Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-8448
Authors: Glinz, Martin
Ludewig, Jochen
Title: SEED - das Datenbanksystem für die Software-Entwicklungsumgebung SEEME
Issue Date: 1984
metadata.ubs.publikation.typ: Arbeitspapier
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-93599
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/8465
http://dx.doi.org/10.18419/opus-8448
metadata.ubs.bemerkung.extern: Baden : Brown Boveri Forschungszentrum, 1984 (Forschungsbericht / Brown Boveri Forschungszentrum KLR 84-143 C)
Abstract: Im Zusammenhang mit der Konzipierung der Software-Entwicklungsumgebung SEEME stellt sich das Problem einer geeigneten Datenverwaltung, da herkömmliche Datenbanksysteme diese Aufgabe nur unzureichend erfüllen. Um ein Datenmodell für SEEME definieren zu können, stellen wir zunächst die Anforderungen an das Datenbanksystem einer Software-Entwicklungsumgebung zusammen und vergleichen sie mit den Eigenschaften verschiedener, in der Literatur beschriebener Datenbankmodelle. Dabei zeigt sich, dass keines dieser Modelle die Anforderungen in befriedigender Weise erfüllt. Wir definieren daher ein neues, an den Anforderungen einer Software-Entwicklungsumgebung orientiertes Datenbankmodell. Dieses basiert auf einem erweiterten Entity-Relationship-Ansatz und schliesst - im Unterschied zu vielen anderen Modellen - die Operationen auf den Daten ein, was die Betrachtung der Datenbank als abstrakten Datentyp ermöglicht. Die wesentlichen strukturellen Elemente des Modells sind Hierarchien von Objektklassen, welche auf beliebigen Ebenen durch Assoziationen in netzwerkartige Beziehungen gesetzt werden können, sowie die Generalisierung von Klassen und Assoziationen. Ferner führen wir auf der Datenebene den Begriff des Musters ein, der in einem (noch auszuführenden) Variantenkonzept eine zentrale Stellung einnimmt. Für die Datenmanipulation definieren wir mehrere, aufeinander aufbauende Operationsebenen . Die Operationen sind mit ihren Vor- und Nachbedingungen so auf das Datenbankschema abgestimmt, dass sie einerseits die Konsistenz der Datenbank (soweit diese im Schema beschrieben ist) sichern, jedoch andererseits auch die Erfassung von vagen und unvollständigen Informationen zulassen. Durch Definition von Transaktionen (als Teil der Datenbank) können zudem auch höhere, durch die Datenbank garantierte Konsistenzebenen erreicht werden.
Appears in Collections:15 Fakultätsübergreifend / Sonstige Einrichtung

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