Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-10835
Authors: Krist, Helmut
Schäfer, Thomas
Marzinkowski, Joachim M.
Schönberger, Harald
Bayer, Andreas
Förster, Johannes
Schmid, Matthias
Kohla, Monika
Seidel, Stefan D.
Minke, Ralf
Editors: Schönberger, Harald
Title: Chemikalienmanagement und Umweltschutz in der textilen Kette
Issue Date: 2017
Publisher: München : DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
metadata.ubs.publikation.typ: Konferenzband
metadata.ubs.konferenzname: Kolloquium zur nachhaltigen Textilproduktion (2017, Stuttgart)
metadata.ubs.publikation.seiten: 174, IV
Series/Report no.: Stuttgarter Berichte zur Siedlungswasserwirtschaft;237
URI: http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/10852
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-ds-108524
http://dx.doi.org/10.18419/opus-10835
ISBN: 978-3-8356-7363-2
Abstract: Die Bekleidung als Grundbedürfnis des Menschen wird heute global in sehr komplexen Lieferketten hergestellt. Nach der Ernährung, dem privaten Transport und dem Wohnen hat die Textilproduktion den höchsten Umwelt-Fußabdruck. Dazu tragen vor allem die Baumwollproduktion, die Herstellung von Farbstoffen und optischen Aufhellern, die Textilveredlung (das Vorbehandeln, Färben, Drucken und Ausrüsten) sowie die Gebrauchsphase der Textilien mit ihren vielen Wasch- und Trocknungsvorgängen bei. Von besonderer Bedeutung ist der hohe Chemikalieneinsatz, der bis zu 1 kg chemischer Produkte je Kilogramm Textil betragen kann. Angesichts tausender vermarkteter chemischer Produkte ist es schwierig, einen Überblick zu erhalten über all die chemischen Stoffe, die vor allem mit dem Abwasser aus der Textilveredlung und -pflege emittiert werden. Nur auf Basis von Fakten und der medienübergreifenden integrierten Betrachtung der textilen Kette lassen sich Konzepte und konkrete Maßnahmen definieren, die zur nachhaltigen Verminderung des Umwelt-Fußabdruckes der Textilproduktion beitragen. Deshalb wird hier aus technisch-naturwissenschaftlicher Sicht das Chemikalien- und Umweltmanagement der gesamten textilen Kette beleuchtet. Dieses umfasst die Erstellung von Positivlisten für Chemikalien sowie die Berücksichtigung von REACh und neuen Erkenntnissen bezüglich Schadstoffen, schadstoffanalytische Aspekte, die umweltfreundlichere Herstellung von Farbstoffen, optischen Aufhellern und Textilhilfsmitteln, prozessintegrierte Maßnahmen bei der Textilveredlung, den Umgang und die Lagerung chemischer Stoffe sowie die Behandlung und das Recycling von Textilabwasser einschließlich eines neuen globalen Abwasserstandards.
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