Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.18419/opus-7735
Authors: Hubig, Christoph
Title: "Genie" - Typus oder Original? : vom Paradigma der Kreativität zum Kult des Individuums
Issue Date: 1983
metadata.ubs.publikation.typ: Buchbeitrag
metadata.ubs.publikation.source: Wischer, Erika (Hrsg.): Aufklärung und Romantik : 1700 - 1830. Berlin : Propyläen-Verl., 1983 (Propyläen Geschichte der Literatur 4). - ISBN 3-549-05808-X, S. 187-210
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-67288
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/7752
http://dx.doi.org/10.18419/opus-7735
Abstract: Der Begriff des Genies, zunehmend in der Diskussion um das Bild des neuzeitlichen Menschen im 17.und 18. Jahrhundert etabliert, ist einer dieser Idealtypen. Die Diskussionen um das Genie, die Schattierung seiner Bedeutungen in den verschiedenen menschlichen Schaffensbereichen und die Polemik um seine Inanspruchnahme drücken brennspiegelartig die Problematik der Selbstvergewisserung des neuzeitlichen Menschen aus. Ein Spezifikum, das die Problematik idealtypischer Auffassungsweise übersteigt und als solches geradezu Seismograph für eine systematische Schwierigkeit der Selbstvergewisserung des neuen Menschen ist, unterscheidet gleichwohl diese Diskussionen von anderen ideologischen Disputen: Als Kontrast zur Vorbildhaftigkeit des Alten mußte das Genie als neuer "Typus" entworfen werden. Träger dieser Neuorientierung war jedoch das Original-Genie, das autonome Individuum. Ob Individualität als Typus oder nur als dem einzelnen selbst zukommende Eigenschaft gedacht werden könne, prägt im übrigen jene Diskussion bis heute.
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