Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-8714
Title: Bürgerbeteiligung im Internet? : Möglichkeiten und Grenzen elektronischer Demokratie ; Bürgergutachten
Issue Date: 2002
metadata.ubs.publikation.typ: Arbeitspapier
Series/Report no.: Arbeitsbericht / Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg;207
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-81262
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/8731
http://dx.doi.org/10.18419/opus-8714
ISBN: 3-934629-61-X
Abstract: Die im vorliegenden Bürgergutachten dargestellten Ergebnisse stellen eine Zusammenfassung der Meinungen der Bürgerinnen und Bürger der im Mai 2001 durchgeführten Bürgerforen Stuttgart, Bad Schussenried, Weikersheim, Mannheim und Ettenheim dar. Diese Aussagen sind durch Entstehungsbedingungen gekennzeichnet, wie sie einer diskursiven Vorgehensweise eigentümlich sind. Die dokumentierte Meinungsabgabe zu den einzelnen Frage- und Aufgabenkomplexen erfolgte als Kleingruppenentscheidung, jeweils im Anschluss an eine durch die Informationseingabe eingeleitete und etwa 45 Minuten dauernden Gruppenaufgabe. Die Kleingruppenentscheidung ist in einem Bürgerforum die zentrale Aussagekategorie, weil in der Kleingruppe möglichst viele Argumente durch unterschiedliche Personen in die Diskussion eingebracht werden können und in der Regel nach Möglichkeit ein Konsens erzielt werden soll. Das Ziel der Einigung führt zur argumentativen Konzentration auf die Dissensbereiche und damit zu einer hohen Konsistenz der Aussage. Diese wird noch unterstrichen durch die soziale Heterogenität der Bürgerforen, welche die Zufallsauswahl bewirkt. Sie führt Menschen vollkommen unterschiedliche Menschen zusammen, verschieden in Alter, Geschlecht, Herkunft, Wertebindung, Beruf, Bildung, Lebenserfahrung und Zukunftsorientierung. Da durch die Methode der stets wechselnden Kleingruppen so gut wie jeder Teilnehmer zu Wort kam, ist sichergestellt, dass die dokumentierten Meinungen die gesamte Vielfalt der Lebenssituationen und Lebenserfahrungen repräsentieren. Mit den Empfehlungen der Bürgerforen liegt nunmehr ein authentisches, vielschichtiges und die Lebenswelt reflektierendes Meinungsbild von informierten Bürgerinnen und Bürgern zu Möglichkeiten und Formen einer elektronischen Demokratie, ihren vorstellbaren Anwendungsgebieten und zu ihrer Akzeptanz vor.
Appears in Collections:16 Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg

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