Konsolidierung mittels Event-Handler kommunizierender BPEL-Prozesse
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Unternehmen, die in einer Choreographie miteinander kommunizieren, sind zur Organisation einer einheitlichen Ablauforganisation verpflichtet. Dazu werden die Geschäftsprozesse der Unternehmen konsolidiert, wobei auch Fehlerbehandlungskonstrukte wie Event-Handler konsolidiert werden müssen [BER13]. Diese Arbeit ergänzt die Untersuchungen zur Konsolidierung von interagierenden BPEL-Prozessen von Berger [BER13] und Debicki [DEB13] um die Umwandlung von mittels Event-Handlern interagierender Prozesse innerhalb einer Choreographie. Dabei werden verschiedene Interaktionsszenarien der Choreographien betrachtet und im Hinblick auf die notwendige Nachbildung des Event-Handler-Verhaltens untersucht. Bei der Konsolidierung der Prozessmodelle mit beteiligten Event-Handlern können Grenzüberschreitungen von Kontrollfluss-Links entstehen. Durch die Nachbildung des Verhaltens der Event-Handler können diese auftretenden Grenzüberschreitungen aufgelöst oder vermieden werden. Es wird ebenfalls untersucht, wie detailgetreu das Verhalten eines Event-Handlers im konsolidierten Prozess mittels BPEL-Sprachkonstrukten emuliert werden kann. Einschränkungen und Unterschiede des emulierten Event-Handlers im Vergleich zum Event-Handler selbst werden hierbei ebenfalls genauer Betrachtet und zusammenfassend dargestellt.