Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-7179
Authors: Quarthal, Franz
Title: Absolutismus und Provinz : Verwaltungsreform und Herrschaftsintensivierung in den österreichischen Vorlanden zur Zeit des Absolutismus
Issue Date: 1981
metadata.ubs.publikation.typ: Buch
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-51727
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/7196
http://dx.doi.org/10.18419/opus-7179
metadata.ubs.bemerkung.extern: Tübingen, Univ., Habil.-Schr., 1981<br>Kapitel 3 ist in überarbeiteter Form enthalten in "Habsburg und der Oberrhein : gesellschaftlicher Wandel in einem historischen Raum / hrsg. von Saskia Durian-Ress und Heribert Smolinsky in Zsarb. mit dem Alemannischen Institut Freiburg. - Waldkirch : Waldkircher Verl., 2002" (S. 101-214)
Abstract: Es ist das Ziel der vorliegenden Untersuchung, einzelne Elemente der Herrschaftausübung und der Herrschaftintensivierung in den österreichischen Vorlanden während der Epoche des Absolutismus zu analysieren. Konkret faßbar wird diese Politik zur Zeit Karls VI. Sie erreichte ihren Höhepunkt unter Maria Theresia und Joseph II. An der Ausgestaltung des Oberamtes zu einem Instrument lokaler Herrschaftsdurchdringung wird die Intensivierung der landesfürstlichen Macht besonders spürbar. Dieser Frage ist das erste Kapitel gewidmet. In der Landgrafschaft Nellenburg wurde von Österreich der Versuch gemacht, innerhalb eines Hochgerlchtsbezirks, in dem die Rechtsverdichtung zum geschlossenen Territorium nicht gelungen und der Adel nicht landsässig geworden, sondern reichsfrei geblieben war, durch extensive Auslegung spätmittelalterlicher Rechtstitel Herrschaft im Sinne eines absolutistischen Landesfürstentums auszuüben. Von besonderer Problematik war dabei der Konflikt zwischen habsburgischem Hausmachtstreben und der Verpflichtung durch die Tradition des kaiserlichen Amtes, der eine geradlinige Politik unmöglich machte. Die historische Entwicklung des österreichischen Vorgehens in Nellenburg wird im zweiten Kapitel behandelt. Über die institutionellen Neuerungen der einzelnen Reforrnperioden hinaus war es von entscheidender Bedeutung, daß das Haus Habsburg sich auch in den einzelnen Länderverwaltungen einen Beamtenstand heranbilden konnte, der sich dem absolutistischen Staatsgedanken und dem ausschließlichen Dienst für das Herrscherhaus verpflichtet wußte. Die Untersuchung der Regierungstätigkelt der vier vorderösterreichischen Regierungspräsidenten soll die Entwicklung dieses Dienstgedankens im letzten Kapitel sichtbar machen.
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