Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-259
Authors: Amoatey, Charles Teye
Title: User financed road infrastructure in Ghana : Opportunities for road concessioning
Other Titles: Nutzerfinanzierte Straßeninfrastruktur in Ghana : Möglichkeiten der Straßenkonzession
Issue Date: 2007
metadata.ubs.publikation.typ: Dissertation
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-30660
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/276
http://dx.doi.org/10.18419/opus-259
Abstract: Financing road network life-cycle costs on sustainable basis is one of the most crucial challenges facing many developing countries, as it requires a thorough awareness of road network costs and available sector funds. This thesis has developed a pragmatic cost-revenue model for estimating road network life-cycle costs and available road sector revenues. The model calculates performance indicators for measuring the extent to which road users are contributing to the financing of network costs. The findings indicate that road users contributions in Ghana are sufficient to cover only the expected maintenance costs or at most three-quarters of estimated network life cycle costs. Users contribution covers only one-half of the total costs when the costs of clearing existing maintenance backlogs are included. By comparing user contributions and actual allocated domestic funds, the cost-revenue model shows that nearly half of what users contribute is actually allocated to the road sector. This disparity between road network life cycle costs and available funds for road financing is a major development constraint, as needed road improvement projects cannot be undertaken due to lack of funds or under-allocation of available funds. This financing shortfall also implies that government must consider other sources of funds for the road sector. By drawing on the South Africa's highway tolling experiences, this thesis has reviewed the concept of road concessioning as a possible financing mechanism for bridging existing road sector financing gap in Ghana. Traffic levels on most highways in Ghana are generally low, though some roads have high enough traffic volume for a possible concession scheme. As also pertain in South Africa, road concessioning in Ghana should be done on project-by-project basis starting with those with high enough traffic. A public perception survey, conducted as part of this thesis has showed that awareness and support for highway tolling in Ghana is high. There is consensus among users that existing tolls are low and users are more likely to support future toll increases with a corresponding improvement in service delivery. Evaluation of selected highways in the country has identified some road projects for possible Build-Operate-Transfer (BOT), Rehabilitate-Operate-Transfer (ROT) and Maintain-Operate-Transfer (MOT) concession schemes. Keywords: user contributions, domestic funds and road life-cycle costs, performance indicators, road concessioning.
Die nachhaltige Finanzierung des Straßennetzes über die gesamte Lebenszyklusdauer ist eine der größten Herausforderungen für zahlreiche Entwicklungsländer. Hierfür ist eine genaue Kenntnis des Kosten der Straßennetzes und der zur Verfügung stehenden Geldmittel erforderlich. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein pragmatisches Kosten-Nutzen Modell zur Bestimmung der Lebenszykluskosten des Straßennetzes entwickelt, auf der Grundlage der für den Verkehrssektor ausgewiesenen Geldmittel. Das Modell berechnet die Leistungsindikatoren, aufgrund derer bestimmt werden kann, in welchem Ausmaß die Verkehrsteilnehmer zur Finanzierung des Straßennetzwerks beitragen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Beiträge der Verkehrsteilnehmer in Ghana nur ausreichen um die zu erwartenden Wartungsarbeiten auszuführen, d. h. sie decken bloß ¾ der Lebenszykluskosten des entsprechenden Straßennetzes ab. Die Beiträge decken sogar bloß die Hälfte der Kosten ab, wenn es darum geht, auch noch den Arbeitsrückstand bei der Wartung des Straßennetzes aufzuholen. Durch den Vergleich der Beiträge der Verkehrsteilnehmer mit den tatsächlich zugewiesenen Mitteln aus dem öffentlichen Haushalt, zeigt das Kosten-Nutzen-Modell auf, dass nur die Hälfte der Straßennutzungsgebühren dem Verkehrssektor zugeschlagen werden. Diese Diskrepanz zwischen den Lebenszykluskosten des Straßennetzes und den tatsächlich hierfür vorhandenen Geldmitteln wirkt als Hemmschuh für die Entwicklung des Straßennetzes. Insbesondere können die erforderlichen Straßenverbesserungsprojekte nicht in Angriff genommen werden können, weil die hierfür benötigten Mittel nicht zur Verfügung stehen oder infolge der Haushaltslage die zugewiesenen Summen zu gering sind. Somit wird deutlich, dass die Regierung sich nach zusätzlichen Finanzierungsquellen für den Verkehrssektor umsehen muss. Auf der Grundlage der Erfahrungen aus Südafrika mit einer Straßenmaut hat diese Arbeit das Konzept einer Straßenkonzession als möglichen Finanzierungsmechanismus zum Ausgleich des Finanzbedarfs im Straßensektor unter die Lupe genommen. Auf den meisten Hauptverkehrstraßen in Ghana herrscht eine eher geringe Verkehrsdichte, was gegen eine generelle Mautfinanzierung spricht. Die Verkehrsdichte auf einigen Straßen lässt eine Konzession plausibel erscheinen. Wie auch in Südafrika sollte die Einführung einer Straßenkonzession projektbezogen in Angriff genommen werden, beginnend mit jenen Straßen, die aufgrund ihrer Verkehrsdichte hierfür besonders geeignet sind. Im Rahmen dieser Arbeit wurde auch eine Befragung über die öffentlichen Wahrnehmung des Straßenbaus und –unterhalts durchgeführt. Die Befragung hat gezeigt, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Mautgebühren und somit auch die Unterstützung einer Finanzierung der Straßeninfrastruktur über diesen Weg hoch sind. Die Verkehrsteilnehmer sind der Ansicht, dass die Mautkosten niedrig sind und sie würden eine Erhöhung dieser Kosten gerne in Kauf nehmen, wenn diese mit einer Verbesserung der Servicequalität der Straßen einhergehen. Durch die Untersuchung ausgewählter Hauptverkehrsstraßen in Ghana wurden eine Reihe von Straßenprojekten für folgende in öffentlich-privater Partnerschaft Finanzierungsmöglichkeiten ausgewiesen. Im Einzelnen wurden die Ansätze Build-Operate-Transfer (BOT), Rehabilitate-Operate-Transfer (ROT) und Maintain-Operate-Transfer (MOT) untersucht und anhand einer Indikatorenliste bewertet. Schlüsselbegriffe: Straßennutzungsgebühren, Haushaltsmittel, Lebenszykluskosten des Straßennetzwerks, Leistungsindikatoren, Straßenkonzession.
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