Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-2308
Authors: Kull, Ulrich
Title: Wie übertragbar ist der Evolutionsbegriff? : Möglichkeiten und Grenzen der Analogiebildung
Issue Date: 1994
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Bien, Günther (Hrsg.): "Natur" im Umbruch : zur Diskussion des Naturbegriffs in Philosophie, Naturwissenschaft und Kunsttheorie. Stuttgart-Bad Cannstatt : Frommann-Holzboog, 1994 (Problemata 127). - ISBN 3-7728-1477-8, S. 141-164
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-91395
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/2325
http://dx.doi.org/10.18419/opus-2308
Abstract: Der in dieser Betrachtung vorausgesetzte Evolutionsbegriff ist derjenige, der durch die biologische Evolutionstheorie gegeben ist. Jede naturwissenschaftliche Theorie, insoweit sie Geschehen in der Natur abbildet, hat Modellcharakter. Wenn unsere eingangs dargestellte weitreichende Analogie zwischen kultureller und biologischer Evolution so weit gehen sollte, daß die gleichen Algorithmen anwendbar sind und eine hinreichende Beschreibung beider Bereiche liefern können, so liegen auch beiden gleiche allgemeine Gesetzmäßigkeiten zugrunde. Dann aber dürfte man wohl biologischer und kultureller Evolution nicht nur Analogie im Sinne nomologischer Isomorphie zuschreiben, sondern eine gleichartige zugrunde liegende Idee (das "Prinzip Evolution"), womit sich wiederum die spekulative Frage ergibt, ob diese gleichartige Idee einfach die Folge der uns angeborenen Denkstrukturen ist. Was uns zu tun bleibt, ist eine Zusammenfassung möglichst vieler Gesetzmäßigkeiten zu erreichen als Weg zur Vereinheitlichung des wissenschaftlichen Bildes unserer Welt.
Appears in Collections:04 Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
kul132.pdf9,4 MBAdobe PDFView/Open


Items in OPUS are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.