Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-7462
Authors: Gabriel, Oscar W.
Title: Die kommunale Selbstverwaltung
Issue Date: 1986
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Haungs, Peter (Hrsg.): 40 Jahre Rheinland-Pfalz : eine politische Landeskunde. Mainz : Schmidt, 1986. - ISBN 3-87439-126-4, S. 383-416
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-59677
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/7479
http://dx.doi.org/10.18419/opus-7462
Abstract: Bei einer Bewertung der Rolle der Gemeinden und Gemeindeverbände im politischen System von Rheinland-Pfalz empfiehlt es sich, zwischen dem Gesichtspunkt der Effektivität und dem der Integration/Partizipation zu unterscheiden. Kaum eine Selbstverwaltungseinheit wäre heute noch in der Lage, ohne staatliche Unterstützung ihre Aufgaben zu erfüllen. Selbst bei Berücksichtigung dieser Tatsache aber kann von einer materiell leistungsfähigen Selbstverwaltung erst von den Verbandsgemeinden und Verbandsfreien Gemeinden aufwärts gesprochen werden. Unter Effizienzgesichtspunkten ist der Fortbestand der zahlreichen Kleinstgemeinden in Rheinland-Pfalz kaum zu rechtfertigen. Seine Begründung kann das rheinland-pfälzische Selbstverwaltungsmodell lediglich aus dem Integrationswert einer möglichst großen Zahl selbständiger politischer Einheiten ableiten. In dieser Hinsicht scheint es den Kommunalverfassungssystemen anderer Bundesländer überlegen zu sein. Allerdings drängt sich die Frage auf, ob nicht die geringe Leistungs- und Finanzkraft der meisten Ortsgemeinden die politische Beteiligung der Bevölkerung und die Entscheidungstätigkeit der von ihr gewählten Vertretungskörperschaft ziemlich trivial werden läßt.
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