Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-6835
Authors: Hess, Denis
Title: Fernübertragung regelbarer Solarenergie von Nordafrika nach Mitteleuropa
Other Titles: Transmission of dispatchable solar energy from North Africa to Central Europe
Issue Date: 2013
metadata.ubs.publikation.typ: Abschlussarbeit (Diplom)
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-86283
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/6852
http://dx.doi.org/10.18419/opus-6835
metadata.ubs.bemerkung.extern: Dipl.-Ing. Denis Hess wurde für seine Diplomarbeit im April 2014 mit dem Studienpreis der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) für umweltrelevante Master-und Diplomarbeiten 2013 ausgezeichnet.
Abstract: Die Forschungsergebnisse regelbarer Solarstromimporte zeigen ein wissenschaftliches Bild, welches Menschen auf kommunaler Ebene in vier Nationen mit Hilfe von erneuerbaren Energien verbinden kann. Die rein wissenschaftliche Modellstudie umfasst die integrale Betrachtung eines regelbaren Solarstromtransfers von Marokko nach Baden-Württemberg. Hierbei wird eine Analyse von gesellschaftlichen, technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten dargestellt. Es wird gezeigt welche politischen Rahmenbedingungen gelten. Anhand des Beispiels Baden-Württembergs wird der Strombedarf aus erneuerbaren Energien mit bis zu 95% analysiert. Als Importmöglichkeit von gut regelbaren erneuerbaren Energien als ideale Ergänzung zu den heimischen fluktuierenden Energien bietet sich elektrischer Strom aus solaren Dampfkraftwerken in Nordafrika an. Für die Fernübertragung wird eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung verwendet, welche verlustarm und kosteneffizient den Strom transportiert. Eine Kostenrechnung stellt die Gesamtkosten von 11,7 €Cent/kWh und die potentielle Ersparnis von bis zu 3,8 Mrd. € gegenüber regelbaren fossilen Energien da. Für die Umsetzung werden Bürgerbeteiligungskonzepte erläutert und Strategien für die Finanzierung gezeigt. Eine internationale genossenschaftliche Projektstruktur soll den Rahmen für eine Umsetzung als Bürgerprojekt mit demokratischer Legitimation auf kommunaler Ebene sichern. Dauerhaft Betroffene werden so zu dauerhaft Beteiligten und ggf. sogar zu Initiatoren des Projekts. Hierdurch entsteht eine Partnerschaft mehrerer Nationen auf kommunaler Ebene, die durch politische Arbeit auf Regierungsebene unterstützt werden kann.
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