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Autor(en): Worku, Selemon
Titel: Impact of curricular reforms in the vocational education of Ethiopia
Sonstige Titel: Auswirkungen der curricularen Reformen in der beruflichen Bildung in Äthiopien
Erscheinungsdatum: 2016
Dokumentart: Dissertation
Seiten: xv, 466
URI: http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/8749
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-ds-87491
http://dx.doi.org/10.18419/opus-8732
Zusammenfassung: The impetus for this project was a pragmatic concern for the impact of Curricular Reforms (CRs) implemented in Ethiopia between 2001 and 2010. This study considers the two CRs conducted in Ethiopia. Firstly, the input-based curriculum reform (IBCR) was implemented between 2001 and 2005. Secondly, the outcome-based curriculum reform (OBCR) was implemented between 2006 and 2010. Different countries TVET benchmarks were adopted in Ethiopia since 1994. For example, mainly from Germany, Australia and the Philippines. The main objective of this study was to investigate the impact of the CRs on the vocational education of Ethiopia. Specifically, it deals with the relevance of the reforms to the status of TVET graduates and thereby employer. Four specific objectives were designed, such as 1) to provide a comprehensive picture of the impact of TVET CRs implemented in Ethiopia from 2001 to 2010, 2) to investigate the factors that influence the effective implementation of TVET CRs conducted since 2001, 3) to evaluate the impact of the TVET CRs by comparing the current pictures with earlier pictures over the decade since 2001 and 4) to develop a decision support model of a TVET curricular reform process. To attain the objectives of the study, the following four parts were investigated. Firstly, curriculum reform from the perspectives of TVET instructors and principals was examined empirically. Here, mainly nine relevant issues regarding CR were considered. For example, a) curricular intervention factors, b) constituency participation in designing TVET curriculum, c) nature/extent of curriculum design, d), factors causing CR, e) internal factors influencing effective implementation of CRs f) external factors influencing effective implementation of CRs, g) impact indicators of CRs, h) graduate relevance, and i) employer relevance. Reliability of these nine scales was checked empirically before analysis. Secondly, the curriculum reform from the perspectives of TVET graduates was investigated. It considers issues, such as relevancy of skill training at colleges, relevance of apprenticeship/cooperative training in industries, relevance of competency in the workplace, competency assessment of TVET graduates, employment of TVET graduates, quality assurance, and income of TVET graduates. Thirdly, employer perspectives on curriculum reform was explored by considering issues, such as employer participations in TVET curriculum, apprenticeship/cooperative training, employer involvement in TVET, graduate employment, quality assurance, and employer relevance of CR. Fourthly, TVET officials’ perspectives on TVET curriculum was also evaluated by considering related issues on TVET curriculum reform. This study is an exploratory case study. The methodology requires the adoption of the two distinct stages within the study "exploration" and inspection" (Blumer, 1988). The exploration stage includes the data analysis based on the perspectives of TVET instructor and principals, TVET graduates and employers. The inspection stage considers the data analysis based on the data collected from the interview with the officials responsible for TVET curriculum. Generally, this study used mixed methods, the quantitative and the qualitative approaches. To investigate the conceptual variation, the analysis were conducted mainly based on three different comparatives. Firstly, between the IBCR and OBCR, secondly, between type of TVET institutions (public, private and NGO) and thirdly between TVET instructors and principals. Unintended comparative analysis also conducted for some items based on the characteristics of the respondents. Finally, the study considers two theoretical models. Firstly, the factors that influence CR, which outlines ten different factors (Gruba et al., 2004). Further, two additional factors were added that may exceptionally influence the CR in the Ethiopian context. Secondly, the factors influencing effective implementation of CR as internal and external factors (Bransch, 2005). Consequently, this study proved the two models empirically. In general, the analysis of these data led to generating the conclusion and recommendation for future study in the area of TVET CRs broadly.
Der Anstoß für diese Studie war eine pragmatische Sorge um die Auswirkungen der curricularen Reformen, die von 2001 bis 2010 in Äthiopien umgesetzt wurden. Die Studie betrachtet die beiden CR, die in Äthiopien durchgeführt wurden. Zunächst wurde die inputbasierte curriculare Reform (IBCR) zwischen 2001 und 2005 umgesetzt. Zwischen 2006 und 2010 fand dann eine Outcomeorientierte curriculare Reform (OBCR) statt. Seit 1994 wurden der verschiedenen Ländern länderspezifische Berufsbildungscurricula als Benchmarks (v.a. aus Deutschland, aber auch aus Australien und den Philippinen) auf Äthiopien übertragen. Das Hauptziel dieser Studie war die Untersuchung der Auswirkungen der curricularen Reformen auf die berufliche Bildung in Äthiopien. Insbesondere geht es um die Relevanz der Reformen für den Erfolg der Berufsbildungsabsolventen und damit auch für die Arbeitgeber. Es werden vier spezifische Ziele verfolgt: 1) Es wird ein umfassendes Bild über die Auswirkungen der in Äthiopien von 2001 bis 2010 umgesetzten curricularen Reformen auf die berufliche Bildung gegeben. 2) Es werden die Faktoren untersucht, die die Wirksamkeit der umgesetzten curricularen Reformen der beruflichen Bildung seit 2001 beeinflussten. 3) Es werden die Auswirkungen der berufsbildenden Curriculumreformen, die von 2001 bis 2010 durchgeführt wurden, bewertet. Hierfür wird ein Vergleich der aktuellen und der früheren Situation vorgenommen. 4) Es wird ein Entscheidungsmodell entwickelt, das curricularen Reformprozessen Orientierung gibt. Um diese übergeordneten Ziele zu erreichen, wurden vier Untersuchungen durchgeführt. Erstens wurden die curricularen Reformen aus der Perspektive der Lehrer und Schulleiter der Berufsbildung empirisch untersucht. Dabei wurden hauptsächlich die folgenden Aspekte berücksichtigt: a) die curricularen Interventionsfaktoren b) die Beteiligung bei der Gestaltung berufsbildender Curricula, c) der Umfang der Curriculumgestaltung, d) die Faktoren der curricularen Reformen, e) die internen Einflussfaktoren der Wirksamkeit der umgesetzten curricularen Reformen, f) die externen Einflussfaktoren der Wirksamkeit der umgesetzten curricularen Reformen, g) die Wirkungsindikatoren der curricularen Reformen, h) die Relevanz der CR für die Absolventen und i) die Relevanz der CR für die Arbeitgeber. Zweitens wurden die curricularen Reformen aus den Perspektiven von Absolventen der Berufsbildung untersucht. Hier wurden z.B. die folgenden Aspekte betrachtet: die Relevanz von Fertigkeitstrainings an Berufsschulen, die Relevanz der Lehr-Verbundausbildung in der Industrie, die Relevanz der erworbenen Kompetenz am Arbeitsplatz, die Kompetenzbeurteilung von Absolventen der Berufsbildung, die Beschäftigung von Absolventen der Berufsbildung, die Qualitätssicherung und die Einkommen von Absolventen der Berufsbildung. Drittens wurden die curricularen Reformen aus den Perspektiven von Arbeitgebern analysiert, wobei z.B. die folgenden Bereiche einbezogen wurden: die Arbeitgeber, die Teilnehmer an der Berufsbildung, die Lehr/Verbundausbildung, die Beteiligung von Arbeitgebern in der Berufsbildung, das Beschäftigungsverhältnis, die Qualitätssicherung und die Relevanz von Arbeitgebern bei curricularen Reformen. Viertens wurden die curricularen Reformen aus der Perspektive von Beamten der Berufsbildung anhand von Interviews untersucht, wobei relevante Themen berufsbildender Curriculumreformen einbezogen wurden. Die Untersuchung ist als explorative Fallstudie angelegt, die eine Explorations- und eine Inspektionsphase umfasst (Blumer, 1988). Die Explorationsphase enthält die Datenanalyse auf der Grundlage der Perspektiven von Lehrern und Schulleitern der Berufsbildung, der Absolventen der Berufsbildung sowie der Arbeitgeber. Die Inspektionsphase bezieht sich auf Daten aus Interviews, die mit verantwortlichen Beamten der Berufsbildung durchgeführt wurden. Im Allgemeinen werden in dieser Fallstudie quantitative und qualitative Methoden verwendet. Um die konzeptionelle Veränderung der CR zu untersuchen, wurden im Wesentlichen drei vergleichende Analysen durchgeführt: Erstens wurden Vergleiche zwischen den inputbasierten curricularen (IBCR) und den Outcomebasierten curricularen Reformen (OBCR) angestellt, zweitens zwischen den verschiedenen Arten von Berufsschulen (öffentlichen, privaten und NGO) und drittens zwischen den Lehrern und Schulleitern der Berufsbildung. Aufgrund einiger überraschender Ergebnisse wurden im Rückgriff auf spezifische Merkmale der Befragten weitere explorierende Analysen durchgeführt. Ein zentrales Ergebnis der vorliegenden Untersuchung sind zwei theoretische Modelle: Ein Modell bezieht sich auf die Faktoren, die die curricularen Reformen beeinflussen. Es enthält die zehn von Gruba et al. (2004) vorgeschlagenen Faktoren und zwei weitere Faktoren, die für die curricularen Reformen in Äthiopien ganz besonders wichtig sind. Das zweite Modell enthält die internen und externen Einflussfaktoren einer effektiven Umsetzung curricularer Berufsbildungsreformen (Bransch, 2005). Die beiden Modelle resultieren aus den empirischen Analysen, die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführt wurden, und stellen die Grundlage der hier gezogenen Schlussfolgerungen sowie der ausgesprochenen Empfehlungen für künftige Studien im Bereich curricularer Reformen dar.
Enthalten in den Sammlungen:10 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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