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Authors: Kull, Ulrich
Title: Vegetationsverhältnisse in Trockengebieten und die Leichtbauweise von Pflanzen
Issue Date: 1990
metadata.ubs.publikation.typ: Zeitschriftenartikel
metadata.ubs.publikation.source: Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg 145 (1990), S. 5-33
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-91022
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/2298
http://dx.doi.org/10.18419/opus-2281
Abstract: Es mag zunächst verwundern, wenn im Titel die Vegetation arider Gebiete mit ihren besonderen Anpassungen im Zusammenhang mit der - vorweg postulierten - Leichtbauweise von Pflanzen genannt wird. In ariden Gebieten ist die Stoffproduktion der Pflanzen durch den Wassermangel beschränkt. In der Regel steht zwar Lichtenergie im Überfluß zur Verfügung, jede Kohlendioxid-Aufnahme muß hingegen durch eine stärkere Wasserdampf-Abgabe erkauft werden. Die Pflanzen sind daher gezwungen, ihren Vegetationskörper möglichst substanzsparend aufzubauen. Eine stoffsparende Bauweise mit vergleichsweise hoher Leistungsfähigkeit bezeichnet man in Architektur und Ingenieurwesen als Leichtbau. Bei Pflanzen arider Klimabereiche besteht also zwangsläufig eine Tendenz zum Leichtbau; oder, evolutionsbiologisch augedrückt, es besteht ein Selektionsdruck, der zur Leichtbauweise führt.
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