Einfluß des Niedertemperaturkriechens auf das Korrosionsrisswachstum ferritischer Stähle

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1999

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Abschließend ist festzuhalten, dass korrosionsgestütztes Risswachstum an ferritischen Stählen unter Siedewasserreaktor-Bedingungen in seinem Initiierungs-, Wachstums­- und Abklingverhalten neben den Wasserbedingungen auch wesentlich durch Fließ- und Kriechvorgänge gesteuert wird. Die der Aufbringung mechanischer Belastungen zuzu­ordnenden Fließvorgänge können Korrosionsrissbildungen, z.B. ausgehend von schon vorhandenen Rissen oder Kerben, auslösen. Nach Aufbringung der mechanischen Bela­stung sind Fließvorgänge als risstreibende Kraft nicht mehr wesentlich wirksam. Das jetzt an Rissspitzen wirksame Niedertemperaturkriechen klingt unter konstanter mecha­nischer Belastung rasch ab. Infolge dessen kommt es auch bei konservativen Wasserbe­dingungen und auch noch bei vergleichsweise hohen bruchmechanischen K|-Werten durch Schutzschichtbildung an der Rissspitze zum Rissstillstand. Dies gilt offensichtlich auch schon, solange noch begrenztes Kriechen an Rissspitzen wirkt, welches von der Repassivierungswirkung an der Rissspitze überwogen wird.

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