Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-7252
Authors: Münch, Erwin
Renn, Ortwin
Title: Technisches Risiko und gesellschaftliche Wahrnehmung
Issue Date: 1982
metadata.ubs.publikation.typ: Zeitschriftenartikel
metadata.ubs.publikation.source: Energiewirtschaftliche Tagesfragen 32 (1982), S. 737-744
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-53806
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/7269
http://dx.doi.org/10.18419/opus-7252
Abstract: Risiken sind in der Versicherungswirtschaft und in den Naturwissenschaften definiert als erwarteter Schadensumfang pro Zeiteinheit, d. h. Risiken werden durch die Angabe von Erfahrungswerten bestimmt, wie viele Menschen im Durchschnitt einen Schaden pro Jahr oder Jahrzehnt erleiden. In den Geisteswissenschaften versteht man das Risiko als Inbegriff der nicht absehbaren Folgen eines Ereignisses oder einer Handlung oder sogar als die Summe der Bedrohungen unseres Lebens und unserer Umwelt schlechthin. Neben der exakten naturwissenschaftlichen Festlegung und der mehr philosophischen Betrachtungsweise interessiert natürlich auch die intuitive Auffassung von Risiko: Was halten Menschen für risikoreich, wonach beurteilen sie Risiken und wie werden sie mit riskanten Situationen fertig? Das Spannungsfeld zwischen der naturwissenschaftlichen und intuitiven Risikowahrnehmung zu erforschen und aus dieser Gegenüberstellung politische Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger zu entwickeln, ist eine wesentliche Aufgabe interdisziplinärer Forschung.
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