Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-7457
Authors: Gabriel, Oscar W.
Title: Föderalismus und ParteiendemokratIe in der Bundesrepublik Deutschland
Issue Date: 1991
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Gunlicks, Arthur B. (Hrsg.): Föderalismus in der Bewährungsprobe : die Bundesrepublik Deutschland in den 90er Jahren. Bochum : Brockmeyer, 1991 (Mobilität und Normenwandel 9). - ISBN 3-88339-919-1, S. 101-124
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-59618
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/7474
http://dx.doi.org/10.18419/opus-7457
Abstract: Es ist kaum möglich, die Bedeutung einer föderativen Staatsorganisation für die Erfüllung von Parteifunktionen in einer Demokratie generell zu beschreiben. Die These, Parteienwettbewerb und Föderalismus stünden zueinander in einer durch inkompatible Formen der Konfliktregulierung bedingten Konkurrenzbeziehung, ist zu undifferenziert. Eine Prüfung der Auswirkungen föderativer Strukturen auf die Leistungen der Parteien führt in den einzelnen Funktionsbereichen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Föderative Strukturen helfen den Parteien dabei, die Aufgaben der Personalrekrutierung und der Integration der Bevölkerung in die politische Gemeinschaft zu erfüllen. Eine Erschwerung der Zielbildungsfunktion durch die für den Föderalismus typischen Konsenszwänge ist nicht auszuschließen. Allerdings lassen sich beim gegenwärtigen Forschungsstand kaum verläßliche Aussagen darüber machen, ob nicht andere, auch in zentralistischen Systemen auftretende Faktoren eher der Durchsetzung konsistenter politischer Programme im Wege stehen.
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