisch-empirischen Sicht betrachten, sie scheinen sich jedoch v. a. im deutschen Sprachraum erst langsam zu etablieren. Etwas überspitzt formuliert lässt sich angesichts dieser Ausgangslage formulieren, dass Beteiligungsverfahren häufig als eine Art Blackbox behandelt werden. Da Konvergenz meist ein zentrales Ziel ist, wenn es um die Durchführung von Beteiligungsverfahren geht, beschäftigen sich die folgenden Überlegungen mit der Frage, inwiefern es möglich ist, mithilfe bestehender Ansätze aus der Handlungs- und Systemtheorie ein analytisch-deskriptives Modell abzuleiten, welches den Prozess der Konvergenz in Beteiligungsverfahren nachvollziehbar macht. Vor dem Hintergrund dieser Frage werden hauptsächlich drei sozialwissenschaftliche Konzepte diskutiert: das neoliberalistische Konzept, das deliberative Konzept sowie das funktionalistische Konzept. Jedes wird nach seiner spezifischen Antwort auf die Frage der Konvergenz befragt. Die jeweiligen Ideen werden dann in ein deskriptiv-analytisches Modell überführt, welches ohne normative Annahmen auskommt, dafür aber grundsätzlich eine empirische Anwendung (die nicht Gegenstand der Arbeit ist) anvisiert. Zum einen soll damit ein Vorschlag gemacht zum möglichen Umgang mit einigen der Probleme im Bereich der Forschung zu Beteiligungsverfahren erarbeitet werden. Zum anderen sollen die Überlegungen auch als Anstoß verstanden werden, die vorhandene (vielfältige) sozialwissenschaftliche Theorie wieder stärker in die Forschung mit einzubeziehen, und bereits vorhandenes Wissen zu nutzen; ganz unter dem Motto „Bringing theory back in!“.de
dc.identifier.other500150354
dc.identifier.urihttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-ds-96758de
dc.identifier.urihttp://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/9675
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.18419/opus-9658
dc.language.isodede
dc.rightsinfo:eu-repo/semantics/openAccessde
dc.subject.ddc300de
dc.titleBeteiligungsverfahren zwischen Inklusion und Konvergenz : ein analytisch deskriptives Modellde
dc.typedoctoralThesisde
ubs.dateAccepted2018-01-12
ubs.fakultaetWirtschafts- und Sozialwissenschaftende
ubs.institutInstitut für Sozialwissenschaftende
ubs.publikation.seiten186de
ubs.publikation.typDissertationde
ubs.thesis.grantorWirtschafts- und Sozialwissenschaftende

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