Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-8703
Authors: Renn, Ortwin
Title: Risikokommunikation : Bedingungen und Probleme eines rationalen Diskurses über die Zumutbarkeit von Risiken
Issue Date: 1994
metadata.ubs.publikation.typ: Zeitschriftenartikel
metadata.ubs.publikation.source: Reinke, Claudia (Hrsg.): Hochtechnologie und soziales Umfeld am Beispiel der bio- und gentechnologischen Herstellung von Arzneimitteln. Zürich : SATW, 1994 (SATW 20). S. 13-25
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-54742
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/8720
http://dx.doi.org/10.18419/opus-8703
Abstract: Risikokommunikation kann unterschiedliche Funktionen erlüllen; sie kann den Standpunkt einer der betroffenen Parteien den anderen Parteien deutlich machen; sie kann die Grundelemente des Denkens in Wahrscheinlichkeiten vennitteln; sie kann auf Einstellungen und Verhaltensweisen einwirken, und sie kann Konflikte über die Zumutbarkeit von Risiken lösen helfen. In diesem Aufsatz stand die dritte Funktion im Vordergrund. Bei globalen Problemen, wie etwa der Zerstörung der Ozonschicht oder der drohenden Klimaänderung durch Treibhausgase können wir nicht unser Schicksal den zufälligen Prozessen in der jeweiligen Arena anvertrauen. Vielmehr müssen wir einen Weg finden, um das bestmögliche Sachwissen mrt den legitimen Werten und Interessen der betroffenen Bevölkerungsgruppen in Einklang zu bringen. Die Forderung nach einem rationalen Diskurs ist daher nicht nur ein Anliegen zur Verbesserung der politischen Kultur, sondern vielmehr ein Instrument zur Gestaltung einer lebensfähigen und lebenswerten Zukunft.
Appears in Collections:16 Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
ren56.pdf4,08 MBAdobe PDFView/Open


Items in OPUS are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.