Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-7448
Authors: Gabriel, Oscar W.
Title: Bürgerbeteiligung an der Kommunalpolitik
Issue Date: 1989
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Kommunale Demokratie zwischen Politik und Verwaltung. München : Minerva-Publ., 1989 (Beiträge zur Kommunalwissenschaft 29). - ISBN 3-597-10650-1, S. 129-155
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-59468
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/7465
http://dx.doi.org/10.18419/opus-7448
Abstract: Die empirische Forschung liefert keine überzeugenden Argumente für die These, eine Ausweitung der Beteiligungsrechte der Bevölkerung schwäche letztlich die Funktionsfähigkeit der lokalen Demokratie. Allerdings ist es angesichts der relativ niedrigen Beteiligungsrate auch schwer, die entgegengesetzte Position überzeugend zu belegen. Dennoch scheinen im Lichte der neueren Forschung die grundsätzlichen Vorbehalte gegen eine Verstärkung der Elemente direkter Demokratie in der Bundesrepublik nicht mehr überzeugend. Sie beruhen im wesentlichen auf den Erfahrungen mit dem Volksbegehren und dem Volksentscheid in der Weimarer Republik und berücksichtigen nicht ausreichend die seither eingetretenen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Veränderungen. Gerade im lokalen Bereich bietet es sich an, neue Formen politischer Willensbildung zu erproben und die damit gemachten Erfahrungen für Reformdiskussionen auf der nationalen Ebene des politischen Systems zu nutzen.
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