Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-3799
Authors: Chun, Jaechul
Title: Experimental investigations of injection, mixing, and reaction processes in supersonic flow applications
Other Titles: Experimentelle Untersuchungen der Einblase-, Mischungs- und Verbrennungsprozesse in Überschallströmungen
Issue Date: 2009
metadata.ubs.publikation.typ: Dissertation
metadata.ubs.publikation.source: Druckausg. in der Reihe Thermodynamik beim Hut Verl., München erschienen
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-44394
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/3816
http://dx.doi.org/10.18419/opus-3799
ISBN: 978-3-86853-101-5
Abstract: Two different mixing processes for supersonic flow applications were investigated. The first application was nano-particle synthesis using a supersonic wind tunnel reactor and the second application was supersonic combustion in a scramjet combustor. For the nano-particle synthesis, the mixing of injected precursor which is one of the key parameters determining qualities of the synthesized nano-particles was investigated using toluene tracer Planar Laser-Induced Fluorescence (PLIF) technique within a DFG funded research group in cooperation with Ms. Luong and Prof. Schulz of the Institute of Combustion and Gasdynamics (IVG) of Universität Duisburg- Essen. Thereby, the IVG provided the measurement equipment for application to the ITLR test channel. Several measurement campaigns were performed jointly to take the experimental data. This cooperative research work was very constructive and the experience of Dipl.-Chem. My Yen Luong and Prof. Dr. rer. nat. Christof Schulz with the PLIF technique was especially invaluable for these experiments. The diluted toluene was injected through a blunt-body injector which was located at two different positions in the supersonic wind tunnel where the main air stream's Mach numbers were 0.55 and 0.7, respectively. Since the injectant's mass was only 0.2% - 0.4% of the main air stream and the injector had the blunt-body geometry, the flow was a kind of wake. The PLIF images were taken far-downstream of the Laval nozzle throat of the supersonic reactor where no shocks were observed. Instantaneous PLIF images showed large-scale vortical structure of the wake. The time averaged PLIF images showed that the width of the wakes followed characteristics of incompressible wakes. The sizes of the wakes for M = 0.55 were larger than those for M = 0.7. However, the wakes for M = 0.7 showed highly timely homogeneous core region, whereas the wakes for M = 0.55 had relatively high fluctuating core region. Because relative Mach numbers were very low in the measurement regions, the compressibility effect was not relevant to the experimental data. For the supersonic combustion in a scramjet combustor, mixing and combustion performances of a slot and a lobed injector in a scramjet combustor model were experimentally investigated using planar laser Mie scattering (PLMS) technique and a high speed camera, respectively. The slot injector has a slot along the spanwise direction, whereas the lobed injector has four lobed structures enlarging the contact area between air and fuel thereby enhancing mixing performance. Both injectors have internally small Laval nozzles, through which the fuel was accelerated to supersonic speed. They were tested for several injection pressures and combustor inlet pressures using helium and air as injectants. The mixing layer of the slot injector increased linearly. Even though there were some variations of the growth rate of the mixing layer according to their injection conditions, the mixing regions were, however, confined in the core region of the combustor; the fuel from the slot injector could not diffuse well into the co-flow. On the other hand, the macroscopic streamwise vortex structures generated by the lobed injector stirred the mixing region very well and the injectant mixed with the co-flow in a short distance after injection. In the followed combustion tests, the lobed injector showed higher performance than the slot injector, but not increased such a high performance as in the mixing experiment. The photos using the high speed camera revealed that the ignition occurred far downstream from the injection and the flame travelled upstream. This mechanism diminished the enhanced mixing performance of the lobed injector in the combustion test.
In der vorliegenden Arbeit wurden zwei verschiedene Anwendungen für Mischungsprozesse in Überschallströmungen untersucht: Im ersten Teil der Arbeit wurde die Nano-Partikel-Synthese in einem Überschallwindkanal-Reaktor näher betrachtet. Der Mischungsprozess des sogenannten Precursors, der eine der wichtigsten Einflussgrößen auf die Qualität der synthetisierten Nano-Partikel darstellt, wurde im Rahmen einer DFG-Forschergruppe in Zusammenarbeit mit Frau Dipl.-Chem. Luong und Herrn Prof. Dr. rer. nat. Schulz, Institut für Verbrennung und Gasdynamik (IVG) der Universität Duisburg-Essen mit der Toluol Tracer Planar Laser-Induced Fluorescence (PLIF) Methode untersucht. Hierbei wurden die Messausrüstung des IVG an der ITLR-Versuchseinrichtung installiert und mehrere Messreihen gemeinsam zur Erfassung der experimentellen Ergebnisse durchgeführt. Für diese sehr konstruktive Zusammenarbeit waren insbesondere die umfangeichen Erfahrungen von Frau Dipl.-Chem. My Yen Luong und Herrn Prof. Dr. rer. nat. Christof Schulz auf dem Gebiet der PLIF von unschätzbarem Wert. Das verdünnte Toluol wurde durch die stumpfe Hinterkante des Injektors eingespritzt, dessen Position im Überschallwindkanal variiert wurde, um zwei Hauptluftströmungsmachzahlen von 0,55 bzw. 0,7 zu realisieren. Die eingespritzte Menge des verdünnten Toluols lag lediglich zwischen 0,2% - 0,4% der Menge des Hauptmassenstroms, so dass sich stromab des Injektors eine ungestörte Nachlaufströmung einstellte. Die Messungen wurden an verschiedenen Positionen stromab des engsten Querschnitts der Lavaldüse durchgeführt. An diesen Positionen wurden keine Stoßstrukturen beobachtet. Die Ausdehnung der untersuchten Nachlaufströmung stimmte mit den theoretischen Werten für inkompressible Nachlaufströmungen gut überein. Für den Fall der großen Machzahl (M = 0,7) wurden kleinere Nachlaufgebiete beobachtet als für den Fall der kleinen Machzahl (M = 0,55). Da die relativen Strömungsmachzahlen an den Messpositionen niedrig waren, konnten Kompressiblitätseffekte vernachlässigt werden. Weiterhin wurde festgestellt, dass sich der Kernbereich des Nachlaufgebiets bei der großen Machzahl stationär verhält. Bei kleinerer Machzahl hingegen wurden große zeitliche Schwankungen und Turbulenzen im Kernbereich beobachtet. Der zweite Anwendungsfall für Mischungsprozesse in Überschallströmungen, der in dieser Arbeit untersucht wurde, kommt bei der Überschallverbrennung in einer Scramjet-Brennkammer zum Einsatz. Mischungs- und Verbrennungswirkungsgrade eines ebenen und eines wellenförmigen Injektors wurden experimentell mit Hilfe der Planar Laser-Mie- Scattering (PLMS) Methode bzw. mit einer Hochgeschwindigkeitskamera untersucht. Der ebene Injektor hat einen einzigen spannweitigen Schlitz, aus dem Brennstoff austreten kann, wohingegen der wellenförmige Injektor durch seine besondere Formgebung am abströmende den Mischungswirkungsgrad einerseits durch die vergrößerte Kontaktfläche zwischen Luft und Brennstoff und andererseits durch Induktion von Wirbeln erhöht. Beide Injektoren sind mit Lavaldüsen am Austritt versehen, so dass der Brennstoff auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt wird. In dieser Arbeit wurden beide Injektortypen unter Variation des Totaldrucks von Brennstoff und Hauptströmung mit Helium bzw. Luft als Brennstoffersatz getestet. Die Ausdehnung des Mischungsbereiches des ebenen Injektors verhielt sich linear mit der Lauflänge. Trotz verschieden großer Ausdehnungsgrade blieb der Mischungsbereich im Wesentlichen auf die Kernströmung begrenzt und konnte nicht an die Brennkammerwände vordringen. Die Wirbelstruktur, die der wellenförmige Injektor induzierte, konnte den Brennstoff hingegen viel besser über den Kernbereich der Strömung hinaus tragen. Gleichzeitig wurde die axiale Vermischungsstrecke bei diesem Injektor stark verkürzt. Die Verbrennungsversuche, bei denen Wasserstoff als Brennstoff zum Einsatz kam, zeigten jedoch, dass sich der Verbrennungswirkungsgrad durch den wellenförmigen Injektor nicht so sehr erhöhen lies wie der Vermischungswirkungsgrad. In den Aufnahmen der Hochgeschwindigkeitskamera konnte ein Wandern der Flamme von weit stromab entgegen der Strömungsrichtung hin zum Injektorende beobachtet werden. Dieser Mechanismus verringerte den Effekt der erhöhten Mischungseffizienz des wellenförmigen Zentralkörpers während der Verbrennungsversuche deutlich.
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