Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-5457
Authors: Mitritzikis, Nikolaos
Title: Management und Politik für technologische Innovationen : eine evolutorisch-kompetenzorientierte Betrachtung von Innovationssystemen
Other Titles: Management and Policy for technological Innovations - A Evolutionary-competence-oriented View of Innovation Systems
Issue Date: 2004
metadata.ubs.publikation.typ: Dissertation
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-21108
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/5474
http://dx.doi.org/10.18419/opus-5457
Abstract: Das Hauptanliegen dieser Arbeit ist eine ganzheitliche (d. h. sowohl einzel- als auch gesamtwirtschaftliche) Auseinandersetzung mit dem Thema Innovation; konkret, die betriebswirtschaftliche Betrachtung der Entstehung von Innovationen, da Unternehmen diejenige Akteure sind, die Innovationen auf dem Markt bringen, in Verbindung mit denjenigen Aspekten der Politik, die Technologie und Innovationen unterstützt. Dieses Hauptanliegen gründet in den weitreichenden Interdependenzen zwischen Mikro- und Maktoökonomie in Bezug auf Innovation: die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hängt von der unternehmerischen Innovationsfähigkeit und –leistung ab, die einerseits in ihrer Gesamtheit die volkswirtschaftlichen Innovationsleistung und Wettbewerbsfähigkeit determiniert, und kann andererseits durch geeignete Innovations- und technologiepolitische Rahmenbedingungen bzw. politische Aktionen/Maßnahmen verstärkt werden. In dieser Schrift wird - der evolutorischen Richtung folgend - die Meinung vertreten, daß die Innovationsleistung von Unternehmen auf ihrem Kompetenz- und Kernkompetenzportfolio basiert. Davon ausgehend wurde der Focus auf die Steigerung der Attraktivität dieses Kompetenzportfolios gelegt, konkreter auf die Weiterentwicklung vorhandener und den Aufbau neuer Kernkompetenzen, die zukünftig unerläßlich sind. Um dieses zu erreichen, ist ein Technologiemanagement notwendig, welches auf die Stärkung der Fähigkeiten und Kernfähigkeiten des Unternehmens ausgerichtet ist und die unternehmerische Technologiekompetenz erhöht. Das Kompetenzorientierte Technologiemanagement (KOTEM), welches in dieser Arbeit vorgeschlagen wird, soll als eine Metakompetenz, eine dynamische Fähigkeit für Unternehmen fungieren, welche kompetenzbasierte Strategien un-terstützt und weiterentwickelt. Die wichtigsten Elemente dieser Metakompetenz sind ein technologieorientiertes Wissensmanagement, eine ausgeprägte absorptive Kapazität und somit die Einbeziehung des technologischen Systems in den Kompetenzweiterentwicklungs- und -aufbauprozeß (und somit in den Innovationsprozeß) sowie ein Netzwerk-Management. Die Initiierung und Institutionalisierung von Lernprozessen als unabdigbare Voraussetzung für den Aufbau von Wissen und Kompetenz erfordert auch die entsprechende Unternehmenskultur, welche das kompetenzorientierte Technologiemanagement beeinflußt, sich aber von diesem auch beeinflussen läßt. Basierend auf den Ausführungen des KOTEM, die Kompetenzen als den Ursprung von Innovationen postulieren, wird eine Politikstrategie des competence-building vorgestellt. Die Unterstützung von Unternehmen beim Aufbau von Kompetenzen beinhaltet eine Reihe von Politikaufgaben (Maßnahmen), welche - und das stellt ein wichtiges Ergebnis dar - die Auseinandersetzung mit dem gesamten Innovationssystem erfordern. Es steht außer Zweifel, daß der Faktor Wissen zum wichtigsten Wettbewerbs- und Produktionsfaktor avanciert ist und auch in der Zukunft die "treibende Kraft" der knowledge-based economies sein wird. Eine Voraussetzung für den langfristigen Erfolg einer wissensbasierten Wirtschaft ist erfüllt, wenn die Komponente Lernen (Lernbereitschaft, Lernfähigkeit) einen besonderen Stellenwert einnimmt. Die learning economy ist die Basis für den Aufbau von Wissen, Kompetenzen und letztendlich auch Innovationen.
This thesis takes an integral look (i.e. both in individual companies and in the economy as a whole) at the subject of innovation. Specifically, it looks from an economic perspective at how innovations arises, since companies are the players which bring innovations onto the market in commection with those aspects of goverment policy which support technology and innovation. This area of study is based on the extensive interdependencies between microe-conomics and macroeconomics in relation to innovation: companies' compepeti-tiveness depends on the ability to innovate and on innovation performance. Ta-ken as a whole, this determines economic innovation performance and competi-tiveness on one hand and can be reinforced by appropriate policymaking or political actions and measures in the area of innovation and technology on the other. In this thesis the opinion is put forward - in line with the evolutionary theory - that companies' innovative performance is based on their portfolio of skills and core competencies. Using this assumption as a basis, I will focus on how this competency portfolio can be made more attractive and, more specifically, on refining existing and establishing new core competencies which will be essential in the future. To achieve this requires technology management which focuses on strengthening a company's competencies and core competencies and which in-creases corporate technological competency. Competency-based technology management (COTEM) as proposed in this thesis is designed to act as a metacompetency, i. e. a dynamic corporate skill which supports and refines competency-based strategies. The key elements of this metacompetency are technology-based knowledge management, a pronounced absorptive capacity (thus interacting the technological system into the competency refinement and establishment process) and network management. Initiating and institutionalizing learning processes - essential for establishing knowledge and competency - requires a corresponding corporate culture which both influences competency-based technology management and is influenced by it. Based on COTEM, which postulates that competencies are the origin of innova-tion, I present a policymaking strategy of competency-building. Supporting companies in building up competencies involves a range of policymaking tasks (measures) which, importantly, require an examination of the whole system of innovation. There can be no doubt that knowledge has become the most important factor in competitiveness and productivity, and will continue to be the driving force be-hind knowledge-based economies. For a knowledge-based economy to enjoy sustainable success, the components of learning (willingness to learn, ability to learn) must achieve high status. The learning economy is the basis for building up knowledge, competencies and ultimately innovations.
Appears in Collections:10 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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