Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-7146
Authors: Hentschel, Klaus
Title: Einstein, Neokantianismus und Theorienholismus
Issue Date: 1987
metadata.ubs.publikation.typ: Zeitschriftenartikel
metadata.ubs.publikation.source: Kantstudien 78 (1987), S. 459-470
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-51112
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/7163
http://dx.doi.org/10.18419/opus-7146
Abstract: Die Stellungnahmen der Kantianer lassen sich klassifizieren gemäß der verfolgten Argumentationsstrategie angesichts von Ergebnissen der Relativitätstheorien, die den Ausführungen Kants zu widersprechen schienen. Im größeren Teil der Reaktionen werden Immunisierungsstrategien verfolgt, die darauf hinauslaufen, daß die Kantischen Anschauungsformen "Raum" und "Zeit" mit den durch die Relativitätstheorie beschriebenen Eigenschaften der physikalischen Raum-Zeit als Maßräumen nichts zu tun haben sollen. Andere Vertreter des Neukantianismus entwickelten Revisionsstrategien, bei denen jeweils einige der Kantischen Setzungen als voreilige Identifikationen der Bedingungen der Möglichkeit von Erfahrung mit speziellen Voraussetzungen der Newtonschen Mechanik interpretiert wurden, die dank der durch die Relativitätstheorie gewonnenen Einsichten nur durch andere Bestimmungen ersetzt werden müßten.
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