Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-12261
Authors: Adam, Sascha
Bode, Frank
Christ, Claudia
Hanke, Vanessa
Marchetti, Christian
Marschall, Nicolas
Möller, Jan-Christian
Nagel, Michael
Preuß, Stefanie
Quester-Brüning, Beate
Rensing, Stefan
Rieger, Klaus-Peter
Suchodoletz, Dirk von
Tobias, Regine
Vogt, Sebastian
Wallenstein, Sebastian
Weinreich, Sigrud
Title: Forschungsinformationsmanagement
Issue Date: 2022
metadata.ubs.publikation.typ: Arbeitspapier
metadata.ubs.publikation.seiten: 28
Series/Report no.: bwUni.digital white paper;think-tank 06
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-ds-122783
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/12278
http://dx.doi.org/10.18419/opus-12261
Abstract: Die Bedeutung von Forschungsberichterstattung für Universitäten nimmt kontinuierlich zu. So müssen Universitäten Berichtspflichten gegenüber Geldgebern und Ministerien erfüllen, Informationen zur internen Entscheidungsfindung und Steuerung bereithalten sowie Rechenschaft über ihre Geldgeber gegenüber der Öffentlichkeit ablegen. Forschungsberichterstattung ist somit von hoher strategischer Bedeutung für die Steuerungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten sowie für die Sichtbarkeit und Transparenz ihrer Forschungsleistungen nach außen. Gleichzeitig stellen die steigenden Anforderungen an die Forschungsberichterstattung die Universitäten in Baden-Württemberg vor schwierige Aufgaben, da die benötigten Daten zu Forschungsaktivitäten oft nur verteilt und in uneinheitlicher Form in den Institutionen vorliegen. Dies führt zu einem hohen administrativen Aufwand in der Forschungsberichterstattung. Aus diesem Grund empfiehlt auch der Wissenschaftsrat den Hochschulen, ihre Forschungsberichterstattung zu professionalisieren. Dieses Papier des Think Tank Forschungsinformationsmanagement schlägt daher vor, dass sich die baden-württembergischen Universitäten zu einem Verbund zum Thema Forschungsinformationssysteme („BW.CRIS“) zusammenschließen. Ziel des Verbundes ist, Kompetenzen in diesem Bereich zu bündeln, gemeinsame Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu erarbeiten und im gegenseitigen Austausch von den Erfahrungen der anderen Universitäten zu lernen. Im Verbund erhalten die Landesuniversitäten zudem eine starke Stimme und können so die Landesinteressen gegenüber Softwareanbietern, der KFiD oder weiteren Akteuren auf Bundesebene erfolgreich vertreten. Ein zentraler Erfolgsfaktor für den Anschub und die nachhaltige Arbeit eines solchen Verbundes wäre seine gezielte Unterstützung auf Landesebene. Eine solche baden-württembergische Landesinitiative zum Thema Forschungsinformationssysteme würde die baden-württembergischen Universitäten in der Digitalisierung ihrer Forschungsberichterstattung erheblich voranbringen und so die strategische Steuerungsfähigkeit der Hochschulleitungen maßgeblich erhöhen.
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