Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-10705
Authors: Königsberger, Jan
Title: Aspekte des Change Management in großen koordinierten Systemverbünden
Issue Date: 2019
metadata.ubs.publikation.typ: Dissertation
metadata.ubs.publikation.seiten: 193
URI: http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/10722
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-ds-107221
http://dx.doi.org/10.18419/opus-10705
Abstract: Diese Arbeit untersucht verschiedene Aspekte von Änderungsvorhaben im Rahmen großer Systemverbünde in serviceorientierten Architekturen (SOA). Entsprechende Änderungsaktivitäten und -prozesse werden unter dem Begriff Change Management zusammengefasst und sind ein Teilbereich der SOA Governance. Die SOA Governance definiert Prozesse und Richtlinien zur Steuerung und Überwachung einer SOA. Änderungsprozesse müssen für jede Änderung an einem Bestandteil eines SOA-Systemverbundes, wie etwa eines Services oder seiner Schnittstellen, durchlaufen werden. Daher ist es essentiell, dass solche Prozesse klar dokumentiert und möglichst schlank gehalten werden. Aufgrund der Komplexität eines Systemverbundes ist die Unterstützung der Änderungsprozesse durch spezialisierte Softwareanwendungen unabdingbar zur effizienten Durchführung von Änderungsvorhaben. Das übergeordnete Ziel dieser Arbeit ist daher die Entwicklung von Methoden und Verfahren zur Unterstützung der Änderungsprozesse und der Governance serviceorientierter Architekturen. Zur Erreichung dieses Ziel liefert die vorliegende Arbeit mehrere Beiträge. Es werden zunächst Möglichkeiten zur Vereinfachung der Integration von neuen Service-Consumern in eine SOA vorgestellt. Hierzu wurde das Konzept der Business Objects plus entwickelt. Dieses zielt auf eine Vereinheitlichung von häufig genutzten Datenobjekten über Domänengrenzen hinweg ab, wodurch die Anbindung von Consumern vereinfacht wird. Einen weiteren Beitrag aus diesem Themenfeld stellt die REST-to-SOAP-Middleware Architecture dar. Sie ermöglicht die Anbindung von existierenden, klassischen SOAP-basierten Webservices in Anwendungsfällen, die das leichtgewichtigere REST-Architekturparadigma nutzen. Durch den Einsatz moderner Technologien können sich neue Möglichkeiten bei der Entwicklung von Softwaresystemen eröffnen. Konkret untersucht diese Arbeit dazu die Einsatzmöglichkeiten semantischer Technologien in der Entwicklung eines SOA-Governance-Informationssystems, das Stakeholdern einer SOA eine effiziente Erledigung ihrer Aufgaben ermöglichen soll. Ein weiterer wichtiger Themenkomplex ist die Durchführung von Software- und Schnittstellentests im Rahmen eines Änderungsprozesses. Insbesondere in einem Systemverbund sind dabei eine Vielzahl an Abhängigkeiten zwischen Systemen und Services zu beachten. Diese Arbeit liefert dazu eine Methode zur Risikobewertung von Änderungen, wodurch eine zielgerichtete und ressourcenschonende Testdurchführung ermöglicht wird. Zur Unterstützung der Testplanung und -durchführung wurde in einem weiteren Beitrag ein Konzept zur automatischen Generierung und Optimierung von Testzeitplänen entwickelt, welches existierende Abhängigkeiten und Randbedingungen mit einbezieht, durch die eine manuelle Erstellung eines solchen Zeitplans komplex wäre. Die in dieser Arbeit entwickelten Methoden und Konzepte wurden als Prototyp eines SOA-Governance-Informationssystems, dem SOA Governance Repository implementiert, das ebenfalls vorgestellt wird.
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