Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-2295
Authors: Kull, Ulrich
Title: Modellbildung in der Biologie
Issue Date: 1992
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Bien, Günther (Hrsg.): "Modelle und Methoden" : Beiträge zum Wissenschaftsverständnis. Stuttgart : Univ. Stuttgart, 1992 (Konzepte SFB 230 39), S. 67-73
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-91173
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/2312
http://dx.doi.org/10.18419/opus-2295
Abstract: Die ideale Theorie in der Naturwissenschaft ist formulierbar als System mathematischer Gleichungen. Ist sie somit nicht eigentlich ein abstraktes Modell? Es wurde gesagt: "Modelle sind nicht die Realität". Das Ergebnis unserer Überlegungen ist nun, daß es keine scharfe Grenze zwischen naturwissenschaftlich beschriebener "Realität" und "Modell" gibt. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß dieses theoretische Bild von Reduktion und Modellbildung der Praxis weitgehend nicht entspricht. Die Praxis ist unpräzise und unsauber - und dennoch die Grundlage unserer Arbeit. Jene, die glauben, sie hätten die Wahrheit erkannt, mögen die mühsame Arbeit verachten, im Dunkel der Höhle durch die Beobachtung von Schatten ein Stück Ordnung in der Welt zu erkennen.
Appears in Collections:04 Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
kul121.pdf2,25 MBAdobe PDFView/Open


Items in OPUS are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.