Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-3797
Authors: Suzzi, Daniele
Title: Diesel nozzle flow and spray formation : coupled simulations with real engine validation
Other Titles: Diesel-Düseninnenströmung und Spraybildung : gekoppelte Simulationen mit Validierung am realen Motor
Issue Date: 2009
metadata.ubs.publikation.typ: Dissertation
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-40116
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/3814
http://dx.doi.org/10.18419/opus-3797
Abstract: The main task of the engine 3D CFD simulation is to support combustion design development. New combustion concepts (e.g. Low Temperature Combustion, HCCI, multiple injection strategies ...) can be analyzed and predicted by detailed thermo-dynamical computation. To achieve this aim many simulation tools are needed: each of them should be capable of reproducing the sensitivities of combustion design parameters through physically based models. Experiments on DI Diesel engines show that different nozzle geometry at the same operative conditions can lead to dramatically different behaviors in emissions formation. The adoption of different nozzle configurations (Sac-hole, VCO ...) with analogous specific mass flow and load pressure strongly affect mixture and therefore emissions formation. Nevertheless, the relation between local nozzle flow and spray development in the combustion chamber is still a challenging topic with a high improvement potential. Nowadays simulation tools focus on singular aspects of a Diesel internal combustion engine: cavitating nozzle flow, spray, mixture formation, combustion and emissions. Simulation of transient nozzle flow provides information about the initialization of spray, whose actual standard is based on the Discrete Droplets Method (DDM). A step further consists of the adoption of a 3D-Eulerian Spray multiphase model, which allows a stochastic and physical improvement in the description of spray formation. The combustion process is then usually modeled on a single-phase solver with transport equations for the scalar species and chemistry-based models for emissions formation. The missing link in the simulation chain is between the Eulerian spray and the combustion calculation. The focal aim of the work will be the coupling of different models for 3D-nozzle flow, orifice-resolved primary breakup and mixture formation. The transient cavitating flow inside the injector body is combined to the Eulerian spray in an orifice resolved region just outside the nozzle hole. Primary break-up assumptions allow then to transfer the dynamic and turbulent boundary conditions from the injector orifice to the spray. The further engine domain is simulated in the classical one-phase approach, with spray transport via DDM model. The two codes for Eulerian spray and combustion are real-time coupled: source terms and boundary conditions are constantly mapped and exchanged between the solvers in order to achieve physical consistency. The coupling method implies the three-dimensional intersection of both computational domains and the exchange of data at defined interfaces. The final achievement of the thesis is a technique, which could reproduce the nozzle flow effects on the 3D simulation of engine combustion cycle, together with an advanced physical and statistical treatment of mixture formation process. The advantages of the method will be proven on an operative truck engine case, for which a complete set of experimental data (pressure curves, integral emissions level and transparent engine images) is available. The validation is performed on two different nozzle geometries, with the same specifications in terms of mass flow and maximum rail pressure: a sac-hole and a sac-less (VCO) nozzle. The Eulerian Spray will be coupled with previous transient nozzle flow simulations and validated through experiments on an optically accessible high-pressure chamber.
Die Hauptaufgabe von dreidimensionalen numerischen Motorsimulationen ist die Unterstützung der Verbrennungsdesignentwicklung. Neue Verbrennungskonzepte können durch detaillierte thermodynamische Berechnungen analysiert und vorausgesagt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt man eine Reihe von Simulationstools, die die Sensitivität von Verbrennungsdesignparametern durch physikalisch basierte Modelle reproduzieren können. Versuche an Dieselmotoren mit Direkteinspritzung zeigen, dass unterschiedliche Düsengeometrien unter gleichen Betriebsbedingungen zu dramatisch unterschiedlichem Schadstoffbildungsverhalten führen können. Der Einsatz von verschiedenen Düsenkonfigurationen (Sackloch, Sitzloch, ...) mit vergleichbarem spezifischem Massendurchfluss und Leitungsdruck hat einen großen Einfluss auf die Gemisch- und Schadstoffbildung. Auch der Zusammenhang zwischen lokaler Düseninnenströmung und der Strahlentwicklung im Brennraum ist noch ein herausforderndes Thema mit hohem Verbesserungspotential und daher Inhalt dieser Arbeit. Die Simulationstools setzen heutzutage den Akzent auf einzelne Aspekte der Dieselverbrennungsmotoren, z.B. kavitierende Düseninnenströmung, Strahl, Gemischbildung, Verbrennung und Emissionen. Die transiente Berechnung der Strömung in der Düse liefert Informationen über die Initialisierung des Sprays, dessen aktueller Standard auf der "Discrete Droplets Method" basiert. Ein weiterer Schritt besteht aus dem Einsatz von einem 3D-Euler’schen Strahlmodell, dass eine stochastische und physikalische Verbesserung in der Beschreibung der Spraybildung erlaubt. Der Verbrennungsvorgang ist dann in der Regel durch einen einphasigen Solver mit Transportgleichungen für Skalare und chemiebasierten Ansätzen für die Schadstoffbildung modelliert. Das fehlende Verbindungsglied in der Simulationskette befindet sich zwischen dem Euler’schen Spray und der Verbrennungsrechnung. Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Kopplung von unterschiedlichen Modellen für dreidimensionale Düseninnenströmung, düsenaufgelösten Primärzerfall und Gemischbildung. Die transiente kavitierende Strömung im Düsenkörper steht mit dem Euler'schen Spray über ein direkt an das Düsenloch anschließendes Rechengebiet in Verbindung. Annahmen im Primärzerfall erlauben die Übertragung von dynamischen und turbulenten Randbedingungen vom Injektor zum Strahl. Die übrige Motordomäne ist mit der klassischen einphasigen Methode und Lagrange'schen Spraytransport berechnet. Die beiden Codes für Euler'schen Spray und Verbrennung sind echtzeitgekoppelt, d.h. dass die Quellterme und Randbedingungen ständig zwischen den Solvern projiziert und ausgetauscht werden um die physikalische Konsistenz zu erfüllen. Die Kopplungsmethode enthält eine dreidimensionale Überschneidung von beiden Rechengebieten und Datenübertragung an bestimmten Schnittstellen. Das Endergebnis dieser Doktorarbeit ist eine Technik, die den Einfluss einer Düseninnenströmung auf die dreidimensionale Simulation eines Verbrennungsmotors, zusammen mit einer erweiterten physikalischen und statistischen Behandlung des Gemischbildungsprozesses, abbilden kann. Die Vorteile der Methode werden an einem Nutzfahrzeugmotor, für den ein komplettes Set von Messungen (Druckverläufe, integrale Emissionen und Bilder des transparenten Motors) verfügbar ist, untersucht. Die Validierung erfolgt auf zwei unterschiedlichen Düsengeometrien, einer Sackloch- und eine Sitzlochdüse, mit gleichen Spezifikationen für Massenstrom und maximalen Ladedruck. Der Euler'sche Spray wird mit den vorigen instationären Düseninnenströmungsrechnungen gekoppelt und mit Ergebnissen von einer optisch zugänglichen Hochdruckkammer validiert.
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